Vibrationstraining/Ausdauer?

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2 Antworten

Hallo Fragender 00X

es gibt keine allgemein anerkannte Studie, in der eine Wirkung von dieser Methode nachgewiesen wurde. Lediglich Verspannungen können nachweislich gelößt werden oder das allgemeine Wohlbefinden Verbessert werden.

Die Ausdauer wird nicht verbessert. Wenn es so wäre, würden an den Sporthochschulen die Olympiasieger diese Methode nutzen. Tun sie aber nicht, da diese Methode nur Zeitverschwendung ist. Die Methode ist für Leute gedacht, die sich mit richtigem Training nicht auskennen und zu faul sind, richtig zu trainieren und zudem noch an die Lügen und Versprechen der Verkäufer bedingungslos glauben und somit an eine Wirkung dieser untauglichen Geräte.

Ich wiederhole: Es gibt unter Sportwissenschaftlern keine einzige allgemein anerkannte Studie, die jene beworbene Wirkung bestätigt. KEINE EINZIGE!

Gruß Abahatchi

Fragender00X 19.10.2012, 23:39

Ich soll das Training ja auch insbesondere wegen Verspannungen bzw. mit einem Knick/Senkfuß, zu schwacher tiefer Rückenmuskulatur und daraus folgenden Verspannungen im Nacken - Schulter und Beckenbereich machen. Das mit der Ausdauer frage ich eben, weil ich zusätzlich gerne Gewicht reduzieren würde. Wobei, wenn ich dreimal schon auf dem Galileo stehe, frage ich mich, wie ich dabei noch Ausdauer trainieren soll bzw. in welcher Intensität/Dauer (als Schmerzpatient, habe bei jedem normalen Ausdauertraining Schmerzen).

Bei Wikipedia sind Studien von Harbrecht (Quelle 5) und Cochrane (6) angegeben, nach denen bei bestimmten Sportlern spezielle Leistungswerte gesteigert werden könnte (klingt für mich so plausibel, mit schwacher tiefer rückenmuskulatur springe ich auch gefühlt 10-15 cm weniger hoch als früher).

Im Internet habe ich außerdem gelesen, dass die deutsche Handballnationalmannschaft mit Galileo-Geräten trainieren würde, außerdem eine Radsportlerin. Auch Jan Ullrich soll damals (2003) in einem Sportstudio-Beitrag auf einem Galileo zu sehen gewesen sein. Das System kommt ja aus dem Leistungssport/der Raumfahrt. Ich denke daher schon, dass die Methode ihre Berechtigung hat. Normales Lauftraining ist bei mir wegen dem Knick/Senkfuß gar nicht möglich, da überdehnt er immer nach außen - besser ist es auf Sand, aber dabei überlaste ich als untrainierte immer sehr schnell. Erhoffe mir daher vom Galileo-Training schon einen Effekt.

Was würdest Du denn zusätzlich zum Ausdauertraining raten, bei einem untrainierten (würde das dann wohl auf dem Rad machen, wobei ich da mit deer Sitzposition so meine Probleme habe - aber die ist ja für die Ausdauer unerheblich oder? und dem Problem kann dann ja auch mit dem Galileo gut entgegengewirkt werden).

Vielen Dank jedenfalls für Deine Antwort!

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Abahatchi 20.10.2012, 00:54
@Fragender00X

Sagen wir mal so, Sportler gehen gerne in die Sauna und lassen sich massieren. Das steigert ja nicht die Ausdauer aber es kann eine gezielte Massage das Wohlbefinden, die Regeneration der Muskulatur positiv beeinflussen. Die Ausdauer kommt aber durch das Training. Ich hatte ja schon darauf hingewiesen, Entspannung und Wohlbefinden nachweislich ja.

Bezüglich Deiner Füße ist folgendes fest zu halten. Die Meißten bekommen ja in so einem Fall Einlegesohlen. Das verhindert dann die Fehlstellungen, beseitigt aber nicht die geschwächten Füße, bzw stärkt die Füße nicht, so daß diese wenigsten irgendwann mal ohne Einlegesohlen richtig gesund wären. Diese Kinck, Senk, Spreiz und Plattfüße, wie man immer ganz spontan aufzählt, kommen eben zu 99% durch das Tragen von Schuhen. Vor allem das Tragen von Schuhen während des Wachsen des Fußes. Durch Einlegesohlen wird sogar der Fuß noch mehr geschwächt, da er "arbeitslos" wird aber wenigstes können die üblen Gelenkschäden vermieden werden. Bei Ausdauerlaufschuhen, ist es sogar so, daß deren Sohlen so gestaltet sind, daß man beim Ausdauerlauf zuerst mit der Ferse auf kommt. Menschen, die ohne Schuhe aufwachsen und mal im Ausdauerlauf laufen, die setzten von Natur aus mit dem Ballen auf. Merkst Du nun, wo das eigentlich Problem liegt. Ohne Schuhe würde der Mensch Barfuß sanfter auf dem Ballen landen als mit Laufschuhen auf der Ferse. Die Barfüßer haben von Kindesbeinen an starke Füße, Wir Schuhgänger nicht. Wir können ohne Schuhe noch nicht einmal mehr richtig laufen. Daher meine kleine Empfehlung. (Mit Artzrücksprache) Auf weichen gut gedämpften Mattenbelägen Barfuß laufen lernen und die natürliche Stärke der Füße zurück erlangen. Auch der Rücken wird es danken. Zum Anfang kannst Du aber auch schon Deine Ausdauer verbessern, ohne die schwache nicht genug stützende Muskulatur des Rumpfes zu über fordern. Crosstrainer.

Auf dem Crosstrainer sind die Gelenke nicht so überlastet, vor allem bei schwachen Füßen. Durch die intensive Mitbeanspruchung der Arme, wird auch der Rumpf bewegt und langsam auf Vordermann gebracht.

Da ich aus beruflichen Gründen oft Tänzerinnen im Arm halten durfte, kenne ich den Unterschied. Ich brauche nur einer Frau die Hand auf den Rücken legen und ich spüre sofort ob sie Tanzen kann. Wer Ballet hat, ((und es nicht beruflich macht, also übertreibt)) der hat wegen der vielfältigen Bewegungen eine starken Rumpf und Rücken. Auch sind die Füße stärker durch den direkten Bodenkontakt. Einziger Nachteil, da sie lernen fast immer in der ersten Position zu stehen, laufen sie auch im Alltag manchmal wie "Enten". Das kann man ja aber sich bewußt machen und unterlassen. Besser wäre da sogar Jazzdance. Vor allem weil die Tanzschuhe eine geteilte Sohle haben, so das der Fuß sich wieder aktiv am Lauf oder Schritt beteiligen kann.

Zusammengefast: Richtiges Laufen lernen, Tanzen gehen, Crosstrainer für Ausdauer

Aber alles in Absprache mit dem Arzt!

Ps. bevor ich mich auf ein Galileo Vibrationstraining einlassen würde, würde ich eher auf ein Surfboard umsteigen oder Skateboard. Macht mehr Spaß und durch die Gleichgewichtsballance über Beine, Becken, Rumpf, Schulter, Arme, Hals ist das mindestens so hilfreich.

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Fragender00X 21.10.2012, 00:24
@Abahatchi

Danke für Deine Antwort.

Ich werde auf jeden Fall das Galileo machen und auch nicht zur Regeneration, sondern um wie gesagt die tiefe Rückenmuskulatur zu trainieren, die ich anders kaum noch trainiert bekomme (weil die so schwach ist, mache ich die meisten Übungen schon falsch, immer alles aus einer falschen Haltung). Das Galileo ist bei mir quasi daher eine Art propriorezeptives Training, Gleichgewichts - und Koordinationstraining, wie es auch das Joggen barfuß auf dem Sand wäre. Ist also eher eine Art Reha-und Koordinationsprogramm und dazu wurde das System ja eigentlich auch entwickelt. Ich hoffe, dass es mir auch bei den Beinen und dem Knick/Senkfuß helfen wird. Naja. ich werde dann ja merken, ob ich Effekte in den Muskeln spüre. Das man damit die Ausdauer nicht trainieren kann, habe ich aber verstanden und das denke ich auch, deswegen suche ich ja auch noch etwas zusätzliches.

Ja, mit den Einlegesohlen habe ich mich auch schon schlau gemacht, mein Orthopäde wollte mir die auch verschreiben, aber ich wollte da lieber eine ursächliche Lösung, deswegen unter anderem das mit dem Galileo oder dass ich öfter versuche, auf Sand zu laufen. Ich habe aber jetzt gelesen, dass es inzwischen auch therapeutische Kunststoffsohlen gibt (nicht die propriorezeptiven Einlagen, die meine ich nicht, die hatte ich schon und die haben gar nichts gebracht), die den Ballen trainieren. Werde meinen Orthopäden mal darauf ansprechen. Außerdem habe ich ja auch MBT-Schuhe. Die sollen ja insgesamt sehr gut für den Rücken sein, ob das stimmt, kann ich nicht sagen, ich habe allerdings bemerkt, dass ich bei denen mit dem Ballen zuerst aufkomme und deswegen die Muskulatur am Ballen auch trainiert wird - weniger als beim Laufen auf dem Sand, aber wenn ich einige Stunden mit dem Schuhen unterwegs bin, merke ich auch den Effekt (beim Joggen am Strand schon noch 10 min.). Außerdem spannt bei denen auch die Wadenmuskulatur ordentlich an, wie am Strand. Mein Problem dabei ist allerdings, dass die MBT-Schuhe ja mit einem instabilen Gang arbeiten, was dazu führt, dass ich im Knickfuß noch mehr nach außen knicken (oder durch die Schuhgestaltung, auf dem Sand ist es nie so extrem). Daher habe ich die Befürchtung, dass das Tragen dieser Schuhe momentan eher auf das Gelenk gehen könnte, auch wenn der Ballen selber eigentlich trainiert wird. Ist das eigenlich eine berechtigte Befürchtung? Ich würde sonst erstmal diese trainierenden Einlagen nehmen und bei Besserung dann irgendwann auf die MBT-Schuhe umsteigen, falls das dann noch nötig sein sollte. Das mit dem Crosstrainer ist so eine Sache, das habe ich schon einmal probiert, da mache ich dann immer zuviel Kraft in den Oberkörper, der eh schon verspannt ist (die längere Muskulatur dort, nicht die segmentale), was eher kontraproduktiv war. Auch das Krafttraining hatte es bei mir verschlimmert, weil eben auch dabei die falsche Muskulatur trainiert wurde (die eh schon verspannte, dadurch wurde es alles nur schlimmer). Deswegen suche ich ja eben eine Alternative und mache eben auch erstmal das Galileo-Training für die tiefe Rückenmuskulatur (dass es nicht als Krafttraining dienen kann ist mir auch klar und dies soll es ja auch nicht).

Das mit dem Tanzen ist eine sehr gute Idee, hatte ich auch schon angedacht, aber irgendwie kann ich damit so gar nichts anfangen, muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Was für mich sicherlich sehr gut wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, wo man einfach auch im Winter auf Sand barfuß laufen kann - Beachsoccer gibt es ja, aber ich fürchte fast, für 1,5 Stunden oder mehr Training auf Sand reicht es bei mir noch nicht (ich schaffe gerade mal eine halbe Stunde laufen jeden Tag bzw. alle zwei Tage auf Sand, ansonsten geht es schon zu sehr auf die Gelenke). Irgendeine andere Möglichkeit im Winter/Herbst auf Sand zu laufen gibt es nicht, oder? Und für die Ausdauer ist das natürlich auch nichts, da zuerst andere Muskeln ermüden (Waden, Fußmuskulatur), oder irre ich mich da? Wobei das ja theoretisch steigerbar wäre, wenn ich 4 mal die Woche ginge oder? Nur wo gäbe es eine solche Möglichkeit? Habe schon gesucht, aber nichts gefunden? Und wieviel Ausdauertraining verkraft ich wohl zusätzlich zu dem Galileo?

Ich muss sagen, dass ich übergewichtig (schon etwas abgenommen) bin und insbesondere eben die tiefe Rückenmuskulatur viel zu schwach ist, deswegen das Galileotraining (und wegen dem Gewicht die Ausdauer zusätzlich). Surfboard oder Skateboard, da würde ich sicher noch zuviel mit der anderen Muskulatur machen, aber eventuell steige ich da tatsächlich drauf um, wenn ich durchs Galileo erstmal den Grundstein mit der segmentalen Muskulatur gelegt habe.

Vielen Dank schonmal für Deine Hilfe!

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Fragender00X 21.10.2012, 00:42
@Fragender00X

Ach noch eine (vermutlich blöde) Frage: Wenn ich abnehme, baue ich ja auch Muskulatur ab, wird dabei dann nicht auch segmentale Muskulatur abgebaut und wirkt das dem eigentlichen Ziel nicht entgegen? Oder ist es dann so, dass die Muskulatur abnimmt, aber prozentual zunimmt beim Abnehmen, sodass dies dann ausreichend ist, da weniger Masse zu stemmen ist? Ich ernähre mich ja dann auch entsprechend zur Gewichtsreduktion (weniger Kohlenhydrate), deswegen bin ich gerade ein wenig verunsichert, ob die Muskulatur dabei nicht abnimmt.

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Abahatchi 21.10.2012, 23:48
@Fragender00X

Das Galileo ist bei mir quasi daher eine Art propriorezeptives Training, Gleichgewichts - und Koordinationstraining, wie es auch das Joggen barfuß auf dem Sand wäre.

&

Ich hoffe, dass es mir auch bei den Beinen und dem Knick/Senkfuß helfen wird.

Ich befürchte, Dein Arzt berät Dich schlecht. Der Fuß insgesamt wird bewegt über die Muskulatur im Unterschenkel aber die Stabilität des Fußes kann nur im Fuß selber erreicht werden. Daher bringt Dein Galileo Training zwar etwas für den Rumpf aber nicht für die Füße!! Selbst die Fußzehen werden über die Muskulatur im Unterschenkel bewegt genau wie die Finger in der Hand vom Unterarm.

habe ich ja auch MBT-Schuhe. Die sollen ja insgesamt sehr gut für den Rücken sein, ob das stimmt, kann ich nicht sagen, ich habe allerdings bemerkt, dass ich bei denen mit dem Ballen zuerst aufkomme und deswegen die Muskulatur am Ballen auch trainiert wird

Vermutlich bringst Du bei Ferse und Ballen etwas durcheinander. Mit MBT Schuhen kommt man zuerst mit der Ferse auf und rollt bzw. kippt dann über die Rundung Richtung Ballen und Zehen. Der Balle ist das, wo man draufsteht, bevor man sich auf die Zehenspitzen stellt. Es gibt keine Einlegesohlen die den Fuß trainieren.

Auch das Krafttraining hatte es bei mir verschlimmert, weil eben auch dabei die falsche Muskulatur trainiert wurde (die eh schon verspannte, dadurch wurde es alles nur schlimmer).

Dann haben Dich die Trainer falsch trainieren lassen oder sie hatten keine Ahnung oder ihnen war es egal.

(ich schaffe gerade mal eine halbe Stunde laufen jeden Tag bzw. alle zwei Tage auf Sand, ansonsten geht es schon zu sehr auf die Gelenke)

Wenn die Füße noch sehr schwach sind, dann bringt tiefer lockerer Sand keine Besserung, da er ja im Sand ständig wegdreht. Am Strand laufen geht, aber da, wo der Boden noch schön federt aber der Fuß nicht wegdrehen kann.

Um es mal auf den Punkt zu bringen. Versuche am Besten im Alltag den Fuß bewußt zu setzen und richtig beim gehen ab zu rollen. Das stärkt den Fuß besser als irgendeine unkontrollierte Bewegung. Ein guter Physiotherapeut, kann Deinen Fuß, wenn Du stehts, einfach mal so halten, wie er sein müßte, wenn er gesund wäre. Dieses Gefühl mußt Du Dir unbedingt merken. Wenn Du dann irgendwo stehts, achtest Du bewußt darauf, daß der Fuß so gut wie möglich richtig steht. Gleiches läßt Du Dir auch in Bewegung zeigen. Also beim langsamen Gehen. Z.B. auf dem Laufband. Diese Fußstellung und den Bewegungsablauf muß Du Dir ganz genau einprägen. So kannst Du bei jedem Stadtbummel die Füße ganz bewußt richtig laufen lassen. Am Anfang strengt dies durchaus an, da Du die Kraft im Fuß ganz gezielt dosieren mußt. Aber dabei wird ja eben der Fuß ganz real gekräftigt. Irgendwann ist die Fußstellung ohne darüber nachzudenken richtig, da der Fuß die Kraft hat.

Also, am Anfang eher bewußt Laufen und Joggen auf nicht harten Untergründen aber auch nicht auf welchen, bei denen der Fuß wegdrehen kann. Konzentriere Dich bitte auch beim Joggen auf die Füße, daß sie immer den richtigen Bewegungsablauf haben. Daß ist das Wichtigste, sonst schadest Du den Fußwurzelknochen oder dem Sprunggelenk nur, wenn der Fuß unkontrolliert weiterhin nen "platten" macht.

Wenn ich abnehme, baue ich ja auch Muskulatur ab, wird dabei dann nicht auch segmentale Muskulatur abgebaut und wirkt das dem eigentlichen Ziel nicht entgegen?

Wenn Du nicht gerade eine radikale Hungerkur machst, dann wird trotz des allgemeinen Abnehmens Muskulatur leicht aufgebaut und gestärkt. Durch das Training wird also keine Muskulatur abgebaut. Es kann höchsten sein, daß im Gewebe eingelagertes Fett abgebaut wird und der Muskel von außen dünner erscheint. Es kommt aber immer auf die Anzahl Muskelfasern und deren Leistungsfähigkeit an.

Ps. Noch zum Schluß. Gehst Du gerne Baden? Dann rede doch mal mit Deinem Arzt über die richtige Schwimmsportart für Deinen Rücken. Da gibt es für jede Lebenslage eine.

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Fragender00X 22.10.2012, 01:24
@Abahatchi

"Ich befürchte, Dein Arzt berät Dich schlecht. Der Fuß insgesamt wird bewegt über die Muskulatur im Unterschenkel aber die Stabilität des Fußes kann nur im Fuß selber erreicht werden. Daher bringt Dein Galileo Training zwar etwas für den Rumpf aber nicht für die Füße!! Selbst die Fußzehen werden über die Muskulatur im Unterschenkel bewegt genau wie die Finger in der Hand vom Unterarm."

Ja, wie gesagt, es ist in erster Linie für die segmentale Muskulatur, die direkt an den Wirbeln liegt, zur Koordination. Ich soll dann auf dem Galileo zusätzlich spezielle Übungen auch für die Fußmuskulatur ausführen. Meines Erachtens wäre beispielsweise auch das einfache stehen (ohne die Füße zu bewegen) über längere Zeit eine gute Übung gegen den Senkfuß - ich merke dabei, auf Sand nochmehr, dann immer einen Effekt in der Fußmitte (wie heißt dieser Bereich? ist das nicht der Fußballen?).

"Vermutlich bringst Du bei Ferse und Ballen etwas durcheinander. Mit MBT Schuhen kommt man zuerst mit der Ferse auf und rollt bzw. kippt dann über die Rundung Richtung Ballen und Zehen. Der Balle ist das, wo man draufsteht, bevor man sich auf die Zehenspitzen stellt. Es gibt keine Einlegesohlen die den Fuß trainieren."

Ist die Ferse nicht ganz hinten? Damit komme ich eigentlich mit allen anderen Schuhen immer zuerst auf, bei MBT Schuhen habe ich aber ein anderes Gefühl. Ganz sicher bin ich mir da auch nicht, was ich aber defenitiv merke, ist dieser Trainingseffekt im Fußmittelbereich (ist doch der Ballen, oder nicht?), den ich auch immer auf Sand oder eben beim langen Stehen spüre (nur da deutlich schneller, als mit den Schuhen).

Laut wikipedia gibt es therapeutische Kunststuffeinlagen nach Maß, die eine Doppelfunktion haben (Stützen und Trainieren) und die deutlich größere Erfolge hätten als die normalen Stützeinlagen (darf ich eigentlich fremde Seiten hier verlinken? wenn ja, dann reiche ich den Link als Quelle gerne nach).

"Dann haben Dich die Trainer falsch trainieren lassen oder sie hatten keine Ahnung oder ihnen war es egal."

Nein, es wurde einfach nur die falsche Muskulatur trainiert. Ich brauche kein Training für die Rumpf - sondern für die segmentale Muskulatur. Du kannst optimale Rumpfmuskulatur haben, aber trotzdem starke Rückenschmerzen, wenn die segmentale Muskulatur nicht funktioniert.

"Wenn die Füße noch sehr schwach sind, dann bringt tiefer lockerer Sand keine Besserung, da er ja im Sand ständig wegdreht. Am Strand laufen geht, aber da, wo der Boden noch schön federt aber der Fuß nicht wegdrehen kann."

Also am Besten direkt am Wasser?

"Um es mal auf den Punkt zu bringen. Versuche am Besten im Alltag den Fuß bewußt zu setzen und richtig beim gehen ab zu rollen. Das stärkt den Fuß besser als irgendeine unkontrollierte Bewegung. Ein guter Physiotherapeut, kann Deinen Fuß, wenn Du stehts, einfach mal so halten, wie er sein müßte, wenn er gesund wäre. Dieses Gefühl mußt Du Dir unbedingt merken. Wenn Du dann irgendwo stehts, achtest Du bewußt darauf, daß der Fuß so gut wie möglich richtig steht. Gleiches läßt Du Dir auch in Bewegung zeigen. Also beim langsamen Gehen. Z.B. auf dem Laufband. Diese Fußstellung und den Bewegungsablauf muß Du Dir ganz genau einprägen. So kannst Du bei jedem Stadtbummel die Füße ganz bewußt richtig laufen lassen. Am Anfang strengt dies durchaus an, da Du die Kraft im Fuß ganz gezielt dosieren mußt. Aber dabei wird ja eben der Fuß ganz real gekräftigt. Irgendwann ist die Fußstellung ohne darüber nachzudenken richtig, da der Fuß die Kraft hat."

Habe ich auch schon probiert, klappt aber überhaupt nicht. Vielleicht sollte ich es da mit propriorezeptivem Training probieren? Habe es schon ein paar Mal gezeigt bekommen, aber mir fehlt völlig das Gefühl dafür, dass dann richtig einzusetzen, ich mache immer etwas falsch bzw. kommt auch gar nicht mehr in die eigentliche Position hinein, weil die Muskulatur so verquer liegt. Überhaupt komme ich nur in die Position hinein, wenn der Orthopäde das Bein ein wenig schiebt, selber richtig setzen ist gar nicht möglich.

"Also, am Anfang eher bewußt Laufen und Joggen auf nicht harten Untergründen aber auch nicht auf welchen, bei denen der Fuß wegdrehen kann. Konzentriere Dich bitte auch beim Joggen auf die Füße, daß sie immer den richtigen Bewegungsablauf haben. Daß ist das Wichtigste, sonst schadest Du den Fußwurzelknochen oder dem Sprunggelenk nur, wenn der Fuß unkontrolliert weiterhin nen "platten" macht."

Was meinst Du genau mit dem "platten"? Den Knickfuß oder den Senkfuß? Also ich merke beim Laufen auf dem Sand ja schon, dass viel, viel mehr die Muskulatur im Mittelfuß (Ballen?) trainiert wird und ich viel, viel weniger Beschwerden im Außenrist habe, weil ich da viel weniger umknicke. Das Problem scheint mir eher die untrainiertheit der "richtigen" Stützmuskulatur zu sein, sodass es schnell auf die Knie - und Fußgelenke geht. Müsste ich nicht auch ziemliche Schmerzen im Außenrist haben, wenn ich auf dem Sand genau so umknicke?

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Fragender00X 22.10.2012, 01:30
@Fragender00X

Vielen Dank auch für den Tipp mit dem Schwimmen und die Erklärung zur Muskulatur, da bin ich beruhigt. Danke auch für Deine Mühe, bei Deinen Antworten, finde ich wirklich klasse (schade, dass ich das nicht noch stärker Auszeichnen kann hier).

Generell habe ich ja schon das Gefühl, dass mir das Laufen auch auf dem sehr weichen Sand etwas gebracht hat, denn es wird eine komplett andere Muskulatur beansprucht, als beim Laufen mit dem Schuhen (auch Wadenmuskulatur wird viel stärker trainiert und natürlich dieser Mittelfußteil). Weiß nun nicht, ob die Sache mit den Knien durch das Umknicken oder einfach durch zu viel laufen kommt - habe das Gefühl, weniger umzuknicken als mit Schuhen. So eine halbe Stunde 4 mal die Woche auf Sand würde ich ohne wirkliche Knieprobleme bisher schon schaffen (öfter aber nicht und länger auch nicht).

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Abahatchi 22.10.2012, 02:35
@Fragender00X

Deinen Antworten, finde ich wirklich klasse (schade, dass ich das nicht noch stärker Auszeichnen kann hier).

Du bist neu hier?

Ich soll dann auf dem Galileo zusätzlich spezielle Übungen auch für die Fußmuskulatur ausführen.

Aber auf dem Galileo wird nur die im Unterschenkel liegende "Fuß"muskulatur bzw. und alles weiter aufwärts gestärkt. Das ist keine Nachteil, trainiert aber nicht bzw. beseitigt nicht Knick- Senk- oder Spreizfüße.

Ist die Ferse nicht ganz hinten?

ja, aber der Ballen ist nicht an der Außenseite des Längsgewölbes. Der Ballen ist unter den Gelenken, der Mittelfußknochen zu den Zehen. Wenn Quer- und Längsgewölbe richtig ausgeprägt sind, dann wird das Gewicht vom Körper gut verteilt und es federt die Last beim gehen ab. Dabei hat die Außenseite des Fußlängsgewölbes einen leichten Bodenkontakt, wobei die Innenseite keinen Bodenkontakt hat. Man darf aber natürlich nicht über die Außenseiten des Fußes laufen. Diesen Ablauf soll Dir ja der Therapeut richtig zeigen. Am Besten zeigt er Dir auch gleich, wo genau der Ballen ist.

Nein, es wurde einfach nur die falsche Muskulatur trainiert. Ich brauche kein Training für die Rumpf - sondern für die segmentale Muskulatur.

Also doch. Ein Trainer macht sich erst mal ein Bild von dem zu Trainierenden. Dann wüßten die auch, was Du für Probleme hast und daß Du einen Arzt hast und dann macht ein Trainer einen Trainingsplan in Absprache mit dem Arzt. Dies hatten die Trainer nicht gemacht. Also wurdest Du falsch trainiert.

Selbst ich hatte schon bei meinem ersten Kommentar darauf hingewiesen, Mit Arztabsprache

Habe es schon ein paar Mal gezeigt bekommen, aber mir fehlt völlig das Gefühl dafür, dass dann richtig einzusetzen, ich mache immer etwas falsch bzw. kommt auch gar nicht mehr in die eigentliche Position hinein, weil die Muskulatur so verquer liegt.

Auch wenn es natürlich nicht bei jedem von Anfang an richtig klappt, sollte man es aber halt so gut wie möglich machen. Um so richtiger der Fuß benutzt wird, um so besser. Ich hatte ja gleich gesagt. Am Anfang kann es durchaus anstrengen. Eben weil der Fuß schwach ist. Das ist genau so, als solltest Du 15 Klimmzüge machen. Das muß man auch richtig Trainieren, sonst strengt es halt an. Versuche es einfach so gut wie möglich und so oft wie möglich zu machen. Es wird Dir von mal zu mal leichter fallen, nur von nichts kommt nichts.

Also ich merke beim Laufen auf dem Sand ja schon, dass viel, viel mehr die Muskulatur im Mittelfuß (Ballen?) trainiert wird und ich viel, viel weniger Beschwerden im Außenrist habe, weil ich da viel weniger umknicke. Das Problem scheint mir eher die untrainiertheit der "richtigen" Stützmuskulatur zu sein, sodass es schnell auf die Knie - und Fußgelenke geht. Müsste ich nicht auch ziemliche Schmerzen im Außenrist haben, wenn ich auf dem Sand genau so umknicke?

Also, Ferndiagnosen kann ich nicht stellen, dazu müßte ich Deine Füße und Dein Laufverhalten vor Ort untersuchen. Ich kann ja nicht sehen, wo und wie der Druck auf den Boden durch Deinen Fuß beim Stehen oder Laufen verteilt wird. Ich sehe auch nicht, wie es um Deine Bänder bestellt ist und wie schlecht Deine Längs-oder Quergewölbe sind. Dazu hast Du einen Arzt. Lasse Dir bitte auch mal die Anatomie des Fußes von Ihm an Deinen eigenen Füßen erklären.

Der "Platten" war nur Umgangssprachlich. Mit nem Platten fährt ein Auto schlecht und mit nem Platten läuft der Mensch halt schlecht.

So eine halbe Stunde 4 mal die Woche auf Sand würde ich ohne wirkliche Knieprobleme bisher schon schaffen

Knieprobleme können viele Ursachen haben aber einer ist eben sehr oft ein ungesunder Fuß. Auch ein Fehlstellung des Becken usw. usw. usw. könnten eine Ursache sein aber dafür ist der Arzt vor Ort da, um dies in einer Untersuchung fest zu stellen. Inzwischen frage ich mich, an was für einen Arzt Du geraten bist. Warum beantwortet er Dir nicht die ganzen Fragen. Im Notfall kann man auch mal den Arzt wechseln.

Gruß Abahatchi

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Fragender00X 23.10.2012, 22:40
@Abahatchi

"Du bist neu hier?"

Ja, ich bin neu ... das mit dem Zitieren bekomme ich auch irgendwie noch nicht richtig hin. Habe Deiner Antwort auf jeden Fall das "+" gegeben, kann man da noch mehr vergeben? Hilfreichste Antwort geht ja nicht, da sonst keiner geantwortet hat.

"Aber auf dem Galileo wird nur die im Unterschenkel liegende "Fuß"muskulatur bzw. und alles weiter aufwärts gestärkt. Das ist keine Nachteil, trainiert aber nicht bzw. beseitigt nicht Knick- Senk- oder Spreizfüße."

Ja, das war so eine Hoffnung von mir, wenn einfaches Stehen auf der Stelle über mehrere Minuten dafür sorgt, dass sich die Muskulatur im Fußbett (so heißt doch der Bereich zwischen Ferse und Ballen, der beim Senkfuß "platt" ist?) aktiviert, dann müsste das bei einer intensiven Standübung auf dem Galileo ja genau der gleiche Effekt sein (und zusätzlich werden eben noch Unterschenkel + segmentale Muskulatur trainiert). Mein Orthopäde klang auch eher skeptisch, aber er wollte das zumindest mit versuchen.

"ja, aber der Ballen ist nicht an der Außenseite des Längsgewölbes. Der Ballen ist unter den Gelenken, der Mittelfußknochen zu den Zehen. Wenn Quer- und Längsgewölbe richtig ausgeprägt sind, dann wird das Gewicht vom Körper gut verteilt und es federt die Last beim gehen ab. Dabei hat die Außenseite des Fußlängsgewölbes einen leichten Bodenkontakt, wobei die Innenseite keinen Bodenkontakt hat. Man darf aber natürlich nicht über die Außenseiten des Fußes laufen. Diesen Ablauf soll Dir ja der Therapeut richtig zeigen. Am Besten zeigt er Dir auch gleich, wo genau der Ballen ist."

Danke, bin inzwischen auch darauf gekommen. Ich habe das Fußbett/den Bereich, der beim Senkfuß fälschlicherweise auch auftritt mit dem Ballen verwechselt (also ich habe den Bereich zwischen Ferse und Ballen, davon den inneren, für den Ballen gehalten). Also was ich meinte ist, dass ich beim Laufen auf Sand oder mit MBT-Schuhe Schmerzen/eine Reaktion/ein (Über-)Training, wenn ich zuviel mache im Bereich der Muskulatur spüre, die eben durch ihre Untrainiertheit den Senkfuß hervor ruft. Das sollte doch eigentlich ein gutes Zeichen sein, dass zumindest die richtige Muskulatur aktiviert ist, oder nicht? Nur muss ich das vermutlich sehr langsam angehen lassen.

"Also doch. Ein Trainer macht sich erst mal ein Bild von dem zu Trainierenden. Dann wüßten die auch, was Du für Probleme hast und daß Du einen Arzt hast und dann macht ein Trainer einen Trainingsplan in Absprache mit dem Arzt. Dies hatten die Trainer nicht gemacht. Also wurdest Du falsch trainiert."

Ja, das waren mehrere PhysiotherapeutInnen und alle hatten unterschiedliche Meinungen, was natürlich sehr hilfreich war. War aber bei einem anderen Arzt und ist schon einige Zeit her.

"Auch wenn es natürlich nicht bei jedem von Anfang an richtig klappt, sollte man es aber halt so gut wie möglich machen. Um so richtiger der Fuß benutzt wird, um so besser. Ich hatte ja gleich gesagt. Am Anfang kann es durchaus anstrengen. Eben weil der Fuß schwach ist. Das ist genau so, als solltest Du 15 Klimmzüge machen. Das muß man auch richtig Trainieren, sonst strengt es halt an. Versuche es einfach so gut wie möglich und so oft wie möglich zu machen. Es wird Dir von mal zu mal leichter fallen, nur von nichts kommt nichts."

Ich denke, ich werde dann wohl auch zusätzlich spezielle propriorezeptive Physiotherapie machen, da hätte ich dann einen Therapeuten, der mir das noch mehrfach zeigt, damit ich immer wieder und wieder an das richtige Bewegungsmuster erinnert werde.

"Also, Ferndiagnosen kann ich nicht stellen, dazu müßte ich Deine Füße und Dein Laufverhalten vor Ort untersuchen. Ich kann ja nicht sehen, wo und wie der Druck auf den Boden durch Deinen Fuß beim Stehen oder Laufen verteilt wird. Ich sehe auch nicht, wie es um Deine Bänder bestellt ist und wie schlecht Deine Längs-oder Quergewölbe sind. Dazu hast Du einen Arzt. Lasse Dir bitte auch mal die Anatomie des Fußes von Ihm an Deinen eigenen Füßen erklären."

Was der Arzt eben meinte, dass außen die Bänder aufgrund des Knickfußes beim Laufen in Schuhen natürlich überdehnt werden. Auf dem Strand kann er es natürlich auch nicht beurteilen, da er dann ja nicht dabei ist. Ich werde ihm einfach mal schildern, wo ich dann die Muskeln merke, welche Gelenke danach belastet werden etc. und was er dazu meint, ob das einfach zu viel oder ob es falsch ist.

"Knieprobleme können viele Ursachen haben aber einer ist eben sehr oft ein ungesunder Fuß. Auch ein Fehlstellung des Becken usw. usw. usw. könnten eine Ursache sein aber dafür ist der Arzt vor Ort da, um dies in einer Untersuchung fest zu stellen. Inzwischen frage ich mich, an was für einen Arzt Du geraten bist. Warum beantwortet er Dir nicht die ganzen Fragen. Im Notfall kann man auch mal den Arzt wechseln."

Ja, der Arzt hat beim Laufen/Stehen in den Schuhen eben auch schon festgestellt, dass durch den Knickfuß dabei

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Fragender00X 23.10.2012, 22:46
@Fragender00X

die Knie überdrehen. Wie das beim Laufen auf dem Sand ist, keine Ahnung, ob er dazu etwas sagen kann, er ist ja nicht dabei, werde ihn aber auf jeden Fall fragen.

Ich denke, ich werde dann insgesamt Galielo, propriorezeptives Training und Ausdauertraining mit Einlagen fragen. Muss dann mal kucken, dass das alles nicht zuviel wird und dann dadurch überlastet, wenn ich 3* Galileo mache, 2* propriorezeptives Training zum richtigen Laufen lernen und 4*Ausdauer mit den "trainierenden Einlagen", das wäre am Ende vielleicht etwas viel, andererseits müssen ja die drei Sachen auch alle gemacht werden. Naja, mal kucken, was die Ärzte und Physiotherapeuten dazu sagen.

Dir auf jeden Fall vielen Dank für die großartige Hilfe, dadurch bin ich für die nächsten Gespräche mit den Ärzten auf jeden Fall schon ein Stück weiter und besser vorbereitet :)

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Abahatchi 25.10.2012, 10:40
@Fragender00X

das mit dem Zitieren bekomme ich auch irgendwie noch nicht richtig hin.

Wenn Du ein Kommentar schreibst,dann sind oben im Fenster neben den Worten "Kommentar schreiben" mehrere Symbole. Eines ist so eine kleine Büste mit einer Sprechblase. Drücke da mit dem Curser drauf. Nun erscheint ein kleiner Rechtspfeil mit einem Leerzeichen. Hinter diesen Rechspfeil und dem Leerzeichen kannst Du den zu zitierenden Text einfügen. Jetzt ist es für alle als Zitat erkennbar.

Habe Deiner Antwort auf jeden Fall das "+" gegeben, kann man da noch mehr vergeben? Hilfreichste Antwort geht ja nicht, da sonst keiner geantwortet hat.

Über die Profilseite ein Kompliment vergeben ist auch möglich. Gibt keine Punkte, freut aber alle die Antworten geben.

die Muskulatur im Fußbett (so heißt doch der Bereich zwischen Ferse und Ballen, der beim Senkfuß "platt" ist?)

Das Bett ist das, worin etwas gebettet ist. Das Fußbett ist das, worin der Fuß gebettet ist. Ein Schuh sollte ein gutes Fußbett haben, damit der Fuß richtige gebettet ist.. (Da ist auch ein Grund, warum unsere Füße in Schuhen so leiden, schlechtes Fußbett. (Lasse Dir im Beisein des Arztes alle Fußzonen zeigen und benennen.

Also was ich meinte ist, dass ich beim Laufen auf Sand oder mit MBT-Schuhe Schmerzen/eine Reaktion/ein (Über-)Training, wenn ich zuviel mache im Bereich der Muskulatur spüre, die eben durch ihre Untrainiertheit den Senkfuß hervor ruft.

Die Überlastung der Muskulatur kann aber auch durch die Fußfehlstellung kommen. (Immer dem Arzt genau die Symptome erläutern)

Ja, der Arzt hat beim Laufen/Stehen in den Schuhen eben auch schon festgestellt, dass durch den Knickfuß dabei die Knie überdrehen. Wie das beim Laufen auf dem Sand ist, keine Ahnung, ob er dazu etwas sagen kann, er ist ja nicht dabei, werde ihn aber auf jeden Fall fragen

Wenn es für Deine Gesundheit wichtig ist, auch die Wirkung im Sand zu sehen, dann sollte ein wirklich guter Arzt sich nicht auf seine Spekulationen verlassen, sondern mit Dir mal zu einem Sandkasten gehen. Oder willst Du wegen einer Unlußt des Arztes ab 40 an Krücken laufen und das noch 40 bis 50 Jahre lang. Wie alt bist Du? Weiß Du wie lange 40 Jahre sein können? Einmal falsch therapiert und eine Ewigkeit des Lebens an Krücken gefesselt, nur weil ein Arzt sich zu fein ist, mal einen Patienten über Sand oder Erde oder Wiese laufen zu lassen! Bestehe drauf, daß er auch mal die Füße auf Sand bzw lockerer Erde sich im Bewegungsablauf ansieht. Vielleicht ist es so schlimm am Anfang, daß Du dadurch den Knien zu sehr schadest und man erst mal mit dem Sand wartet. Dazu sollt ein Arzt da sein! Wozu sonst? Schließlich geht es um Deine Gesundheit!

Gruß Abahatchi

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Fragender00X 25.10.2012, 14:43
@Abahatchi

Wenn Du ein Kommentar schreibst,dann sind oben im Fenster neben den Worten "Kommentar schreiben" mehrere Symbole. Eines ist so eine kleine Büste mit einer Sprechblase. Drücke da mit dem Curser drauf. Nun erscheint ein kleiner Rechtspfeil mit einem Leerzeichen. Hinter diesen Rechspfeil und dem Leerzeichen kannst Du den zu zitierenden Text einfügen. Jetzt ist es für alle als Zitat erkennbar.

Hm, danke für den Tipp, ich probiere es mal aus.

Über die Profilseite ein Kompliment vergeben ist auch möglich. Gibt keine Punkte, freut aber alle die Antworten geben.

Alles klar, vielen Dank, das hatte ich noch übersehen.

Das Bett ist das, worin etwas gebettet ist. Das Fußbett ist das, worin der Fuß gebettet ist. Ein Schuh sollte ein gutes Fußbett haben, damit der Fuß richtige gebettet ist.. (Da ist auch ein Grund, warum unsere Füße in Schuhen so leiden, schlechtes Fußbett. (Lasse Dir im Beisein des Arztes alle Fußzonen zeigen und benennen.

Hm, ok, danke.

Die Überlastung der Muskulatur kann aber auch durch die Fußfehlstellung kommen. (Immer dem Arzt genau die Symptome erläutern)

Ja, habe ihm ja die Beschwerden mit normalen Schuhen geschildert und daraufhin hat er den Knick/Senkfuß festgestellt. Auf Sand sind die Beschwerden aber anders, wo ich mit den Schuhen Probleme außen habe, wo die Bänder am Fuß überdehnen und auch eher außen im Bein/Knie, so ist dies auf Sand anders: Da habe ich die Beschwerden innen, im "platten" Bereich des Fußes und auch im Bein selber gleichmäßiger verteilt, zwar auch noch leicht am Außenbein, aber viel stärker innen am Fuß, Bein und Knie, so wie ich sie beim Laufen mit den Schuhen nie habe.

Ich habe dem Arzt die Stelle am Fuß gezeigt, wo ich die Muskelschmerzen habe, wenn ich auf Sand laufe und er meint auch, dass das genau die Stelle ist, wo die Muskeln durch den Fehlfuß verkürzt sind und die diese Belastung noch nicht so gewohnt sind. Er denkt, auch in Bezug auf die Knie, dass ich es langsamer angehen lassen sollte (weniger auf Sand laufen) und dass ich dann langsam steigern sollte und dass dann auch die Beschwerden weniger sein würden, weil sich die Muskulatur dabei besser an die Belastung gewöhnen kann.

Wenn es für Deine Gesundheit wichtig ist, auch die Wirkung im Sand zu sehen, dann sollte ein wirklich guter Arzt sich nicht auf seine Spekulationen verlassen, sondern mit Dir mal zu einem Sandkasten gehen. Oder willst Du wegen einer Unlußt des Arztes ab 40 an Krücken laufen und das noch 40 bis 50 Jahre lang. Wie alt bist Du? Weiß Du wie lange 40 Jahre sein können? Einmal falsch therapiert und eine Ewigkeit des Lebens an Krücken gefesselt, nur weil ein Arzt sich zu fein ist, mal einen Patienten über Sand oder Erde oder Wiese laufen zu lassen! Bestehe drauf, daß er auch mal die Füße auf Sand bzw lockerer Erde sich im Bewegungsablauf ansieht. Vielleicht ist es so schlimm am Anfang, daß Du dadurch den Knien zu sehr schadest und man erst mal mit dem Sand wartet. Dazu sollt ein Arzt da sein! Wozu sonst? Schließlich geht es um Deine Gesundheit!

Also ich kenne hier in der Großstadt überhaupt keinen Arzt, von dem ich denke, dass der mit mir zum Sandkasten deswegen gehen würde. Bei meinem Orthopäden kommt noch dazu, dass da auch keiner in der Nähe ist. Eventuell könnte ich mal den Sportmediziner fragen, der ist direkt am Stützpunkt mit Sandtrainingsplatz. Mal schauen, was der dazu sagt. Müsste es nicht auch ansonsten für einen Physiotherapeuten möglich sein, einzuschätzen, ob ich überhaupt schon auf Sand trainieren sollte? Ich habe schon gekuckt, ob es Physiotherapeuten gibt, die bei sich selber einen "Sandraum" haben, scheint es aber nicht zu geben. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, denn das würde doch mehr Sinn ergeben, als das Training auf irgendwelchen Matten.

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Abahatchi 25.10.2012, 20:35
@Fragender00X

Müsste es nicht auch ansonsten für einen Physiotherapeuten möglich sein, einzuschätzen, ob ich überhaupt schon auf Sand trainieren sollte?

Grob schätzen kann jeder, nur ein Arzt oder Therapeut sollte sich aber zwingend von etwas überzeugen und nicht pauschal vermuten bzw. allgemein annehmen. Wenn so meine Schwester operiert hätte nach dem Motto: Schneiden wir mal auf uns entnehmen die Eierstöcke nur weil der Patient Maria heiß ohne sicher aus zu schließen, daß es sich da nicht doch um etwas männliches handel könnte, hätte sie nicht nur fahrlässig operiert. Sollte es daher bei Deinen Füßen nicht auch so sein?

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Fragender00X 27.10.2012, 00:27
@Abahatchi

Ja, ich weiß, das wird richtig schwierig. Mal kucken, was der Sportmediziner dazu sagt, ansonsten muss ich es eben erstmal lassen auf Sand und dann über Physiotherapie versuchen, den Knick/Senkfuß zu beseitigen, da ist der Therapeut dann ja immer dabei und hat alles im Auge.

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So ein Quatsch! Natürlich gibt es zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit belegen.

Schau mal unter www.emsly.de

Astronauten und die deutsche Fußball- Nationalmeisterschaft nutzen Vibrationstraining.

Also wenn jemand Ahnung hat, dann sollten die doch Ahnung haben.

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