Viele fette Menschen wollen abnehmen, schaffen es aber nicht - Warum?

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17 Antworten

Hallo! Der Körper verlangt nach einer bestimmten Menge. Diese steht auch zur Verfügung - und man gibt halt nach. Will man etwas Ändern so ist das hart und ein Dauerprojekt. Vorübergehende Änderungen sind wie eine Sandburg vor der nächsten Flut und enden nachhaltig meistens sogar mit mehr Gewicht. 

Aber es gibt auch Erfolge : Habe eine Dame im Bekanntenkreis, die war mit 20 Jahren total unzufrieden und merkte jede Treppe.

Sie hat dann innerhalb von 18 Monaten nur durch das Joggen über 40 kg abgenommen und jetzt seit 14 Jahren Idealgewicht. Ohne hungern, keine Diät, normal gegessen.

Inzwischen läuft sie sogar Ultramarathon, auch mal 100 km, und ist richtig mit sich zufrieden.

Sie hat weder an der Ernährung noch sonst wo etwas verändert, nur mit dem Rauchen aufgehört.

Viele Menschen sind auch dick weil sie an einer Krankheit leiden - Adipositas.

 Im Nachteil sind eh Menschen mit einem Überhang an weißen Fettzellen, diese lassen sich kaum abbauen. Viel günstiger sieht das bei braunen oder beigen Fettzellen aus.

Es ist so, dass das so genannte Vasodilator-Stimulated Phosphoprotein (VASP) in dem Signalweg eine wichtige Rolle spielt und zwar als Schalter, der die Bildung brauner und beiger Fettzellen bremst.

 Zur Zeit laufen da Versuche mit einem Mittel, das den ewigen Kreislauf von Zu- Und Abnehmen bedingt durch diese resistenten weißen Fettzellen stoppen kann - eine absolute medizinische Revolution, im Tierversuch bereits gelungen.

 Der Trick ist,dass die recht haltbaren weißen Fettzellen in leicht abbaubare braune und beige Fettzellen umgewandelt werden.

Dies gelingt, indem ein Signalschalter außer Kraft gesetzt wird. Dann gehen fast alle Firmen, die sich durch teils unsinnige Diäten ernähren, pleite. Und hier im Forum fällt jede 5. Frage weg.

Kann aber leider noch viele Jahre dauern, alles Gute.

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@ 1xu1a

Erstens mal wird kein Mensch "fett" geboren, sondern in 99 Prozent wird in den ersten Jahren die Grundlage gelegt, ob ein Mensch mal dick wird.

Wir leben heute im Überfluss, was das Essen betrifft und ab einem gewissen Alter essen die Leute vom falschen zu viel und vom richtigen zu wenig.

Normales Essen macht nicht dich, aber

die Menschen bewegen sich zu wenig, hocken zuviel vor der Glotze und dann wundern sie sich, wenn sie immer dicker werden.

Viele essen auch nicht regelmässig oder zu wenig vor lauter Angst, dass sie dick werden, wenn man nach den vielen Fragen gehen kann, die hier gestellt werden.

Dann, wenn sie zuviel Pfunde angehäuft haben, dann kommt das Geheule "hilfe ich bin zu dick".

Wie kann man es soweit kommen lassen, dass man erst so dick wird und dann erwartet man von zig Diäten, dass das "angegessene "Gewicht  schneller weg ist, als man gebraucht hat, es sich zuzulegen.

Viele Menschen sind ganz einfach zu bequem, sich mehr zu bewegen und haben auch kein Durchsetzungsvermögen, sich beim Essen zurückzuhalten und nicht beim normalen, sondern beim falschen Essen.

Was wieder zeigt, was ein Mensch von kleinauf gelernt hat, dass es schwer ist, das zu ändern. Aber mit einer Disziplin schafft man das.

Die wenigsten Menschen werden mit einer Stoffwechselkrankheit geboren, wo sie zunehmen, in den meisten Fällen sind das nur faule Ausreden.

Es fängt schon bei Babys an, da werden Fertiggerichte gekauft, die zig Stoffe drin haben, die unser Körper nicht braucht, anstatt dass man selber kocht und das baucht eben mehr Zeit.

Glaubt denn tatsächlich jemand noch, dass schon in Babygläser keine Haltbarkeitsstoffe drin sind, wenn das Glas tagelang im Regal steht? Und diese Stoffe machen schlank?

Viele Elltern müssen beide arbeiten gehen und dann muss es schnell schnell gehen und Gläschen und Fertignahrung ist schneller, dafür nicht gut für die Gesundheit. Dabei sättigt selber gekochtes vielmehr, als die Fertigsachen.

Das soll nichts gegen Eltern gehen, die arbeiten müssen, die Zeiten haben sich geändert, aber irgendwo zahlen alle einen Preis dafür. Sei es and er Qualität vom Essen oder an weniger Zeit, die man miteinander verbringt.

Man könnte ewig weitermachen mit Dingen anzuführen, die dazu beitragen, dass die Menschen (leider) im Durchschnitt dicker bis fetter werden als früher.

In England ist es noch schlimmer und Amerika auch zum Teil, da werden die Menschen auch immer dicker.

Die ersten Jahre nach der Geburt, da sind die Eltern gefordert, einem Kind eine gesunde Nahrung zukommen lassen. Wenn das Kind älter wird oder erwachsen, dann ist man selber dafür verantwortlich, was man zu sich nimmt oder ob man sich von der Werbung oder von Diäten abhängig macht.

Aber vorher auf gut Deutsch alles in sich reinstopfen und dann nach Diäten zu schreien, das passt nicht zusammen. Kein Mensch braucht eine Diät, wenn er sich vernünftig ernährt, regelmässig gesund isst und sich ausreichend bewegt.

Dann wird man von der Werbung täglich bombardiert, was man alles braucht, was alles für den Körper gesund ist.

Nahrungsergänzungsmittel werden stundenlang beschrieben und dann kauft man sie doch, auch diese Dinge braucht kein Mensch, wenn er sich normal mit dem was der Markt hergibt, ernährt.

Es sei denn jemand ist krank, dass er Medikamente nehmen muss, aber ein normaler Esser braucht keine zusätzlichen Vitamine und Co. Auch hier von einigen zu viel genommen, kann dem Körper schaden.

Schaut euch mal die Schulkinder an, wenn sie sich in der Mittagspause in der Stadt aufhalten. Wo geht man essen? Beim Chinese oder holt sich süßes Zeugs und das macht dick und dann heisst es immer "aber ich esse doch nicht viel".

Wenn man fast gar nichts isst, weil man Angst hat man wird dick, dann darf man sich nicht wundern, wenn der Stoffwechsel nicht funktioniert und durcheinanderkommt.

Ein Auto fährt auch nicht ohne Bezin oder auf Sparflamme, dann bleibt es nämlich irgenwann stehen. Genauso funktioniert auch der Körper, er braucht auch Nahrung, damit der Stoffwechsel arbeiten kann.

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Wegen der Gewohnheiten. Man muss als erstes auch die Ernährung mit dem Ab- und Zunehmen im Kopf verarbeiten, denn das ist den meisten einfach nicht klar, dass sie sich mit Burger, Pommes und Co. keinen Gefallen tun. Eigentlich weiß das jeder, aber - und hier kommt die Gewohnheit dazu - man isst es trotzdem, weil man es immer gegessen hat und weil es schmeckt (kann ich nicht nachvollziehen). Hinterher muss was Süßes sein. Der Drink muss süß sein. Das Zwischendurch-Häppchen muss süß sein. Oder fettig. oder beides. Und wenn man jetzt auf Krampf abnehmen will, vermisst man die Gewohnheiten! Ja, die kann man evtl. für ein paar Tage - Wochen? - weglassen. Aber die Waage zeigt immer noch nicht weinger an! Das bringt doch alles nichts! Also: Gewohnheiten alle wieder her!

Abnehmen dauert. Es sei denn, man isst gar nichts mehr. Das geht aber auch nicht, denn das hält man nur ein paar Tage durch - die Gewohnheiten im Kopf melden sich!!!

Fazit: Langsam abnehmen und mit Verstandt!

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Erstens: Nicht alle dicken Menschen sind krank. Etwa ein Viertel bis ein Drittel der stark übergewichtigen Menschen sind die sogenannten "happy obese", die "fröhlichen Fetties". Die sind völlig gesund, nur dick. Sie haben normalen Blutdruck, normalen Blutzucker, normale Blutfette. Ihr einziges gesundheitliches Risiko ist eine Überlastung der Kniegelenke. Warum sollten die abnehmen?

Zweitens: Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass jeder von der Natur schlank gedacht ist und nur durch zuviel Essen dick geworden ist. Sehr viele Menschen haben einen Stoffwechsel, der zur Fetteinlagerung neigt. Das ist evolutionär ein großer Vorteil, weil man so in Hungerzeiten besser überlebt. Und da 99% der Menschheitsgeschichte nun mal hauptsächlich aus Hungerzeiten bestand, wurden diese Menschen herausselektiert. Die anderen, die immer dünn bleiben, egal wieviel sie essen, sterben in Hungerzeiten bevorzugt weg.

Drittens: Viele große Studien zeigen, dass fast alle Menschen, die zunächst erfolgreich abnehmen, innerhalb von ein paar Jahren alles wieder zunehmen. Die Chance ist um so höher, je strenger die Diät war und je schneller sie abgenommen haben.

Viertens: Menschen mit leichtem Übergewicht haben die höchste Lebenserwartung - vorausgesetzt sie bewegen sich regelmäßig.

Zusammengefasst: Übergewicht ist eine extrem komplexe Angelegenheit, wo Genetik und Umwelteinflüsse zusammenspielen. Das ist nicht nur eine Frage der Kalorienbilanz.

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weil ihrem Körper irgendwas Spezielles noch fehlt, das in dem, was sie essen, zu wenig oder gar nicht drin ist (Beispiele können sein Omega-3 Fettsäuren, oder Mineralstoffe, oder Vitamine, oder spezielle Aminosäuren, usw.).

Das vegetative Nervensystem ( auch "Bauchgehirn", siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Enterisches_Nervensystem ) sagt dann dem Kopf-Gehirn, dass noch ein Mangel besteht und befiehlt ihm, weiter Nahrung zuzuführen. Meistens weiss das Kopf-Gehirn nicht, was denn nun genau noch fehlt und wie die Nahrung aussehen muss, die den Mangel beheben könnte. (Das Bauchgehirn hätte zwar die Information, was fehlt, es kann aber halt weder sehen noch sprechen.) Das Kopfgehirn lässt dann den Menschen weiter essen, leider halt sehr oft nur die gleiche Nahrung, die den Mangel schon bisher nicht beheben konnte.

Ein bischen was von dem Benötigten wird dann auch in dieser Nahrung drin sein, aber bis dann der Mangel behoben ist, hat der Mensch sehr viel anderes im Überfluss zu sich genommen. Man spricht hier auch von sogenannten "leeren Kalorien" - also Futter das unnötig mitkommt mit dem, was man eigentlich nur bräuchte. Und diese leeren Kalorien manchen den Menschen dann fett.

Daher: "abnehmen wollen" ist ein Irrweg, das einzige was funktioniert ist "was anderes, besseres, frischeres, reichhaltigeres (und teureres) essen wollen" (anstatt dem billigen Junkfood bisher).

Leseempfehlung: Stichwort "Metabolic Balance"

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Das liegt daran, dass zum einen die übermäßige Nahrungsaufnahme leider zu den stammesgeschichtlich fest einprogrammierten Grundparametern des Lebens gehört. Zu allen Zeiten, in denen sich der Mensch über Jahrmillionen entwickelt hat, war Nahrung immer ein knappes Gut, um dessen Erwerb man große Anstrengungen auf sich nehmen musste. Um an Früchte zu gelangen, mussten Bäume aufgesucht werden, und um Fleisch zu erbeuten, mussten Tiere gejagt werden, was immer mit Risiken verbunden war. Auch das Ausgraben von Wurzeln und anderen Nahrungsobjekten war immer aufwändig und mühsam. Wenn dann einmal eine größere Nahrungsmenge zur Verfügung stand, musste man so viel essen wie möglich war, weil dadurch zum einen Fettvorräte angelegt wurden, und man zudem länger durchhalten konnte bis zur nächsten möglichen Mahlzeit. Damit ist der Mensch festgelegt auf "Essen, solange etwas da ist und soviel man verdrücken kann!" 

In unserer Zeit ist nun genau dieser archaische Antrieb ausgesprochen fatal, da wir mit dem permanent unbegrenzt zur Verfügung stehenden Angebot an Nahrung jetzt ausschließlich über rationale Erwägungen unser Nahrungsaufnahmeverhalten steuern müssen. Da nun aber die Wirkmächtigkeit der alten unbewussten Antriebe deutlich größer ist als die bescheidenen Korrektiv-Anweisungen unserer bewussten Reflexion, kommt es bei einem hohen Prozentsatz der Menschen aus unserer Wohlstandsgesellschaft dann eben doch zu einer allzu üppigen Nahrungsaufnahme, die sich in den typischen Fettleibigkeitsstrukturen zeigt.

Der zweite Punkt ist nun die Möglichkeit zur Gewichtsreduktion über Sport. Auch da sind wir leider wiederum das Opfer unserer archaischen Verhaltenssteuerung. Für den Urmenschen war es völlig unsinnig, sich ohne jeden Grund anzustrengen. Im Gegenteil war derjenige im Nachteil, der sich unnötig verausgabt hatte, weil er dann in der konkreten Bedarfssituation nur noch verminderte Reserven zur Verfügung hatte. Jemand, der sich geschont hatte, konnte in der plötzlich auftretenden Belastungssituation über mehr Reserven verfügen und hielt bei der Jagd oder bei der Feindabwehr länger durch.

Bilanz: Es ist leider, leider unser Erbe aus der weit zurückliegenden Vergangenheit, das uns zum Dickwerden treibt, und die großen Anstrengungen, die wir verstandesmäßig aufbringen müssen, um dem entgegen zu steuern, können eben doch immer wieder scheitern. 

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Viele können mit ihrem Problemen nicht umgehen und nehmen essen als Ersatz Befriedigung. Nahrung hilft ihnen kurzfristig über Kummer und Traurigkeit weg. Das ist für die betroffenen aber immer ein Teufelskreis.

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Weil ihnen die Disziplin fehlt. Wobei der Wunsch abzunehmen bei vielen nur vordergründig existiert. Sowie dabei Unannehmlichkeiten auftreten, ist der Wunsch häufig sehr schnell verschwunden.

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Weil sie sich dafür anstrengen müsstenn un ihre Gewohnheiten ändern müssten ... Was schwerer ist alls es klingt

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Sucht nach Zucker/Fett, genetische Veranlagung, langsamer Stoffwechsel, Übergewicht durch eine Krankheit, psychische Probleme (Frustfressen), ...

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Es gibt doch Menschen die sind Fett, weil sie eine Veranlagte Krankheit haben und es gibt eben die, die sich nie mit der gesunde Ernährung befasst haben und wenn dann das Durchhaltevermögen nicht haben.

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Weil es sehr schwer ist. Nur weil man Fett auf den Rippen hat, heißt das ja nicht, dass man bei Nahrungsentzug keinen Hunger empfindet. Sonst wäre es einfach...

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Weil sie es vielelicht nicht "richtig" (wirklich) wollen.


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Vielen fehlt es schlicht und einfach an Disziplin und Konsequenz.

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Weil abnehmen schwerer geht als zunehmen.

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Weil sie die Mentalität eines "Dicken" haben. Wenn ich das schon immer höre: "STELL DIR VOR, ICH HAB 3 MONATE SPORT GEMACHT UND 5 KILO ABGENOMMEN"... und ich denk mir immer.. "joa, ist jetzt nichts worauf man stolz sein müsste aber ok".

Die machen sowas dann nicht gerne, heulen rum und denken, wenn sie Glück haben sind sie in 12 Wochen schlank und athletisch. Dann wird sich selbstbemitleidet wie schwer man doch Sport treibt und das macht sie dann richtig stolz. Dazu werden am besten noch irgendwelche dummen Jojodiäten durchgeführt. Und am Ende wird alles so wie vorher.

Will man sportlich aussehen, muss man sportlich sein, darum muss einem das Spaß machen. Ich z.B. bin nach dem Training immer sehr traurig, dass ich nun Pause machen muss und beweise nur Disziplin wenn es darum geht nicht zu oft ins Studio zu rammeln um mich nicht selbst auszubremsen. Ich mache seit Jahren nichts lieber und da wird sich bis zum Ende nichts dran ändern.

Einige Freunde hatte ich nun auch schon als Trainingspartner rekrutieren können, irgendwann gings los: "Och, heute mal nicht ich muss... äh.. lernen" oder "Willst du heute echt noch was machen?".

Immer alles sofort haben wollen ohne was dafür zu tun müssen. Wer daran verdient brauch ich nicht zu erwähnen (Nahrungsergänzung, Fitnessprogramme, Diäten).

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Solche Menschen verlieren schnell die Motivation weil das Abnehmen für sie schwerer ist

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