Viele weibliche youtuberinnen (vor allem amerikanische) kommen früher oder später mit einem "my creepy stalker" Video. Ist das wahr oder nur ein Trend?

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2 Antworten

Hey, sowas passiert gar nicht selten! Keiner kann beurteilen ob Geschichten über Stalker von Youtuberinnen wahr oder erdacht sind. Man sollte sich vorsehen in solchen Dingen den Betroffenen zu sagen sie würden lügen. Es kann sich dabei um ganz reale Opfer von stalking handeln, was für diese dann schon schlimm genug ist ohne das man sie einer Lüge bezichtigt.
Anderer Punkt. Angenommen die Geschichten sind wahr, sorgen die Youtuberinnen mit persönlichen Berichten dafür, dass andere die sowas erleben müssen sich nicht damit allein fühlen. Sich vielleicht dadurch trauen sich jemandem anzuvertrauen oder zur Polizei zu gehen. Die meisten Opfer tun das nämlich nicht. Wenn die Öffentlichkeit (wir zum Beispiel) jetzt damit reagiert, das sie sagt: Wir glauben euch nicht wenn ihr davon erzählt!, dann ist das ziemlich kontraproduktiv und mögliche Täter wiegen sich in Sicherheit, weil den Opfern doch sowieso niemand glaubt.
Wenn die Geschichten nicht wahr sind, dann sorgen sie womöglich trotzdem für den positiven Effekt und sind ein aus meiner Sicht legitimes Mittel zum Zweck, so lange man niemandem Schaden damit zufügt.

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lubbeldibatsch 06.06.2016, 13:12

Man kann es so und so sehen. Als legitimes Mittel zum Zweck oder als Verhöhnung derjenigen Frauen, die sowas wirklich erlebt haben. Verhöhnung deshalb, weil die youtuber aus solchen erfundenen Horrorstorys Kapital schlagen.

Ich beziehe mich jetzt nur auf die Variante, dass es unwahre Geschichten sind.

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gehweg 06.06.2016, 13:27

Ja, ich kann den Gedanken nachvollziehen, aber wenn man den Betroffenen damit hilft, kann es in meinen Augen keine Verhöhnung sein. Man kann nicht ausschließen, dass es Youtuberinnen gibt, die das nur für den Profit tun ohne an positive Effekte dabei zu denken. Aber der Effekt für andere kann dennoch positiv sein. Ich (persönlich) fühle mich nicht dadurch verraten oder verhöhnt, kann aber nicht für andere Betroffene sprechen. Sich so etwas auszudenken find ich auch nicht super, weil das den positiven Effekt total umschlagen lassen kann, wenn es auffliegt und Opfern dann weniger geglaubt würde. Was ich eigentlich sagen möchte ist das man vorsichtig mit Unterstellungen an potentielle Opfer umgehen sollte.

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youtube ist business und die youtuber haben zu liefern was Klicks bringt.

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