Vewandte aus einem Behinderten Heim holen

9 Antworten

Hallo Himmelsgold,

Du schreibst von einem Familienmitglied mit geistiger Behinderung und Pflegestufe 3. Das heißt, dass sie schon sehr viel Pflege benötigt. Vielleicht sogar eine Rundum-Betreuung, also alles machen (waschen, pflegen, kleiden, Nahrungszubereitung, Essen geben natürlich auch, Arztbesuche, Beschäftigung,...) . Meinst Du tatsächlich, dass Du dem gewachsen bist?

Zudem hat sie vielleicht kaum Bezug zu Dir. Das heißt, dass es für sie eine riesige Umstellung werden wird. Vielleicht auch mit Verhaltensauffälligkeiten, aufgrund der neuen Wohnung.


Wenn Du Dir sicher bist, dass Du es "schaffen" kannst, dann erstmal trotzdem kennenlernen. Damit Du auch sehen kannst, ob Du ihr die Beständigkeit und Stabilität geben kannst, die sie braucht. Vielleicht setze ich mit Pflegestufe 3 auch eine zu hohe Abhängigkeit von anderen voraus. Weil diese Pflegestufe aber auch "Nachtbereitschaft" verbindet, zumindest so, wie ich es weiß und das die höchste Pflegestufe darstellt... ich weiß es nicht.


Aber erst kennenlernen. Vielleicht kannst Du sie dann auch an Wochenenden bei Dir wohnen lassen. Rede mit der Betreuerin. Aber bitte mach es weder aus Mitleid, noch wegen dem Geld. Nein... kein "Vorwurf". Sondern eine allgemeine Aussage.....


Alles Gute auf Deinem Weg.

Ich hatte einen geistig behinderten Bruder, der vor vielen Jahren von unseren Eltern in ein damals in Gründung befindliches privates Heim eingekauft worden ist. Er war meistens gern dort, kam fast jedes bzw. jedes 2. Wochenende nach Hause und hat im Heim nicht nur Freunde sondern auch und vor allem Beschäftigung gefunden. Zu Hause kann das niemand bieten. Es muss immer jemand da sein, je nach Bedürfnissen sollte man Pflegedienste bieten können. Das ist für berufstätige Menschen kaum möglich. Nachdem unsere Eltern gestorben waren, habe ich mich an den Wochenenden um meinen Bruder gekümmert, das ging, weil ich schon in Pension war, aber es war sehr anstrengend!

Es kommt natürlich immer auf das Heim an. Wir haben in den vielen Jahren so einiges erlebt. Kümmere dich um deine Verwandte, indem du sie besuchst, die Betreuer kennenlernst und die Heimleitung. Wenn du einmal ein Wochenende oder gar mehrere Tage mit der Behinderten verbringst, wirst du sehen, ob es dir überhaupt möglich ist, eine solche Betreuung durchzuführen und ob die Behinderte es überhaupt will.

Es ist großartig von dir, dich kümmern zu wollen!

Wie stellst du dir das vor? Ist deine persönlich situation so, das du permanent zuhause bist? Hast du keine amderem interessen? Hast du erfahrung im umgang mit der pflege von solchen personen? Wie wäre es denn mit einer WG statt einem Heim? Nur weils dann"zuhause" ist, ist das nicht unbedingt besser... Das personal ist geschult im umgang mit solchen menschen. Aber sicher gibt es da schöne heime und nicht so schöne heime. Am besten machst du es so, das du haltbare argumente sammelst.nicht so sachen wie "schwester xy ist unsymphatisch, sondern wirklich wichtige sachen. Wird sie dort vernachlässigt? Misshandelt? Nur weil du es da nicht so toll findest, heist das noch lange nicht das die betreffende person das auch so sieht. Und ja, letztendlich hat der gesetzliche betreuer das letzte wort. Und die familie ist meistens unkooperativ. Das mal von der "anderen seite" ;)

Welche Verantwortung trägt ein Betreuer einer Behindertenwerkstatt?

Gibt es gesetzliche Richtlinien, welche Verantwortung ein Betreuer einer Werkstatt für geistig Behinderte trägt? Ist der Betreuer schuld und muss dafür aufkommen, wenn zwei der geistig Behinderten sich streiten und es dabei zu Sachschädigung kommt, da der Betreuer dies nicht mitbekommen hat?

Ich brauche dringend antworten :D

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Abgehauen-zu den Akten?

Hallo, Ich wollte fragen, wenn man abhaut, steht das dann in der ''Akte" von demjenigen drin? Weil ich bin halt öfters mal aus dem Heim abgehauen, einfach um mich mit freunden zu treffen, zu kiffen oder mir die Kante zu geben. Öfters haben dann meine Betreuer die Polizei nach mir suchen lassen, die hat mich dann aufgegabelt und erst auf die Wache und dann zurück ins Heim gebracht. Meine Frage ist jetzt, wird das dokumentiert, der und der ist schon so und so oft abgehauen, und wird das aufgeschrieben? Also könnte mein späterer arbeitgeber das verlangen und dann sehen, das ich schon abgehauen bin? Oder nicht? Lg

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Kein Heimplatz frei! Kann Familie häusl. Plegedienst ablehnen & Aufnahme im Pflegeheim "erzwingen"?

Liebe User,

ich wende mich an Euch, weil die Familie nicht mehr weiter weiß. Sie muss aufgrund einer Notsituation schnell handeln und weiß nicht was als nächstes zu tun ist, bzw. welche Möglichkeiten sie haben.

Es geht um folgende familiäre Situation:

Ehefrau: - über 70 Jahre, Pflegestufe 2, multimorbide, blind, Zucker, 120 kg schwer, im Rollstuhl - durch Notfall aktuell in Intensivbehandlung, wird jedoch demnächst entlassen (möglicherweise mit Pflegestufe 3)

Ehemann: - ebenfalls 70 Jahre, pflegt seine Frau seit 2003 in einer kleinen 50 qm Wohnung, die nicht behindertengerecht ist - ist gesundheitlich und psychisch angeschlagen und aufgrund des hohen Alters kaum noch in der Lage die Pflege der 120 kg schweren Frau in der eigenen Wohnung zu übernehmen

Kinder: - Sohn (40 Jahre, Vollzeitbeschäftigt mit Kind), Tochter (30 Jahre, Studentin, 250km entfernt) können Pflege nicht übernehmen

Problem: Eine Hilfestellung durch einen Pflegedienst in der Wohnung kommt für die Familie wegen des angeschlagenen Ehemannes nicht in Frage!

  • Heimplatz dringend benötigt.
  • Alle Heime im Landkreis sind belegt (Wartelisten!)
  • Örtliche Krankenkasse verweist lediglich auf Pflegedienste, die in die Wohnung kommen können, aber für die Familie nicht akzeptabel sind

Es entstehen deshalb für die Familie folgende Fragen:

  • Kann die Familie die Aufnahme der Ehefrau in ein Heim ''erzwingen", bzw die Aufnahme dieser in der eigenen Wohnung verweigern?

  • Kennt jmd. vielleicht ein Gesetz / Urteil zu dieser Frage?

  • Wie solle die Familie hier am besten vorgehen / an wen kann Sie sich genau wenden?

Wir würden uns sehr über Antworten freuen.

Vielen Dank.

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Darf ich als Geistig Behinderter Mensch ausziehen?

Ich bin 23 Jahre alt und habe eine Geistige Behinderung, ich wurde 2001 eingeschult und musste bis 2013 eine Schule für Geistig Behinderte besuchen. In der 11. Klasse habe ich an der IFD Teilgenommen, ich kam aber nicht in die UB, weil ich zu langsam gearbeitet habe und ich sehr viele Arbeitsschritte erklärt bekommen musste. Ich war nach der Schule 1 Jahr zuhause, weil ich nicht in einer Behinderten Werkstatt arbeiten wollte. Ich arbeite seit 2014 in einer Werkstatt für Behinderte Menschen. Ich konnte in der 4. Klasse Lesen und in der 5. Klasse Schreiben. In der Sekundar/Oberstufe habe ich Schulaufgaben von der 5./6. Klasse Hauptschule bekommen. Im Kindergarten wurde mir ein IQ von 53 und in der 9. Klasse einen IQ von 78 festgestellt. Ich wollte in der Sekundarstufe auf die Hauptschule wechseln, aber es hat leider nie geklappt. Theoretischerweise könnte ich sogar einen Autoführerschein machen, aber ich kam leider nie dazu.

Zurzeit wohne ich bei einem Eltern. Meine Eltern bekommen von mir noch Kindergeld und Pflegegeld (Pflegegrad 2, vorher Pflegestufe 1), ich bekomme meine Grundsicherung weil man in der Werkstatt sehr wenig verdient (250 Euro im Monat) und meine Eltern haben für mich die Betreuung (Bei allen Bereichen) beantragt und sind meine Gesetzlichen Betreuer.

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Ich lebe in Bayern.

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Hallo, ich habe Freitag eine Benachrichtigung bekommen, dass ich an Eprimo eine Nachzahlung an Gas von 283 € leisten muss. Das hat mich zimmlich geschockt, denn zZ habe ich das Geld nicht da ich Arbeitslos bin und nur 479€ ALG bekomme. Da ich aber bei meiner Großmutter im Haus wohne, muss ich auch kaum Miete zahlen, und wenn ich zahlen müsste würde mir die Größe der Wohnung auch nicht zu stehen.. Naja also wir haben keinen Mietvertrag und bekomme keine Unterstützung vom Amt. Was kann ich denn jetzt machen, ich kann nicht mal eben 283€ zahlen. Einen neben Job kann ich mir leider nicht suchen, da ich eine Behinderung habe und ich nicht genommen werde,außerdem bin ich auch nicht mehr hier Gemeldet ich bin nur öfters bei meiner Oma. da Ihr das haus hier gehört. und ich in Köln auf den Sofa penne sonst bei meinen eltern.. alles nicht so dolle zZ . Ich habe aber auch niemanden der mir diese Summe mal eben geben könnte. Ich bin zimmlich down habe auch deswegen die halbe Nacht nicht Schlafen können. bitte um Rat :( Ich hatt schon mal eine wohnung aber in dieser musste ich kein Gas Zahlen sondern nur strom. Was kann mir passieren?

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