Viele Hautärzte nur noch für privat Versicherte?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In meiner Heimatstadt mit 530000 EW hat es derzeit 42 DermatologInnen, von denen deutlich über 30 KollegInnen Kassenpatienten behandeln.

Von zwei Ärzten weiss ich definitiv, dass sie nur Privatpatienten behandeln.

Wenn dir dein Hausarzt eine Überweisung zur Mitbehandlung an die Dermatologie ausstellt, sollte sich deutlich schneller ein passender Dermatologe finden.

Natürlich werden hier und da Privatpatienten „besser“ behandelt. Mein Hausarzt aber macht keinen Unterschied zwischen Privat- und Kassenpatient. Je nach Notfall ist er dann auch eher D-Arzt!

Privatärzte werden häufig überschätzt und sie überschätzen sich auch gerne häufig!

Natürlich versuchen die gesetzlichen Kassen immer wieder Kosten zu sparen, aber es bleibt noch immer genug Geld für die Bezahlung von Kassenpatienten übrig. Wäre dem nicht so, würden alle Ärzte ihre Praxis in eine „Privatburg“ umbauen!

Ärzte, die es nicht verstehen, ihre Patienten auch als Kunden anzusehen, werden früher oder später keine Kunden haben. Dann werden sie ganz schnell wieder Kassenpatienten haben wollen.

Auch bei Privatpatienten kann man nicht „alles“ in Rechnung stellen. Da muss man auch als Privatarzt hier und da Erfahrungen sammeln und ggf. auch warten, bis die Rechnung bezahlt wird!

Das ist Unsinn....ich wohne in einer Kleinstadt und die Hautärzte, die hier selbst und im Umkreis sind, behandeln selbstverständlich Kasssenpatienten. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber vielleicht hast du dich auf einen Umkreis beschränkt.

Es ist natürlich richtig, dass viele Leistungen nicht mehr von der KK übernommen werden, die privat bezahlt werden müssen, wie z.B. die Entfernung von Warzen, die gelten inzwischen als Schönheitsop. Oder Blutschwämmchen....auch die müssen privat gezahlt werden in den meisten Fällen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Termine bekommt man hier, außer bei Notfällen in der Regel nach 4-6 Wochen.

Habe grad mal bei JAMEDA nachgesehen...hier im Umkreis bis zu 20 km. gibt es 35 Hautärzte, die alle Kassenpatienten behandeln.

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Hast Du alle Hautärzte in deiner Stadt angerufen oder nur einen?

Ich bin privatversichert, aber weiß, dass bei meinem Dermatologen auch "ganz normale" Kassenpatienten sind. Die müssen allerdings vermutlich länger auf einen Termin warten.

Fast alle. Mehrere Hausärzte haben altersbedingt ihre Praxis aufgegeben und die Kassenpatienten von dort brauchen neue Ärzte, bei den ohnehin schon vollen Kassenärzten. Manche nehmen gar keine neuen Patienten auf, und in der Regel wartet man 3 bis 4 Monate (manchmal sogar 6!) auf einen Termin.

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@antares2508

Das ist natürlich blöd, aber andererseits auch etwas verständlich: an Privatpatienten verdient der Arzt und subventioniert damit die Behandlung von Kassenpatienten.

Wenn da das Verhältnis in's Ungleichgewicht rutscht, wird's ein Minusgeschäft für die Praxis.

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@AnnaOHa

Das ist natürlich blöd, aber andererseits auch etwas verständlich: an Privatpatienten verdient der Arzt und subventioniert damit die Behandlung von Kassenpatienten.

Ist es nicht eher so, dass die Ärzte mit den Einkünften der Behandlung von Kassenpatienten sehr gut leben können? Wäre dem nicht so, würden alle Ärzte auf „privat“ machen! Damit verdient man doch viel besser …

An der Stelle denken viele aus der falschen Richtung.

Warum sollte ein Arzt seine Praxis mit PrivatpatientInnen „Subventionieren“? Wer seine Praxis nicht mit den normalen Kassenpatienten und ein paar Privatpatienten halten kann, sollte sich billigere Hobbies suchen und vor allem überlegen, warum nicht genug Patienten zur Behandlung kommen!

Ebenso wie sie als Privatpatientin den Arzt wechseln, weil sie sich nicht bei Herrn xyz nicht gut genug aufgehoben fühlen, machen das zig andere Patienten. Wer sich da als praktischer Facharzt nicht verkaufen kann, sollte ins Krankenhaus zurückgehen …

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@wolfgang1956

Ich bin da kein Experte, aber habe zwei Freunde, die als Hausärzte gearbeitet haben mit eigener Praxis/Praxisgemeinschaft. Die sagten: nur mit Kassenpatienten könnten sie die Kosten (vor allem die Kredite, so eine Praxisausstattung ist teuer, auch wenn man die Praxis komplett übernimmt) nicht decken.

Warum Ärzte mit Privatpatienten den Rest subventionieren? Weil für viele Ärzte das Arztsein nicht Karriere ist, sondern Berufung. Einer der zwei ist in einer Großstadt und sagte: Jeder Privatpatient bei ihm in der Praxis sorgt dafür, dass er einen Obdachlosen kostenlos behandeln kann.

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@AnnaOHa

Privatpatienten kann ein Facharzt hier und da mehr Gebühren in Rechnung stellen, doch gibt es inzwischen auch viele Punkte der GOÄ, die nicht "zusammen" verrechnet werden dürfen.

Du solltest da eher deinem "gesunden Menschenverstand" vertrauen! Warum sollte dir ein Arzt die Finanzinterna seiner Praxis offen legen?

Da wirft man doch gerne Nebelkerzen mit teuren Ausstattungskosten für eine dermatologische Praxis, die in der Hauptsache aus Büromobiliar besteht. Eine OP-Liege mit Beleuchtung sollte sich da im Rahmen halten. Da sind die Ausstattungen für Zahnärzte oder Radiologen wohl doch um deutliche Größenordnungen höher ...

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