vetorecht ludwig XVI

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Liebe ina1992,

auch wenn Deine Frage sicher interessant ist, so hat sie weniger mit einem Rat als mit reinem Wissen zu tun und gehört deshalb nicht auf gutefrage.net. Vielleicht achtest Du bei kommenden Fragen darauf?

Viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support

2 Antworten

Der französische König Ludwig XVI. (1754 - 1793) herrschte zuerst in einer absolutistischen Monarchie. Durch die Verfassung vom 3. September 1791 hat er ein Vetorecht bekommen. Mit ihr errichtete die verfassungsgebende Nationalversammlung, die aus den 1798 einberufenen Generalständen hervorgegangen war, eine konstitutonelle Monarchie. Die Herrschaft des Königs sollte also nicht völlig beseitigt, sondern nur stark eingeschränkt werden.

Das Veto war nur ein aufschiebendes (suspensives) Veto. Dies bedeutet, der König konnte ein Gesetz blockieren, aber nur für eine begrenzte Zeit.

In der Nationalversammlung gab es verschiedene Richtungen. Die sogenannten "Aristokraten" wollten ein absolutes Veto des Königs, andere keines. Am stärksten war eine Gruppe in der Mitte, zu der einige damals einflußreiche Politiker wie Mirabeau und La Fayette gehörten. Als Orientierung spielten auch die konstitutionelle Monarchie in England und die Verfassung der USA (der Präsident hat ein suspensives Veto) eine Rolle.

Für eine genaue Betrachtung ist das Lesen eines Buches über die französische Revolution empfehlenswert.

Wenn Du mit Ludwig XVI den französischen König meinst, der im Zuge der Revolution geköpft wurde, meinst (einen anderen kenne ich jetzt nicht), so hatte er, solange er noch herrschte sicher so etwas wie ein Vetorecht, wenn man die Macht eines absoluten Monarchen (die er schlicht geerbt hatte) so bezeichnen will, aber dann nicht mehr, jedenfalls nicht gegenüber dem Henker.

ja den meine ich, danke

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