Veterinaeramt, welche Pflichten bzgl. des Tierschutzes gibt es konkret und was kann man tun, wenn man an deren Aussagen Zweifel hat?

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10 Antworten

Hallo,

die Haltung eines Hundes wird zwar durch die entsprechenden Hundehaltungsverordnungen geregelt - aber auch darin steht nirgendwo, wie oft und wie lange man mit einem Hund Gassi gehen muss.

Natürlich weiß man als verantwortungsvoller Hundehalter, dass diese Spaziergänge für die Hunde absolut unerlässlich sind.

Und wenn die Hunde gut ernährt und gepflegt sind und das Haus scheinbar auch keinen stark vernachlässigten Eindruck macht - dann geht es den Hunden "gut". Da hat das Veterinäramt überhaupt keine Möglichkeit, der Frau Misshandlung oder schwerste Vernachlässigung vorzuwerfen - und somit kann man ihr die Hunde auch nicht entziehen.

Selbst, wenn jemand die Hunde nur an ein Innenklo gewöhnen würde - wäre das kein ausreichender Grund.

So ist das leider - aber wo wollte man den Strich ziehen? Ich kenne viele Hunde hier in meiner Nachbarschaft, die dreimal am Tag nur ums Eck ausgeführt werden - auch vllt. nur immer 10 Minuten. Sicher kann ich die Leute nicht den ganzen Tag beobachten, aber wenn man diese Hunde über Jahre NIE auf längeren Spaziergängen sieht, macht man sich so seine Gedanken.

Das ist schlimm für die Hunde - aber außer, dass man vllt. das Gespräch sucht - kann man tatsächlich nichts machen. DAS ist Hundehaltung in Deutschland - JEDER darf sich einfach einen Hund kaufen (oder auch mehrere) und halten.

Wenn die Hunde wenigstens für 10 Min. Gassi gehen dürften ! Eine Beschlagnahme wäre doch die letzte Lösung. Aber die Auflage für ein regelmäßiges ausführen hätten wir uns gewünscht. 

Keiner von uns sitzt 24 h/Tag am Fenster oder vor dem Haus. Aber wirklich JEDES Mal sieht man nur, wenn man diese Hunde sieht, dass sie exakt für max. 3 Minuten an der kurzen Leine hinter die Häuser gehen, und dann sofort rein müssen. Das tut einem leid. Ich, und auch 3 weitere unter unseren Nachbarn haben Hunde, und wir gehen alle regelmäßig mit unseren Hunden raus. 

Aus dem TS kenne ich die schrecklichsten Fälle von Vernach-lässigung und Tierquälerei, genau deshalb bin ich besonders aufmerksam, auch wenn es kleinere Dinge sind. Und es ist ja auch klar wenn wir uns in der Nachbarschaft unterhalten kommt es auch auf dieses Thema zu sprechen. 

Ich glaube, das Vet.-Amt bekommt derart viele Fälle auf den Tisch, dass die Grenzen der Akzeptanz und Toleranz einfach erweitert sind, und die schon froh sind, wenn ein Hund keine sichtbaren Spuren von Gewalt trägt. So sieht die Realität aus.

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Hab deinen Kommi als besten ausgezeichnet weil er sachlich ist und ansonsten muss ich dir auch Recht geben, leider ist unser TS nicht so, wie er den betr. Tieren wirklich helfen würde.

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Nachdem ich jetzt alles gelesen habe, muss ich einfach noch meinen Senf dazu geben. Im Grunde haben alle Recht, sowohl Du als Nachbar als auch jeder der User hier. Aufgrund meiner langen Tierschutzarbeit und der dadurch auch häufigen Auseinandersetzungen mit den verschiedenen Ämtern sehe ich hier wenig Chancen. Leider!

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich finde es immer super, wenn sich Leute darum kümmern, wie es Tieren geht, denn das tun leider nur die wenigstens, und wie soll man Tierquälerei erkennen, wenn sich nicht ANDERE darum sorgen? Der Tierhalter selbst findet ja sein Handeln völlig in Ordnung. Dennoch hat alles seine Grenzen. Deshalb finde ich die Bemerkung, ob Du nichts anderes zu tun hast, schon mal nicht abwegig.

In vielen Fällen gibt es, gerade in Deutschland, die lieben Nachbarn, die ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle machen. Als ich mit dem Tierschutz anfing, hatte ich nach etwa 4 Wochen die Polizei auf der Matte stehen, die sich vom "Gestank" auf unserem 20.000 qm grossen Grundstück, über den sich meine Nachbarn beschwerten, überzeugen und uns gute Ratschläge geben wollten. Damals hatte ich etwa 20 Katzen in 3 extra Katzenhäusern und 2 Hunde, die sich frei bewegen durften und natürlich auch spazieren gingen). Das Grundstück ging nach hinten zu einem kleinen Fluss hinaus, der nächste Nachbar war etwa 300 m Luftlinie weg. Dass die grünen Männchen nicht mit der Nase auf dem Boden gelegen haben, hätte noch gefehlt, gerochen haben sie nichts, wie auch? Es gab Katzenklos, der Hundekot wurde entsorgt. Sie zogen sich dann zurück, und meinten, es gäbe ja auch gewisse Pflanzen, die nach Katzenurin riechen würden, vermutlich wäre es das gewesen, was die Nachbarn meinten. Solche Pflanzen hatte ich aber gar nicht. Da war der Stress mit den Nachbarn vorprogrammiert.

Es gab auch noch Besuche des Jugendamtes (meine Kinder, so wurde vermutet, würden aus Tiernäpfen essen müssen) und des Ordnungsamtes, und es hat jahrelang gedauert, bis alles einigermaßen geklärt war. Ich habe gelernt, was machbar ist, und wo auch unsere Gesetze ihre Grenzen haben. Dies scheint der Punkt zu sein.

Die Hunde sind in einem guten Zustand, ernährungsgemäss, altersgemäss. Selbst wenn die Frau bis zum Hals in der Sch...stehen würde, könnten die Veterinäre nichts unternehmen, man hätte dann aber sicher eine Meldung an das Jugendamt gemacht. Leider kann sich in Deutschland jeder Idiot einen oder mehrere Hunde halten (und ganz viele treffen sich den Fragen nach zu urteilen, hier auf GF). So lange sie nicht auffällig werden, passiert gar nichts. Es gibt zwar Vorschriften, dass der Hundekot zu entsorgen und der Hund an der Leine zu führen ist, aber ob das nun 3 Minuten oder 3 Stunden ist, steht nirgendwo. Würde das Amt die Hunde erst mal entziehen, provisorisch unterbringen (wo auch immer), hätte die Halterin eine Möglichkeit, dies anzufechten. Würde sie die Hunde zurückerhalten, müsste das Amt dafür, und alle anderen Kosten, auch aufkommen. Da wird man sich VORHER nicht nur einmal sondern 10-fach davon überzeugen, ob man auch wirklich erfolgreich sein wird.

Das Veterinäramt ist auch für Gaststätten und Supermärkte zuständig, Tierschutz kommt da immer ganz hinten, noch weiter weg, als man sehen kann. Und nicht jeder Amtsmensch ist gleich oder ein Tierschützer. Letztere können sowieso nichts tun, da sie keinerlei Rechte haben. Wenn Du dort aktiv bist, hast Du mal mit denen die Problematik besprochen?

Und was die Privatsphäre der Dame angeht, dass sie nicht öffnet, nun, so geht es mir selbst. Ich wohne Parterre, jeder Idiot, der ins Haus will, klingelt bei mir. Maule ich dann, heißt es, ich sei die Einzige, die im Haus wäre, also müsse ich auch öffnen. Inzwischen stelle ich meine Klingel ab, wer mich besuchen kommt, ruft vorher an oder hat einen Schlüssel. Ich mag nicht mehr belästigt werden.

Versetz Dich doch einfach mal in die Lage der Nachbarin. Möchtest Du von mehreren, wenn auch gut meinenden Mitmenschen beobachtet und gemassregelt werden? Doch sicher nicht. Wenn ich im Laufe meines Lebens eines gelernt habe, dann ist es, nicht mit Gewalt etwas zu versuchen, was man mit Diplomatie und gutem Zureden viel besser erreichen kann. Das ist in diesem Fall, wo die Fronten verhärtet sind, sicher nicht einfach, aber es gibt immer Lösungen. Kann man denn nicht mal so ein Straßenfest organisieren, Kuchen, Getränke für alle? Die Frau geht doch auch sicher mal einkaufen. Da kann man doch ganz zwanglos am Futterregal ein Gespräch führen (ihren Tagesablauf kennt Ihr ja!).

Was das Amt betrifft, hat mir immer meine Hartnäckigkeit geholfen: dranbleiben!! Das nützt aber nur etwas, wenn es auch Gründe und nicht nur Mssempfindungen der Nachbarn gibt. Dienstaufsichtsbeschwerden haben keinen Sinn, die werden so gut wie gar nicht verfolgt. Einzig eine Unterlassungsklage gegen den Amtsmenschen wäre möglich, weil das mit mehr Konsequenzen (z. B. Eintrag in die Personalakte) verbunden wäre. Darauf reagieren alle Beteiligten ziemlich sauer, aber selbst das muss nicht zu dem von Euch gewünschten Ziel führen. Bei mir war ich damit allerdings sehr erfolgreich.

Ich wümnsche Dir Glück, auch wenn Du gegen Windmühlen kämpst, nicht für die Menschen, sondern für die Tiere. LG.

Vielen Dank für diesen tollen Text. Ich bin eine Leidensgenossin, hatte ähnliche Probleme wie Du.

Meine sinnvollste Investierung seit Jahren: Eine Außenkamera und eine gute Rechtsschutzversicherung.

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@wombat6

Ich hoffe, Deine Außenkamera hat eine Datums-und Uhrzeitanzeige? Sonst nützt sie Dir nämlich nicht viel. Aber es gibt ja sonst nichts, um was wir uns kümmern müßten oder?

Die Rechtschutzversicherung kann ich mir nicht mehr leisten, aber ich bin inzwischen sehr viel ruhiger geworden. Was nicht heißt, dass ich keinen Tierschutz mehr mache. Ich werde immer noch zum Schwein, auch wenn meine Antworten deshalb (wie gerade geschehen) manchmal hier auf GF gelöscht werden.. In jedem Fall tut es gut, Bundesgenossen zu haben! LG.

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@Negreira

Ja, hat sie. Wird auch alles gespeichert. Hat mir ja schon geholfen bei dem Schiedsmann-Termin.

Was mich immer aufregt, ich bin eine ganz normale Bürgerin. Ich saufe nicht, ich nehme keine Drogen, ich feiere keine wilden Partys bis in die Nacht, bin eigentlich eine recht ruhige Nachbarin, gehe arbeiten, usw. Habe eben 4 große Hunde.

Und das ist das Verbrechen für diese Menschen.

Aber mittlerweile bin ich da auch entspannter und mache meine Klappe auf. Man muss sich nämlich als Hundehalter nicht alles gefallen lassen.

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Ich verstehe Dein Hintergrundgedanke. Du machst Dir Sorgen um die Hunde.

Aber mal ehrlich. Wenn ich die Frau wäre und würde von allen beaobachtet werden, würde ständig angesprochen werden, dass es meinen Hunden schlecht geht, jeder würde auf mich achten, usw., dann hätte ich auch keine Luste mehr, vor die Tür zu gehen.

Ihr seit eine Gemeinschaft und sie ist die Ausenseiterin. Schon mal daran gedacht? Deshalb reagiert sie auch frech und schnippisch.

Mir ging es auch so wie der Frau.

Ich hab selbst vier Hunde. Bin alleinerziehend. gehe Vollzeit arbeiten. Habe ein großes Haus mit großen Hof und Garten. Und - ich bin von außerhalb, nicht dort geboren. Ganz großer Fehler.

Nachdem ich das Haus gekauft hatte, ging ich zu den Nachbarn und stellte mich vor, zeigte die Hunde und meine Kinder. Ein halbes Jahr ging alles gut.

Doch dann sprach mich plötzlich die Nachbarin aus ihrem Garten an. Und das nicht freundlich, sondern ermahnend. Sie warf mir vor, dass ich nie Gassi gehen würde, dass mein Grundstück voller Hundekacke sei, dass meine Hunde von morgens bis abends bellen würden und sie wäre sich gar nicht sicher, ob denn alle Hunde angemeldet wären.

Sie wollte mich beim Ordnungsamt anschwärzen, das Veterinäramt einschalten und den Tierschutz.

Ich war so geplättet davon, das ich erst mal gar nicht wußte, was ich sagen soll. Sie behauptete, ich geh nicht Gassi, traf mich aber vor ihrem Garten an, zusammen mit meinem Hund an der Leine. das heißt ja, ich bin draussen, mit Hund. Alleine das war ja schon der Widerspruch schlechthin.

Ein Tag später, nachdem ich mich gesammelt hatte, ging ich rüber. Natürlich war ich da auch nicht mehr freundlich. Die Dame ist Rentnerin. Ich hab sie gefragt, ob sie langeweile hat. Denn all ihre Behauptungen sind einfach nicht war. Wenn ich das erste Mal am tag Gassi gehe, nämlich um 05:30 Uhr morgens, dann wird sie wohl noch in den Federn liegen. Am Wochenende war ich mit den Hunden in der Hundeschule unterwegs, wo es ja Zeugen für gibt. Abends treffe ich mich mit meiner Freundin zum Gassi gehen, auch das ist ja zu beweisen.

Der Kot auf meinem Grundstück wird jeden tag weg gemacht. Und das die Hunde den ganzen tag durchbellen, ist Humbug, denn erstens sind sie nie ohne Aufsicht draussen und zweitens, wenn das so wäre, würde ich selbst ausflippen.

Das Ende vom Lied: Nach 3 Jahren kampf mit dieser Familie habe ich ein super netten Kontakt zum Veterinäramt. Denn dies kam wirklich irgendwann zu mir. Natürlich war nix zu beanstanden. Das ordnungsamt hat mir zugetragen, dass meine Nachbarn schon bekannt dafür sind, jeden scheiß anzuzeigen, nicht nur bei mir.

nachdem es noch um Verleumdung ging, bin ich zum ortsansässigen Schiedsmann gegangen. Vor einem Monat war der Termin. Das Hundegebell wurde seit einem Jahr von mir aufgezeichnet mit einer Überwachungskamera. Und siehe da: Nix mit ganzen Tag bellen. Alles im normalen Bereich.

Seit dem ist Ruhe. Vorerst.

Aber mir ging es auch so, dass ich absolut keine Lust hatte, denen über den weg zu laufen. Ich bin aus dem Haus gegangen, mich hinter meinem Tor versteckt und geschaut, ob die draussen sind. Wenn die Luft rein war, bin ich raus.

Aber jetzt lass ich mir das nicht mehr gefallen. ich sehe nicht ein, dass mir eine Partei so das Leben schwer macht. Jetzt gehe ich vor die Tür wie ich will, sage sogar freundlich guten Tag.

Da gebe ich absolut Recht, es gibt solche Fälle wie deinen, wo Nachbarn sich einfach auf jemand einschießen, ihn ausgrenzen und stänkern, häufig über Haus-Tiere, die angeblich etwas anstellen bzw. die Hunde angeblich ständig bellen.

Und wenn es dich zu Unrecht erwischt hatte und dir dein Leben schwer gemacht hat, tut es mir aufrichtig leid. So, wie du es dann gemacht hast war es richtig.

Aber auch bei dir muss ich einwenden, dass es keine neu zugezogene Frau ist, es nicht um etwas geht, dass die Hunde tun, jedenfalls nicht vordergründig, weil die Hunde in unseren Augen einfach arme Schweine sind und ein weit besseres Zuhause bräuchten.

Diese Frau arbeitet nicht, jedenfalls nicht außer Haus, ist zu Hause, vielleicht dreht sie vor dem PC Porno`s, macht Nackt-Aufnahmen, irgendetwas zu Hause, oder geht anschaffen, weil sie mal mehrere Wochen am Stück immer abends weg fuhr, und dann immer erst morgens heim kam. 

Das hat ja alles nichts mit Beobachtung zu tun, es ist hier keine Großstadt, und die Leute kennen sich meistenteils untereinander, zumindest sieht man sich und nimmt sich zur Kenntnis, und schon allein wg. zerstörten Laden-Fenstern und verübten Einbrüchen in der jüngeren Vergangenheit schauen viele öfter mal am Fenster, sind achtsamer, aufmerksamer geworden, was ja eigentlich nichts schlimmes ist.

Wenn es in der Nacht plötzlich laut ist schaut man automatisch auf die Strasse. 

Man sieht eben auch, wenn man mal diese Hunde sieht, dass sie in den letzten Monaten zu 99 % nur mal diese 2-3 Min. um die Ecke dürfen und dann gleich wieder rein müssen.

Wir leben hier alle nicht mit der Blinden-Binde um den Kopf und gerade all jene, die selbst Hunde haben, denken dann schon, dass ist irgendwie nicht richtig so.

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Hallo,

erst mal eine Gegenfrage:

Stehst Du die ganze Zeit vorm Haus und beobachtest die Frau oder mit dem Fernglas aus Deinem Haus??

Arbeitest Du nichts??

Das meiste, was Du hier schreibst, weiß Du überhaupt nicht sicher.

Ein Hund, der gerne aus dem Fenster oder der Terrassentüre schaut, der muss noch lange nicht eingesperrt sein in diesem Zimmer, sogar vielleicht angeleint. Also, wenn man so was liest, Du hast keinerlei Ahnung!

Warum Du diese Frau so auf dem Kicker hast, das weißt nur Du selber.

Es gibt kein Gesetz , das Dir vorschreibt, wie lange Du mit Deinen Hunden Gassi gehen musst, weil es auch keiner nachprüfen könnte.

Hunde werden sich niemals in 3 Minuten lösen. Warst Du denn mit der Stoppuhr dabei oder wie soll man sich das vorstellen?

Das Veterinäramt war dort und da kommt nicht immer nur eine Person - um gleich mal Deiner Unterstellung entgegen zu wirken, das sich diese Menschen untereinander kennen. 

Das Veterinäramt konnte nichts fest stellen , also hat sie auch alle Auflagen erfüllt, die sie für die Hunde braucht, wenn es überhaupt Bullis sind, wie Du meinst.

Wenn die Frau die Türe nicht aufmacht, wenn es klingelt, dann ist das alleine ihre Sache und macht sie doch nicht deshalb zu einem schlechten Menschen. Manche wollen einfach ihre Ruhe und wenn kein Besuch erwartet wird - das ist alleine ihre Sache.

Außerdem vielleicht ist sie ja auch mal nicht da, auch so was soll es geben, stell Dir vor. Ach so, Ihr seht ja sogar, wenn der Vorhang wackelt....

Hier ist einfach der Verdacht, das Du und Deine tollen Nachbarn die Hunde los werden wollt, weil es ja Bullis sind und die Frau auch nichts von Euch wissen will.

Das es den Hunden angeblich schlecht geht, darum geht es Euch doch gar nicht. Sie stören Euch, das ist der springende Punkt.

Ihr wisst alles, seid immer überall, einer hat das gesehen, der andere Nachbar angeblich das, es scheint so, es könnte sein, wahrscheinlich...

Aber komischerweise das Veterinäramt kann nichts feststellen und glaub mir, die sind da nicht zimperlich und prüfen ganz genau.

Ach ja, nur so nebenbei. Die Kinder interessieren Euch ja wohl gar nicht. Wo sind die denn die ganze Zeit?? Wahrscheinlich im Keller eingesperrt?? Habt Ihr da auch schon das Jugendamt verständigt??

Es ist so offensichtlich um was es Euch geht!

Wie langweilig muss Euch sein! 

Geht arbeiten, sucht Euch ein Hobby, geht in einen "Läster äh Frauenverein" - aber lasst andere Leute in Ruhe ihr Leben leben! 

Ihr solltet Euch schämen und lieber die Augen offen halten, wo es wirklich nötig wäre, aber da hättet Ihr dann sicherlich nichts gesehen.

Einen netten Gruß erspar ich mir!

Als Mann gehe ich ganz sicher nicht in einen Frauen-Verein. 

Wenn ich Missstände sehe schaue ich nie weg. 

Ich bin beruflich selbständig und lebe nicht auf Staatskosten, und an Freunden und Hobby`s herrscht bei mir kein Mangel. So einen anzüglichen Kommi kannst du dir also schenken ! 

Deren Kinder gehen im übrigen in die Schule, die sieht man auch täglich und regelmäßig, im Gegensatz zu den Hunden. 

Es sind keine Bulli`s (Bullterrier), sondern Pitbulls, gegen die ich überhaupt nichts habe, wir hielten nämlich selbst 16 Jahre lang Staffordshire, nur die gingen täglich 4-5 h in`s Grüne, und auch die and. Rassen kenne ich bestens. Ich kenne also den Bewegungs-drang der Hunde und wenn ich keine Zeit und keinen Bock auf die Gassigänge hätte, würde ich mir auch keinen Hund zulegen.

Du setzt also die Richtlinien worauf man achten sollte und worauf nicht ? Um was geht es denn "so offensichtlich" ? Also mir geht es um die Hunde-Haltung, und hier im Forum gibt es da so ein passendes Thema, dass lautet "Gassifreie Hundehaltung, wo gibt es dazu Bücher". Warst du dass vielleicht ?

Bei einem gereizten Kommi wie deinem muss man denken, du fühlst dich ganz persönlich angesprochen. 

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@Falk8891

Wie wäre es denn mal, wenn Ihr der Frau helft? Wenn Du selbst Ahnung von dieser Rasse hast und Hunde magst, biete ihr doch an, selbst Gassi zu gehen.

das würde mir zumindest in den Sinn kommen, bevor ich irgendwelche Ämter informieren würde.

Vielleicht ist die Frau krank? Vielleicht will sie auch einfach ihre Ruhe?

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@Falk8891

Da Du ja bestimmt viele gleichgesinnte Frauen hast , würdest Du aber eben dort gut hinpassen.

Na klar, hast Du jetzt auch genau die selbe Hunderasse gehabt, was sonst. Was anderes hätte ich gar nicht erwartet.

Und wenn Du ja so fleißig in die Arbeit gehst, dann frag ich mich, wie Du und Deine tollen Nachbarn dies alles beobachten. Ihr wisst ja über den ganzen Tag Bescheid, was sie macht.

Als Selbständiger arbeitest Du ja dann noch mehr, eigentlich, als ein Angestellter , hast aber tatsächlich Zeit 4-5 Stunden spazieren zu gehen. Wow, Respekt. Bist dann anscheinend bis Mitternacht unterwegs und trotzdem kannst Du die Frau auch noch beobachten. Das kann wirklich nicht jeder. Und Freunde hast Du auch noch zu genügend und Hobbys. 

Mensch, ich werde sofort auch selbständig!!

Ich überleg grad, vielleicht bist Du aber auch ein selbständiger Märchenerzähler, dann kann das natürlich klappen. Da hätt ich auch gleich drauf kommen können!

Tja, dann will ich Dich mal nicht länger aufhalten, bestimmt musst Du noch ganz viel "arbeiten" , weil Du ja doch schon recht viel und lange hier schreibst!

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@Minischweinchen

@Minischweinchen: Nur kein Neid ! Ich führe ein geregeltes Leben, habe tatsächlich (und meine Familie) schon seit sehr langer Zeit immer Hunde, und die Zeit, die mich meine Tiere kosten, die nehme ich mir ! Man ist nämlich nicht verpflichtet, sich Tiere anzuschaffen, wenn man dann keine Zeit, kein Interesse, kein Geld, etc. dafür aufbringt !

Was du an Tieren hältst und ob überhaupt, ist deine Sache, und ob und was du arbeitest ebenso.

Ich arbeite seit ich 18 bin, und brauche keine 8-10 h Schlaf/Tag.

Und als Selbständiger kann ich mir meine Zeit tatsächlich sehr gut frei einteilen, und finde in der Tat noch Zeit für andere Dinge wie Freunde und Hobby`s oder das Forum hier.

Vielleicht solltest du dich mal um deine Lebens-Gestaltung kümmern, denn du scheinst da einiges weniger gut hin zu bekommen, so wie du hier eifrig gg. meine Person zu mobben versuchst.

Und zu deiner weiteren Frage, ja, in unserer Nachbarschaft leben noch andere Leute die selbständig sind und Zeit haben, ihr Umfeld tagsüber wahrzunehmen. 

Mann, Mann, Mann ..... an dir muss einiges arg nagen, wie du hier aktiv gg. mich schießt. 

Ich habe es nicht nötig Märchen zu erzählen und habe auch keine Langeweile. Was zieht dich denn magisch immer wieder in das Thema hier, und warum schreibst du immer wieder ? Hast du zu viel Zeit ? Hartz 4 ?

Du steuerst nichts bei als Übergriffigkeiten. 

Hier hat Jede(r) das Recht ein Thema oder Problem einzustellen, ich hatte auch schon mal vor in ein and. Haus zu ziehen, aber dort gab es ein Vormieter-Problem mit dem Strom, dann habe ich den Vertrag wieder storniert. Also dieses Thema hier ist nicht mein erstes.

Soweit ich es weiß, wurde weder das freie Denken verboten, noch die Nutzung dieses Forum`s, aber ich muss mich nicht von dir (versuchsweise) belästigen/beleidigen lassen. 

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Eigentlich ganz einfach: Das Veterinäramt beschäftigt sich mit dem Fall und wird auch die notwendigen Maßnahmen dem Tierschutzgesetz entsprechend *) einleiten. Aber natürlich muß es Dritten gegenüber keine Auskunft erteilen. Was nun die Nachbarn sehen oder meinen, spiet auch nicht wirklich eine Rolle, da sie gar nicht die Einblicke haben, die sich der Amtsveterinär verschaffen kann.

Die Praxis zeigt, das häufig Anzeigen von gutmeinenden Nachbarn eingehen, die sich dann wesentlich harmloser darstellen oder gar jeglicher Grundlage entbehren. Das soll nun nicht heißen, man solle als Bürger seine Augen verschließen, aber in vielen Fällenb sind die Umstände dann doch etwas anders, als sie sich nach außen darstellen.

*) auch wenn das subjektive Bauchgefühl manchmal sagt, das es den Tieren unter anderen Umständen besser gehen würde, bedeutet das noch nicht automatisch einen Gesetzesverstoß.

Subjektives Bauchgefühl ? Wenn so viele Personen seit vielen Monaten sehen und sich nun in der Summe alle einig sind, dass diese Hunde wirklich nie länger als täglich 3 x 3 Minuten raus dürfen, hat es m. E. nichts mit einem subjektiven Empfinden zu tun. Es ist stattdessen eine Tatsache. 

Warum schafft sich jemand Hunde an, noch dazu solche jungen, sportlichen und aktiven von der Rasse her, und hat null Bock raus zu gehen ? Da tun einem die Hunde natürlich sehr leid.

Klar soll man sich nicht in Privatangelegenheiten anderer einmischen, da gebe ich dir völlig recht, nur hier geht es um Lebewesen die sich selbst nicht helfen können. Also wo ist da die Grenze ?

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@Falk8891

" Wenn so viele Personen seit vielen Monaten sehen und sich nun in der Summe alle einig sind, dass diese Hunde wirklich nie länger als täglich 3 x 3 Minuten raus dürfen, hat es m. E. nichts mit einem subjektiven Empfinden zu tun. Es ist stattdessen eine Tatsache. "

Wenn dem so wäre könnten wir auf Gesetze, Wahlen und Gerichtsverfahren komplett verzichten. Nur weil ein paar Leute etwas glauben wird es nicht zur Tatsache! Oder ist jeder von den Personen ein studierter Ethologe, Veterinär oder Fachjurist für Tierschutzrecht? Und hat wirklich jeder dieser Personen ein fundiertes Fachgutachten zu dem Fall erstellt? (was schwierig sein dürfte, da offenbar noch nicht einmal ein direkter Kontakt zum Halter besteht)

Ich habe volles Verständnis für deine Reaktion, aber so einfach läßt sich dann doch kein Urteil fällen.

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@Falk8891

Du meinst also grundsätzlich, wenn mehrere Menschen einer Meinung sind, ob das Vermutete jetzt stimmt oder nicht, dann stimmt auch das, was die Mehrheit meint - ja genau, das würde Dir/Euch so passen!

Du bist kein Hundefreund und jeder der hinter Deinen Worten auch liest, weiß , um was es Dir geht!

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@Minischweinchen

@Minischweinchen: Ich komme aus einer sehr tierlieben Familie und wir halten seit Jahrzehnten Tiere und zwar immer verantwortungsvoll und liebevoll, da muss ich mir jede Unterstellung verbitten ! 

Lesen und erst danach (be)urteilen würde dir helfen. 

Wir engagieren uns in mehren TS-Vereinen, spenden und helfen beim auffinden von PS und ES und helfen wo es geht. Nur, es gibt Tier-Halter, wo gut gemeinte Kritik und angebotene Hilfe teils nicht fruchtet.

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Darf ich fragen, woher ihr das vom Vet Amt wisst? Was die gesagt oder getan haben? Normalerweise sagt das Vet Amt keinen Piep über einen Fall und gibt keinerlei Infos raus.

Es ist eben so, wie beschrieben, sind die Tiere gut genährt, das Haus zeigt keine Fäkalien und die Tiere sind nicht krank, haben ein Dack über den Kopf, ist die Welt in Ordnung.

Ich würde mir da viel mehr Gedanken um die Kinder machen. Schon mal daran gedacht?

Bei den Hunden hat man da keine Chance noch was zu unternehmen, ausser, das man noch eine schriftliche Anzeige beim Vet Amt macht oder mehrere Nachbarn, doch das wird da auch nicht wirklich was bringen.

Warum die Kinder ? Die sind schulpflichtig und man sieht sie regelmäßig. Die sehen gesund aus und ordentlich. 

Der Nachbar, der die Meldung an das Vet.-Amt machte, bekam die Auskunft vom Vet.-Amt. 

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@Falk8891

Weil die Kinder erwähnt wurden, dass die da auch im Haus wohnen, wo nicht gelüftet wird und die Vorhänge zu sind.

Ich habe bisher noch nie davon gehört, dass das Vet Amt Auskunft gibt über sowas gibt. Normalerweise bekommen die Tierhalter wenn es Verstöße gibt, Auflagen die bis zu einem gewissen Termin erledigt sein müssen, aber Auskunft darüber bekommt sonst niemand.

Selbst der Tierschutzverein nicht.

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Es gibt hierzulande sooo viele Hundebesitzer, die ihre Tiere nicht artentsprechend halten - sie geben den Hunden zu wenig Bewegung, sie lassen keine Sozialkontakte zu, sie gehen nicht zum Tierarzt wenn das Tier krank erscheint und fragen lieber hier nach einer Diagnose, sie füttern sie fett, sodass sie kaum noch laufen können, und und und .... Dagegen kannst du jedoch leider nichts machen, denn das Tierschutzgesetz gibt es nicht her :-/

Vielleicht versuchst du mal die Dame ganz freundlich zu einem eurer Spaziergänge einzuladen. Wenn sie sich darauf einlässt und merkt, wie unterhaltsam das sein kann und dass auch ihre Hunde Freude daran haben, geht sie evtl. regelmäßig mit.

Ich währe voraichtig mit solchen Unterstellungen.

Eine bekannte von mir hatte regelmässig das Vet. Amt vor der Türe wegen eines ihrer Ponys.

Ach so gute Nachbarn und Spatziergänger riefen regelmässig das Amt, weil das Pony sehr zersaust aussah und einen starken Senkrücken hatte und man dadurch die Knochen sah.

Niemand kam auf die Idee, dass das Pony auch einfach alt sein könnte!

Mit 34 jahren sehen auch Ponys nicht mehr so knusprig aus....

Also, vielleicht einfach zuerst eingehend informieren bevor man Haltern Tierquälerei vorwirft!

Den für einen Halter, der sein Tier liebt ist dies schon eine harte Nummer wenn man sich Tierquälerei anhören muss!

Das tut mir leid, wenn du zu Unrecht Umstände od. Ärger hattest ! Ein altes und ggf. krankes Tier sollte man eigentlich auch erkennen können. 

Nur wie ich schrieb, es sind Hunde die von Welpen-Alter bei der Frau leben. Nun dürften sie ca. 18-22 Monate alt sein, und schon hat sie seit Monaten keine Lust mehr raus zu gehen. 

Hunde brauchen Bewegung, müssen ihre Zeitung lesen können, dass braucht ein Hund um sozial und gesund zu sein. Weil sie eben so laut, ordinär und frech wird wenn ihr jemand etwas sagt, wurde das Vet.-Amt eingeschaltet. Hätte man and. Mgl. um sie normal anzusprechen wäre es ggf nicht nötig. 

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ich kann mir vorstellen das sie Laut und frech wurde weil ihr jeder etwas sagt und sie es nicht mehr hören will? Ich denke machen kannst du da nicht viel. Einige Menschen sind einfach nicht belehrbar. Das gute ist ja immerhin das die Hunde zu 2 gehalten werden. somit ist wenigstens ein bisschen Soziakontakt vorhanden. ich lebe teilweise in einem Land, wo es nicht möglich ist mit meinen Hunde (je nachdem wo ich bin) Gassi zu gehen. Dann werden sie einfach auf dem Grundstück psychisch und physisch beschäftigt. Vieleicht macht sie es ja auch so

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@82ibba

Genau. Es gibt nämlich auch Nachbarn, die nicht belehrbar sind.

Und genauso ist es auch bei mir. Ich habe einen Hund, der es hasst bei Regen oder bei eisige Kälte raus zu gehen. Also gehe ich nur schnell ne Pipi-Runde mit ihm, was mehr Zwang ist als Spaß, und beschäftige ihn dann Zuhause im Hof (er hat dann sein Mäntelchen an) oder im Haus.

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@wombat6

Also ehrlich jetzt, ich fühle mich nicht angesprochen vom Seitenhieb auf den "unbelehrbaren Nachbarn" weil es wirklich 2 verschiedene Paar Schuhe sind. 

Die Halterin hat keinen Garten wo die Hunde alternativ mal im Freien beschäftigt werden könnten. Und da es Hunde sind denen man sehr genau und deutlich ansieht dass sie raus wollen und Bewegung brauchen hat es nichts mit Hunden zu tun die nicht gern im Regen und Eis-Kälte spazieren gehen wollen, weil es schon letztes Jahr so gewesen ist.

Sie ging entweder vor die Haus-Tür, leinte sie dort an und ging dann in`s Haus, dann sassen die Hunde herum, konnten nicht von A nach B, keine Geschäfte erledigen, und wenn sie dann mal mit ihnen raus ging und lief, dann nur wenige Minuten um den Block, dass sah dann so aus wie ein Gladiator mit 2 Bullen, weil sie (klein und dünn) keine wirkliche Gewalt über diese Hunde besitzt.

Ihr Geschrei und Gezeter gegenüber den Hunden, sobald sie ein wenig nach Vorn drängten, stellt keine sinnvolle Erziehungs-Methode an.

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ich verstehe dich total, das dich diese Situation wütend macht. Vor allem wenn man den Tieren helfem möchte, und einfach micht kann.... Aber ich denke, in diesem Fall wirst du nicht gross etwas erreichen. Auch wenn in vorherigen Kommis zu lesen war, das dies leider teilweise Hundehaltung in Deutschland ist.... ist es im Gegensatz zu anderen Ländern noch eine gute Haltung...... Ich arbeite nun schon jahrelang in Tierschutz vor Ort in Asien. Warscheidlich hat mich dies auch ein "wenig abgestumpft, das ich dies jetzt nicht so schlimm finde" ( bitte jetzt nicht falsch verstehen.). Aber was ich dan hier in Asien vor Ort sehe und erlebe, dagegen sind Probleme solcher Art Pipifax. Wenn dir ein Hund for die Füsse Gelegt wird, dem absichtlich brennedes Fett über den Rücken gegossen wird, oder wenn dir ein Hund in den Arm gelegt wurde, dem nur aus Freude mit dem Auto über den Kopf gefahren wurde, das ist Tierquälerei! Den Anblick eines Hundes, gebracht in einem gelben Sack, dem ein Zug über alle 4 Gliedmassen gefahren ist werde ich nie mehr vergessen. Vielleicht sollte man einfach ab und zu "einen 5er gerade lassen". Spahr deine Energie, und setze sie in andere TS projekte ein. Weil errwichen wirst du bei ihr nichts.

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@82ibba

Ich engagiere mich was Asien betrifft bisher immer stark in den Petitionen, weil ich dort nicht hin fliege, aber viel täglichen Kontakt mit FB-Gruppen und Vereinen halte. Natürlich ist es Kleinmist gg. die dortigen, verheerenden Missstände und Tierquälereien. Da gebe ich dir sowas von Recht.

Aber wenn es in deiner eig. Nachbarschaft passiert bzw. du es täglich in deinem Alltag mitbekommst kannst du auch nicht sagen, ach, es gibt schlimmeres, weil man doch den Anfängen wehren will.

Wie viele Hunde in Dtl. sind gestorben oder fast verreckt, weil sie in der Whg. vor sich hin vegetierten, an den Heiz-Körpern angeleint leben mussten und irgendwann nichts mehr zu fressen bekamen, mit zugebundener Schnauze lebten, usw. Wo ist der Anfang und zu tolerieren und wo dann nicht mehr ???

Ich bin selbst ganz großer Tierfreund und sehe vieles mit sehr kritischen Augen. Ehrlich, ginge es nach mir, dann hätten allein in meiner Gegend ca. 40 % ihre Hunde besser nicht.

Die Einschaltung des Amtes ist in manchem Fall der letzte Schritt weil unvermeidbar. Hier denke ich, dass es nicht reicht.

Toll, wenn du etwas in Asien bewegst. Ich lebe hier in D und kann hier vor Ort manches beurteilen und ggf. etwas bewegen. Wenn man es nicht versucht macht man sich Vorwürfe.


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das Veterinäramt hat den Zustand der Tiere begutachtet und alles für Gut befunden. Was willst du da noch machen? Es sind ihre Hunde also bestimmt sie wie oft und wie lange die Hunde raus dürfen.

Als Hunde-Freund, der so etwas seinen eig. Tieren nie antun würde, weil Hunde nun einmal Bewegung und auch Sozial-Kontakte zu weiteren Hunde haben sollten, bin ich aber auch der Meinung mal irgendwo gelesen zu haben, dass ein Hund am Tag 1 h Auslauf bekommen müsste. 

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@Falk8891

Du hast aber sicherlich selber keinen Hund, stimmts??? Und Du bist der Meinung mal irgendwo gelesen zu haben...... Aha, wie interessant.

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@Minischweinchen

Witzig ! Ich habe 2 Hunde, die täglich mehrere Stunden an die Luft kommen und spielen und rennen, außerdem 2 Katzen, eine Voliere mit Wellie`s, die in einem 40 qm Zimmer den ganzen Tag Freiflug genießen dürfen, und meine Freundin hat ein Pferd, dem es bestens geht. 

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Wow, zwei Hunde in Deutschland mit zu wenig Auslauf. Wenn du das behoben hast bleiben noch 12689321 Hunde mit zu wenig Auslauf übrig.

Sorry, ist nicht böse gemeint.

Super hilfreicher Kommentar. 

Aktiver Tierschutz fängt vor Ort an. Wenn jeder so vorgeht wie du, ist auch klar, dass sich nichts ändert.

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@skjonii

Entschuldige, das so sagen zu müssen, aber ThadMiller hat mit seinem Kommentar vollkommen Recht - auch wenn gerade Hundefreunde das nicht gerne hören.

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@tryanswer

Ich denke, dass meine Frage auch nur echte Hunde-Freunde ansprechen sollte, denn ginge es nach einigen, die entweder gar keine leiden können oder sie sogar hassen, könnten Hunde ja auch irgendwo im dunklen Keller verhungern und verrotten. 

Und natürlich gibt es weit schlimmere Fälle, aber deshalb kann ich es auch nicht automatisch ignorieren. Mir tun die Hunde leid, und etlichen anderen eben auch. Und wie oft kam schon raus, wie Hunde o. a. Tiere in Häusern leben mussten, als sie dann schon mehr tot als lebendig waren, oder derart verwahrlost, dass nicht mehr geholfen werden konnte ? Weil es bis dahin keinen interessierte.

Einer meinte nun, man sollte am Vet.-Amt dran bleiben, sich eventl. wegen Untätigkeit weiter wenden in der Justiz, oder eine Petition machen. Es ist nicht genug, wenn das Vet.-Amt am nächsten Tag dorthin ging, aber dann nicht einmal einen geregelten Auslauf zur Auflage macht. Und wie gesagt, der Rat die Halterin beim Hunde ausführen zu unterstützen wirkt wie blanker Hohn, weil es eben aufgrund der Auflagen gar nicht erlaubt wäre diese Hunde ohne Erlaubnis-Pass vom O.-Amt auszuführen, und außerdem, weil die Halterin ja auch den ganzen Tag zu Hause ist, nicht körperlich beeinträchtigt ist, und selbst für den Auslauf sorgen kann.

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@Minischweinchen

Du kennst mich überhaupt nicht, wäre es anders würdest du mich nicht so attackieren ! Ich spreche immer nur von jenen Dingen, die ich weitgehend beurteilen kann. Darin unterscheiden wir uns ggf. Und, ich habe die Dame nicht angeschwärzt, finde es aber richtig. Im Sinne der betr. Hunde besser so, als wenn es denen weiter so geht und sie nicht raus kommen.

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@Minischweinchen

Und, was nennst du denn TS ? Weg schauen, weil, es gibt ja viiiel schlimmere Fälle, da sind alle anderen Fälle gänzlich uninteressant ? Was tust du in dem Bereich konkret ? Ich fragte hier nach Meinungen und ggf. Ratschlägen echter Tier-Freunde, und wenn ich lese, wie du mich ständig angreifst, hat es m. E. rein gar nichts im Sinne der Tiere zu tun. Du scheinst ein Problem zu haben, wobei ich nicht helfen kann. 

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@Falk8891

"Ich denke, dass meine Frage auch nur echte Hunde-Freunde ansprechen sollte, denn ginge es nach einigen, die entweder gar keine leiden können oder sie sogar hassen, könnten Hunde ja auch irgendwo im dunklen Keller verhungern und verrotten."

Die Darlegung der Realität impliziert nicht automatische die Zustimmung zu selbiger.

ps: Mir sind Hunde meist lieber als Menschen

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@Falk8891

Tierschutz bedeutet nicht gleichzeitig jeden Anzeigen, weil einem was nicht passt. Tierschutz heiß, Tiere zu schützen und zu helfen. Das haeißt nicht, dass man sofort das Vet.-Amt anrufen muss.

Mein Freund lebt in einem Mietshaus mit 6 Parteien. Direkt nebenan wphnt ein Pärchen mit zwei Hunden, auch so um die 1,5 jahre alt, Geschwister. Mir ist das als Hundefan sofort aufgefallen, dass da Hunde sind und hab mich gefreut.

Von meinem Freund habe ich gehört, dass die Nachbarn schon lästern würden, weil die Frau die Hunde nicht halten kann. (sind Englische-Bulldoggen-Mixe) Manche hätten jetzt Angst, dass ihrenm Hunden oder Katzen was passiert.

Oh man, naja. Irgendwann traf ich die Frau mal im Hausflur und fing ein Gespräch über die Hunde an. da fing sie von ganz alleine an zu erzählen. Sie würde mit dem ziehen an der Leine nicht klar kommen, ansonsten wären es gute Hunde. Bei ihrem Mann wäre es nicht so schlimm, weil er ja stärker sei als sie.

Diese Hunde haben ein entsprechendes Aussehen, was wohl einigen nachbarn Angst macht.

Dann ein paar Tage später traf ich den Mann mit den Hunden draussen. sah echt lustig aus, wie er hinten an der Leine hing.

Nun ja, die Hunde sind auf mich zugestürmt, vor Freude. ich hab sie erst mal beide abgekuschelt. Und dann hab ich dem mann angeboten, zusammen mal mit meinen Hunden gassi zu gehen. dabei bisschen Leinenführung zu üben. DAS ist auch Tierschutz.

Denn dies war ein Grund, wieso die Frau nicht mehr mit den Hunden raus ging, nur noch spät Abends, wo sie keiner mehr sah. Und der Mann konnte nur am Wochenende, weil er arbeiten ging.

Schon mal darüber nachgedacht, dass Eure Nachbarin zu Zeite geht, wo sie Euch nicht über den weg laufen kann? Aus Angst oder weil sie keine Lust auf Krawall hat????

Mal über den Teller-Rand schauen wäre vielelicht hilfreich.

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@wombat6

Nun muss ich aber dich fragen, wieso du davon ausgehst, dass wir alle hier nicht denken können ? Wenn du meine sämtlichen Kommi`s gelesen hast ..... ich habe häufig mit dem TS zu tun und würde hier kein Thema eröffnen, solange ich nicht auch vorher and. Mgl. überdacht habe. Außerdem weiß ich aus eig. Erfahrung, das jedes Vet.-Amt etwas anders tickt. Man ist also auch darauf angewiesen, wer dort zuständig ist und wie der- oder diejenige drauf ist.

Ich weiß bsw. von einem Fall, wo ein älterer Herr einen Berner-Sennen-Hund hielt, ihn häufig misshandelte, wo die Nachbarn nichts ausrichten konnten und einer davon dann auch das Vet.-Amt einschaltete. Der Halter groß, sehr laut, sehr frech und übergriffig und einfach unzugänglich. Und leider, jeder miese Mensch und jeder Idiot darf sich Tiere anschaffen !

In der Zwischenzeit wollte der Halter, dessen armer Hund dann mittlerweile von ihm die Treppe herunter getreten wurde und an den Hinterläufen praktisch durch mehrere Kreuzbandrisse bewegungsunfähig war, seinen Hund bei einem TA einschläfern lassen, also das "Beweis-Stück" los werden. Dieser zuerst konsultierte TA lehnte es ab, bot ihm stattdessen eine OP an. Dies war dem Halter aber zu teuer (Hartz 4 Früh-Rentner). Der TA bot ihm Stundung (Raten) an, was der Halter aber ablehnte und zu einem weiteren TA ging. Dieser TA dann schläferte den Hund leider ein.

Daraufhin erging eine Anzeige bei der zuständigen TA-Kammer gg. den betr. TA, und eine weitere Beschwerde beim Vet.-Amt wg. Untätigkeit in der Zwischenzeit.

Das Ende vom Lied war dann, das eine Mitarbeiterin des Vet.-Amtes unerlaubt die Daten und die Mailadresse an die Freundin des Halters heraus gab (hier bestand eine private, freundschaftliche Beziehung zwischen der Freundin und der Mitarbeiterin dort) und der Anzeige-Erstatter dann in Folge also von dieser Freundin beschimpft wurde.

Man meinte allen Ernstes, dass es der Hund stets sehr gut gehabt hätte, und fragte, wie man sich das Recht heraus nehmen könne den Halter als Tierquäler anzuzeigen. Also null Respekt vor dem Tier und and. Menschen und außerdem unerlaubte Daten-Weitergabe.

Solche Beziehungen und privaten Vernetzungen machen es oft sehr schwer derartige Fälle aufzuklären und etwas zu verbessern. Das ist ein richtiger Filz und Corps-Geist und im Grunde kriminell.

Natürlich würde man mit dieser Frau näheren und netten Kontakt aufnehmen um diesen beiden Hunden zu helfen ABER es ist leider keine "normale" Person im Sinne von nett, ansprechbar und einsichtig, sondern und da möchte ich jetzt nicht gleich lesen "Vorurteile" und ähnliches, eine sehr asoziale, laute, krawallige und schnell beleidigende Frau. Selbst das O.-Amt kennt deren ausfällige Art wenn es um Knöllchen u. a. geht und wird von ihr frontal verbal angegriffen. Sie bezieht ihre Stärke ganz offensichtlich aus einem entsprechenden Umgang mit mehr als halbseidenen Gestalten. 

Eine junge Frau aus der Nachbarschaft sah sie mal vor vielen Monaten abends mit den beiden Hunden, und sagte etwas weil die Halterin die Hunde ständig anschrie und schüttelte, ihnen drohte etc.

Deren Reaktion waren daraufhin wüste, lautstarke Drohungen und verbale Entgleisungen a la "du alte N....", "dir lass ich eins auf die Fresse geben" usw. Dann lief sie zu einem ihrer merkwürdigen Freunde der am Fenster schaute und machte dort lautstark Stimmung gg. die andere Frau. So etwas hört man dann hier.

Vor 2 Jahren gab es bei ihr und dem Ex-Partner abends eine 3-stündige Hausdurchsuchung wegen schwerem Drogen-Handel, da war das gesamte Polizei-Aufgebot incl. SEK und KT anwesend !!! Damals lebte deren alter Pitbull noch. Der Typ kam in Haft, und sie kam seitdem mit dem alten Hund auch bloß noch 2-3 Min. hinter das Haus. Der alte Hund war aber auch nicht gelähmt, sondern wollte gern spazieren gehen, auch er durfte nur seine Notdurft erledigen.

Sie war immer ganztags zu Hause, lief mehrmals am Tag mit and. Klamotten herum und war geschminkt wie ein Tuschkasten, nur der Hund kam nicht raus ! Für alles andere Zeit, nur nicht für den Hund, so wie jetzt auch.

Wenige Monate später schaffte sie sich diese Welpen an, und 3-4 Wochen  später schaffte sie den Hunde-Senior eilig zum TA und ließ ihn einschläfern. Dann hieß es nur noch lapidar, er hätte ja ein schönes Leben gehabt und wäre alt schwer krank gewesen. Nur, er war nicht zu krank um täglich seine 20 Min. in der Sonne spazieren zu gehen und dass wollte er sichtlich immer gern einfordern, wurde aber von ihr immer rasch in das Haus gejagd.

Ich habe überhaupt nichts gg. Hunde bestimmter Rassen, lies mal meine and. Kommi`s ! Ich denke aber, dass die Hunde im Grunde ein weit besseres Zuhause verdient hätten, wo man Zeit in die Erziehung investiert und echtes Interesse besitzt.

Die Frau ist m. E. so derart überfordert, sie soll erstmal mir sich selbst in`s Reine kommen, bevor Hunde angeschafft werden. Es ist ohnehin verwunderlich, dass sie eine Halte-Genehmigung haben soll.

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@wombat6

Ich denke also aus meiner bisherigen Praxis und persönlichen Erfahrung, was TS bedeutet und schaue immer über meinen eig. Teller-Rand. 

Ich weiß, dass es viele Leute, vor allem BLÖD-Geschädigte und Spießer gibt, die etwas gg. bestimmgte Hunde-Rassen haben, doch dazu gehöre ich nicht. Allerdings ist es auch heutzutage noch so, dass viele der betreffenden Hunde-Halter kein gutes Bild von ihren Hunden abgeben und im Grunde eher weiterhin den betr. Rassen schaden und das bestehende Klischee noch weiter unterstützen.

Diese Frau hier gehört eindeutig dazu und hat nichts mir deiner Nachbarin zu tun. Da liegen ganz sicher Welten dazwischen.

Und wenn sie ihre Hunde so schlecht behandelt, und letzte Nacht nun gab es eine Kost-Probe davon, auf offener Strasse, können diese Hunde natürlich für berechtigten Unmut in der Nachbarschaft sorgen, denn sie sind nicht bzw. schlecht erzogen und werden nicht ausgelastet, was natürlich zu einem schlechten Verhalten führen kann.

Es gibt kleine Kinder in der Nachbarschaft und ebenso alte Leute.

Und natürlich hat JEDER Hunde-Halter dafür zu sorgen, dass ein Miteinander weitgehend reibungslos funktioniert.

Ich lag letzte Nacht schon im Bett, gg. 0.10 h plötzlich jaulte ein Hund auf der Strasse auf, dann brüllte und schrie es. Ich an das Fenster und gesucht wo es her kommt. Dann sah ich einen Typ mit einem ihrer Hunde Richtung ihrem Haus laufend, der sich immer wieder um sah. Dann brüllte ihre Stimme nach ihm und dann sah ich den and. Hund frei laufend im Full-Speed Rtg. Haus rennend. Sie schrie hysterisch "mach die Tür auf, lass sie rein", dann kam sie wütend angerannt und schrie "na warte" und ist wie eine wilde Sau in`s Haus rein. Ich nehme mal an, dann setzte es im Haus eine Tracht Prügel für den betr. Hund.

Ehrlich jetzt, so etwas lässt einem nicht kalt. Es macht sehr wütend.

Nun spekuliere ich mal, dass sie ihren Hund entweder nicht halten konnte und hin gestürzt war, und der Hund daraufhin weg rannte, oder dass sie ihn unterwegs so schikaniert hatte, dass er sich los gerissen hatte. 

Es ist ja auch nicht das 1. Mal dass sich solche o. ä. Szenen in der Nacht ereignen, sondern vor Monaten kam es schon, zumindest was ich weiß, 3-4 Mal dazu.

Es gibt Hunde-Bücher, Hunde-Trainer, das Internet, überall könnte sie sich Hilfe suchen.

Und was ich übrigens vor Monaten bei einem der Hunde sah und merkwürdig fand, eine Hündin hat ein stark aufgeschwollenes Geschlechtsteil, so etwas habe ich noch nicht bei einem Hund gesehen. Kann es normal sein oder eine Erkrankung ?

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