Viele meiner Mitspieler sagen, dass Spiele nur Spaß machen sollen?

4 Antworten

Spiele sollen auf einen absoluten Speicher jede möglichen Ausgangspunkt simulieren können. Und da es eine Simulation ist, sollen Spiele eine Illusion sein von einem Kontext, der durch das Spielen erfahren werden kann. Und da der Kontext X-Beliebig sich dem Spieler anpasst, sollte das Spiel dem Spieler ermöglichen, über sich selbst heinaus zu sehen, um mehr zu erfahren.

In dem Sinne sollen Spiele dem Spieler dienen, weil nur der Spieler allein dem Spiel einen Sinn gibt, als Spiel gespielt werden zu können.

Videospiele sind Unterhaltungsmedien, daraus geht eigentlich der Sinn hervor das es Spaß machen soll. Man spielt ein Spiel weil man Spaß dran hat, wobei hier der Spaßfaktor breit gefächert ist.

Die einen haben Spaß dran möglichst schnell die Story fertig zu bekommen, andere wollen jedes noch so kleine Detail erkunden. In Spielen die "kein Ende" haben wie es bei MMO´s gerne vermarktet wird findet jeder so sein eigenes Ding woran er Spaß hat.

In meinen Augen steht der Spaß an vorderster Stelle und das unabhängig vom Genre. Ich spiele gerne Ego-Shooter, Strategiespiele und auch WiSims. Ich spiele aber keines davon wenn es mir keinen Spaß macht.

Ich hab auch lange Zeit WoW gespielt (Classic bis ~mitte Legion mit Ausnahme von LoD und mehreren kleineren Unterbrechungen dazwischen), daran hatte ich mal mehr mal weniger Spaß. Wenn ich keinen Spaß hatte hab ich das Abo gekündigt, wenn ich nach ein paar Monaten wieder Lust hatte habe ich das Abo wieder reaktiviert.

Jeder definiert den Spaß für sich selbst, während manch einer Spaß daran hat eine U-Bahn Simulation zu spielen würde mich das maximalst langweilen.

Videospiele haben aber durchaus auch großes Suchtpotenzial und dies findet man besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr häufig. Auch erwachsene sind davon betroffen, ohne jetzt aber Statistiken im Kopf zu haben dürfte es die jüngere Zielgruppe sein die davon am stärksten betroffen ist.

Ab wann ist es eine Sucht? Nun, im Detail das muss ein Psychologe beantworten, für mich beginnt eine Sucht aber dann man das reale Leben hinter die digitale Welt stellt. Mangelhafte Hygiene, schlechte Ernährung, kein/geringer direkter Kontakt zu anderen Personen etc., da gibt es einige Gründe die für eine Sucht sprechen.

Videospiele sind nicht durchweg schlecht für das menschliche Gehirn und die Psyche, wenn man aber die Grenzen nicht kennt "rutscht" man schneller ab als man sich versieht. Es gibt viele Menschen da draußen die sich in die digitalen Welten flüchten weil sie dort z.B. Anerkennung erfahren / jemand sind. Also Dinge erleben die ihnen im realen Leben womöglich verwehrt bleiben, für die Psyche aber unheimlich wichtig sind (Lob/Tadel etc.)

Mir muss ein Videospiel Spaß machen, tut es das nicht fliegt es vom Rechner und "verstaubt" in den ewigen weiten der digitalen Speichermedien.

Ein Videospiel als "zweite Welt" betrachten? Würde mir tatsächlich nie einfallen und das würde ich als 'nicht-Psychologe' tatsächlich eher in die Richtung Sucht schieben.

Ich denke aber das niemand ein Spiel spielen würde das keinen Spaß macht, dass ergibt m.E. keinen halbwegs vernünftigen Grund es trotzdem zu tun. Ich habe mich z.B. zu CoD MW überreden lassen, habe da aber recht bald den Spaß verloren weil ich darin keine Herausforderung gesehen habe. Dann flog es vom Rechner und seit dem habe ich es auch nie wieder angefasst. Alleine schon der überdimensionale Download nimmt mir den Spaß.

Ich hab zwar eine 1Gbit/s-Leitung und der Download von den ~200gb wäre prinzipiell auf ~30 Min erledigt, aber ich hab einfach keine Lust solange zu warten.

Unabhängig davon...

Wenn der Spaß fehlt, fehlt dem Videospiel seine Grundlage. So meine Meinung dazu.

Ja, bin ein optimalee "No-Lifer". Hab aber keinen Bock mir Hilfe zu suchen, denn sonst hätte ich das in anderen Bereichen schon längst getan.

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Es kommt meiner Meinung drauf an ob du Supermario spielst oder Gothic. Für mich sollen Spiele die das können sollen auch können.

Klingt eher traurig.

Ich wollte was anderes wissen. Was sollen Videospiele für dich sein?

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