VideoÜberwachung auf der Arbeit?

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1 Antwort

Hallo.

Folgenden Text habe ich dir mal abkopiert:

Die Videoüberwachung stellt einen Eingriff in das allgemeine
Persönlichkeitsrecht der Betroffenen dar. Ein solcher Eingriff bedarf
immer einer legitimierenden Rechtsnorm. Die widerstreitenden
Grundrechtspositionen müssen anhand einer Abwägung miteinander in
Einklang gebracht werden. Dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des
Beschäftigten aus Art. 2 I GG i.V.m. Art 1 I GG stehen im Rahmen der Videoüberwachung das Eigentumsrecht aus Art. 14 GG und die Berufsausübungsfreiheit des Arbeitgebers aus Art. 12 GG gegenüber.

--> Das heißt die Videoüberwachung muss absolut notwendig seien. Da du an der Kasse arbeitest hat dein Chef selbstverständlich ein Interesse daran auch alles zu überblicken, was da vorsichgeht.

Eine Videoüberwachung in Bereichen, die überwiegend der privaten
Lebensgestaltung der Beschäftigten dienen, ist dagegen grundsätzlich unzulässig. Dies gilt insbesondere für WC, Sanitär-, Umkleide- und Schlafräume. Beschäftigte sollten in diesen Räumen vor jeglicher Überwachung durch den Arbeitgeber geschützt sein; der Schutz der Intimsphäre wird in aller Regel hier überwiegen.

--->Wenn die Überwachung so extrem ist, dass selbst deine privaten Chatverläufe und Gespräche offenkundig werden, so ist dies unzulässig. Dein Chef muss dann die Kameras so einrichten, dass nur das notwendigste aufgenommen wird. Was du privat am PC treibst geht deinem Chef nichts an. Das solltest du ihm erzählen.

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