Wie kommt man als (Rock-)Band an viele Auftritte und macht es Sinn, mit jemandem trotz Streitpunkten in einer Band zu sein?

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7 Antworten

Macht doch einfach Musik, vollkommen egal wie ihr es nennt.

Ne Gibson Explorer Custom Shop? Halbes Jahr Gitarre? Ehm... ok, verstehe! Schon wahnsinnig dann beim Verstärker zu sparen. Aber mal ganz generell: Wenn jemand sich Equipment zulegen will, dann sollte ihm da niemand zwischen reden. Ist schließlich seine Sache. Empfehlungen zu geben sind natürlich vollkommen in Ordnung. Mit Streitpunkten, wenn sie dann zu kleinen Meinungsverschiedenheiten reduziert wurden, lässt es sich in einer Band arbeiten - die Chemie muss aber stimmen! Dein Gitarrist scheint sehr engstirnig unterwegs zu sein. Das ist schade aber irgendwann wird es ihm (hoffentlich) auffallen. Man sollte sich wirklich nicht auf eine Musikrichtung reduzieren, das ist unsinnig und unterstützt die musikalische Entwicklung keines Wegs.

Ihr denkt über ein Konzert nach? Also ich hab euch nicht gehört aber ich denke ihr solltet erstmal in den Proberaum gehen und üben. Den "Rockstar-Traum" zu träumen ist vollkommen in Ordnung, aber bleibt ein bisschen realistisch. Wenn ihr jetzt - unter der Tatsache ihr seid (noch) nicht so gut - ein Konzert spielt, wird der erste öffentliche Eindruck negativ sein. Also probt lieber fleissig einige Monate, bis eure Lieder sitzen und dann lasst es beim ersten Konzert richtig krachen. 

LG

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Hi,

Zum ersten Absatz: Genre abstecken, Ziele setzen - dran arbeiten.

Es gibt nichts schlimmeres in einer Band, wie wenn einer was spielen muss, das ihm nicht gefällt. Das zieht die ganze Band runter. Musikrichtungen kann man kombinieren, da können coole Sachen entstehen. Jammt einfach mal, schreibt Songs und wenn jemand nicht zufrieden ist, muss er eben die Band verlassen. Alles andere bringt nichts.

Hast du deine Leute gefunden - setzt euch Ziele. Wollt ihr einmal im Jahr am Dorffest im Vollsuff Metallica covern oder wollt ihr euch auf euren A setzen, intensiv mit Metronom üben, massenhaft Songs schreiben, ein Album rausbringen, eine Fanbase aufbauen … Überlegt euch wie man die Ziele erreichen kann. Z.B Wenn der Drummer die Time nicht halten kann ist viel Übung und ggf auch ein Lehrer angesagt. Fragt nach ehrlichem Feeback und arbeitet daran.

Zum Zweiten:

Vergesst es eigene Shows zu veranstalten. 

Sondern: Zu jedem Genre (wenn man sich denn einig ist :P ) gibt es eine Szene. Die Eine größer, die Andere kleiner. Egal ob DJ-Mukke oder Metal. An die müsst ihr Anschluss finden. Geht als Zuschauer auf lokale und größere Shows von Rock/Punk/Metal-Bands und lasst euch oft blicken. Redet mit Leuten beim Merch, gratuliert den Bands zu der Show die sie gerade gespielt haben, fachsimpelt über die Amps (Musiker lieben ihr Gear und darüber zu sprechen ;)) und tragt die Shirts von den (lokal) Bands die euch gefallen haben.

Wenn ihr da ein wenig reingewachsen seit, wird es zu ersten kleineren und größeren Vorband-Shows kommen. Umso besser ihr seid, desto schneller gibts neue Shows + "Fans". Wichtig: Zuerst solltet ihr ein paar Demos haben - damit die Leute wissen was ihr so macht. (Aufnahmen)

Bevor ihr die erste Show spielt, solltet ihr die Grundlagen (zB. sauber zusammenspielen) schon drauf haben. Ein Image hat man schneller als man denkt ;)

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Auch wenn's nicht wirklich hilft, aber was soll denn hier in einem Frage- und Antwortportal bitte auch nur ansatzweise Konstruktives herauskommen?

Wir sitzen alle hier an unseren Schreibtischen und haben doch keinen blassen Schimmer, wie ihr untereinander seid. Könnt Ihr nicht miteinander bzw. mit einem Einzelnen, dann regelt das. Ist ja nicht nur für Euch übrigen blöd, sondern auch für den Einzelnen. Wenn ihr einen gemeinsamen Nenner findet, macht weiter, ansonsten lasst es. Was soll man da als Außenstehender sagen?

Mir persönlich wäre das nette und gemütliche Miteinander in einer Band mindestens genau so wichtig wie das Musikalische. Ich hätte selbst keinen Spaß am Zusammenspiel, wenn ich wüsste, dass einer oder mehrere nicht zu 100% Spaß an der Sache haben. Klar gibt's immer mal einzelne Lieder, die man mehr mag oder weniger mag, aber das Grundsätzliche muss schon passen. Denke ich. Würde nicht in einer Band spielen, wenn man bei der Hälfte der Lieder hoft, dass sie schnell rum sind. Das geht vielleicht bei professionellen Bands wie Rammstein, die pro Show 200.000 Euro verdienen. Da kann man mal ein paar Wochen alle 3 Jahre die Zähne zusammenbeisßen, aber nicht im Hobbybereich.

Nach nem halben Jahr oder nem Jahr aber Wertung auf solche Dinge zu legen anstatt darauf, dass man sich erstmal richtig in seinem musikalischen Metier bewegen kann, halte ich zudem für eine etwas ungünstige Gewichtung. 

Musik ist was zwangfreies und soll nur Spaß und Freude machen. Macht Euch locker und entscheidet nach eigenem Empfinden und nicht nach dem, was Unbeteiligte Euch im Internet raten.

PS: Ich würde ja zugerne mal hören, wie einer mit nem halben Jahr Gitarrenspiel Heavy Metal RG spielt. Ganz ohne Überheblichkeit: A-E-A-E?

Viel Glück auf Eurem Weg!


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Chronozis 25.03.2016, 14:01

Ja ich glaub das willst du gar nicht hören XD

Ich bin mir halt vollkommen unsicher. Ist klar das ihr als außenstehende da net viel zu sagen könnt, aber vielleicht hilfts mir trotzdem ein wenig.

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Hi Chronosis! Das zuerst beschriebene Thema kennt sicherlich jeder, der in einer Band spielt - unterschiedliche Geschmäcker machen da das Leben nicht einfacher. Über persönliche Statements zum einen oder anderen Stil kann man hinweghören, schwerer wird es aber, wenn ihr für das, was die Band spielen möchte, keinen gemeinsamen Nenner mehr findet. Bei uns treffen Metal,Hardrock (Drums, Gitarre) mit Blues,Rock (Keyboard) und Punk (Bass) zusammen - da neue Stücke zu finden, die jedem gefallen ist schon hin und wieder ne längere Geschichte. Da müsst ihr in eurer Band halt entsprechende Mechanismen finden. Trennen wäre für mich nur eine Option, wenn es im persönlichen Bereich nicht passt oder es mir keinen Spass mehr machen würde.

Zum zweiten Thema: es kommt ja immer drauf an, wo du spielst. Wir haben anfangs auch selbst Grillhütten oder Kleinere Hallen gemietet und alle Leute, die jeder kannte eingeladen. Getränke auf Kommission und etwas draufgeschlagen hat den Saal zumindest teilfinanziert und PA, Bodyguards und was Du alles ansprichst hatten wir damals nicht - Drums aufgebaut, amps angeschlossen und los gings. Daraus ergaben sich kleinere Anschlussgigs und in die Grössenordnung, die Du scheinbar andenkst, kommst Du erst nach vielen Kleinauftritten, Klinkenputzen usw. . wenn überhaupt. Viel Spass beim Musik machen und Gruss Don

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Chronozis 23.03.2016, 16:04

Ich mag Rap gar ned. Da mach ich auch keine Kompromisse. Walk this Way is schön und gut. Aber so Rapper oder Kraftklub kann ich gar nicht haben

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balvenie 23.03.2016, 16:15
@Chronozis

"Keine Kompromisse"... Soso... Du hast die gleiche sture Einstellung wie euer Gitarrist. Ihr müsst lernen, dass es in einer Band immer (!)
notwendig sein wird, dass jeder (!) auch mal Kompromisse eingeht. Das ist die einzige Möglichkeit, lange zusammen mit Spaß Musik zu machen. Ein Kompromiss kann dabei auch daraus bestehen, einen Song aus einem eigentlich nicht gemochten Genre selbst umzuarrangieren und ein neues Gesicht zu geben.

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Chronozis 23.03.2016, 16:24
@balvenie

Das fände ich auch okey. Wir können von mir aus auch umschreiben. Aber das wolln die 2 nicht. Die wollen schnurstraks das Ziel die Musik von Kraftklub spielen.

Das mit keine Kompromisse war wahrscheinlich zu hart ausgedrückt. Ich will damit sagen dass ich definitiv nie in einer Band die Rap und Alternative macht , wie z.b Kraftklub, spielen werde und will. Rock ist nunmal für die Gitarre und ned so ein Rap müll. Gitarrenmusik, Riffs, Hardrock, Psyochodelic, RocknRoll.... es gibt so viele wunderbare Stile. Warum muss es ausgerechnet Rap sein. Ich mach da einfach nicht mit.

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balvenie 23.03.2016, 16:31
@Chronozis

Ja, die Kompromissbereitschaft kennt natürlich auch Grenzen. Denn wenn man sich in der wirklich grundsätzlichen musikalischen Ausrichtung der Band nicht einig ist, macht musizieren in einer solchen Konstellation wenig Sinn. Und auch keinen Spaß.

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Chronozis 23.03.2016, 16:35
@balvenie

Genau. Ich will einfach im großen Raum Rock bleiben. Alternative istja ganz ok. Aber Rap geht einfach gar nicht...

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DonCredo 23.03.2016, 17:31

yepp ... es gibt bei jedem "no gos", die man einfach nicht mag - das müssen die anderen dann auch akzeptieren. aber wie die anderen schon kommentiert haben: wenn ihr keine gemeinsame Basis finden könnt, dann sollte man sich trennen, weil dann eher früher als später der Spass vergeht. aber auch der Ansatz, die Stücke umzubauen kann Spass machen, erfordert aber Kreativität und ein bisschen Können und natürlich den Willen das zu tun. Wie gesagt, es wird nicht funktionieren, wenn nicht ALLE Spass an dem haben was ihr da tut. Gruss

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1. einmal: Gratulation dass ihr ne Band habt.

2. Wenn euer Gitarrist erst ein halbes Jahr sein Instrument lernt, dann würde ich ernsthaft auf Konzerte verzichten. Ist für das Publikum und für euch gut.

Es gibt nichts schlimmeres als schlechte Bands live hören zu müssen.

Macht euch ein Programm, ein Konzept was ihr spielen wollt und dann geht's an die Arbeit. Vielleicht findet man einen kleinsten gemeinsamen Nenner. Viel Glück dabei.

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Chronozis 23.03.2016, 16:00

Wir haben ein Programm und ein Konzept. Die Bandist jetzt ein Jahr alt.

Aber die Jungs  (außer dem Bassisten) machen es mir ned leicht.

Es ist ja nur der Rhythmus Gitarrist schlecht. Wir alle sind schon relativ fortgeschritten. Starker Drummer, unser Bassist ist sehr gut und der Sänger is auch ganz gut. Und eigenlob stinkt ja bekanntlich... also sag ich zu mir nichts.

Is des wirklich so Problematisch?

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Waeum trennt ihr euch dann nicht vom bassisten? Zu den auftritten: macht bei contests mit, stellt euch bei örtlichen veranstaltungen zur verfügung,nur so wirds was

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Chronozis 23.03.2016, 15:43

Warum vom Bassisten? Ich glaub dumeinst Rhythmus Gitarrist.

Weil die 2 Alternative Rock typen ihre Meinung nichteinbringen und zurückhaltend undso sind. Es ist sehr schwer ihn rauszuwerfen weil er doch ein wenig der Manager ist. Aber er übertreibt und nervt damit. Und dann is da noch das Problem das die 2 Alternative rocker und rapper eben ihren Stil wollen. Ich kann Rap überhaupt nicht ausstehen.

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Also Hallo erstmal.
Ich bin 16, spiele auch in einer Band und spiele Bass. Wir machen das jetzt seit 2008. bisher haben wir nur so Roch n Roll gespielt. Wir hatten auch schon ein paar Gigs. Prinzipiell ist das gar nicht so aufwändig. Ihr braucht nur mal Ausschau nach Straßenfesten usw zu halten und dann mal den Veranstalter ansprechen. Wenn ihr was ganz eigenes machen wollt, auch kein Problem. So viele Leute, dass ihr Security braucht, werden wahrscheinlich beim ersten Mal nicht kommen. Aber jeder fängt mal klein an. Abwechslung ist auch nicht immer schlecht. Der Mix macht's.

Zu deiner Rhythmus- Gitarre:  Lass ihn einfach reden.
Er kann sich auch einen Transistor holen wenn er will. Einigt euch einfach auf Abwechslung in den Stücken. Auch ne Ballade ( also mal was ganz anderes) ist auch nicht so schlecht.

Ich hoffe ich konnte helfen

Lino

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Chronozis 23.03.2016, 15:52

Ballade ist unter dem Begriff Hardrock eingeordnet. Unser Rhythmus Gitarrist kann Balladen gar ned leiden.

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Lino1400 23.03.2016, 15:54

Nimm einfach keine Rücksicht auf diesen komischen Gitarristen. Er ist am kürzesten dabei und hat nicht überall seinen Senf dazuzugeben.  Macht einfach euer Ding und wenn der Typ das nicht mag dann geht er eben

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Chronozis 23.03.2016, 16:12
@Lino1400

Er wird nicht gehen. Und wir haben auch nicht die Möglichkeit ihn rauszuwerfen.

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bahric 23.03.2016, 15:57

du spielst seit du 8 Jahre bist in einer Band?

 

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Lino1400 23.03.2016, 16:01

Ich spiele seitdem ich acht bin ja

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