Veterinäramt terrorisiert bekannte?

5 Antworten

Deine Bekannte braucht einen guten Anwalt, der gegen die vermutliche Amts-Willkür vorgehen muss. Einen anderen Weg gibt es zur Zeit definitiv nicht. 

Eine mediale Schlammschlacht könnte komplett nach hinten losgehen - außer die Zeitung steht ihr mit Anwälten zur Seite und komplett hinter hier. Doch das dürfte kaum der Fall sein.

Wenn der Sachverhalt tatsächlich so ist, wie von Dir geschildert, es ärztliche Atteste gibt, die den positiven Gesundheitszustand dokumentieren und die Haltungsbedingungen auch ideal sind, muss geklärt werden, mit welchen Begründungen von Missständen das Amt durchgegriffen hat. Zu dünn reicht in der Regel nicht aus. 

Wenn seitens des Amtsveterinärs tatsächlich eine persönlich motivierte Vendetta geführt wurde, kann das die Dame oder den betreffenden Herrn den Job kosten und das weiß der oder diejenige auch. Wenn demnach ein guter Anwalt energisch auf den Busch klopft, kann es durchaus sein, dass das schon ausreichend ist, die Umstände rasch zu ändern.

Aber wenn ich lese, dass das Ganze sich schon über mehrere Jahre hinzieht, werde ich etwas skeptisch, warum Deine Bekannte so lange still gehalten hat und nicht dagegen vorgegangen ist. Der Verdacht liegt nahe, dass nicht alle Vorwürfe gegen sie aus der Luft gegriffen sind. Warum sonst hat sie sich nicht längst gegen das Amt gewehrt?

Ich kenne einen Fall, da hat das Amt die Zwangs-Not-Tötung eines Pferdes angeordnet, weil dieses hochgradig an extremer Warzenmauke erkrankt ist und echt kein Leben hat und auch dagegen konnte der Besitzer vorgehen. Das Tier lebt immer noch, vegetiert vor sich hin und hat immer noch kein schönes Leben. Aber der Besitzer hat gewonnen. Und er ist auch kein Krösus. 

Die Amtsveterinäre sind nicht allmächtig. Es gibt auch Grenzen und Kompetenzen, die sie nicht überschreiben dürfen und sollte das im Falle Deiner bekannten der Fall sein, hat sie durchaus gute Chancen, dagegen vorzugehen. Sie muss nur endlich tun.


Danke. Ich weiß nicht alle Details, aber Anwalt ist ja schon lange eingeschaltet. Sie kommt einfach  nicht gegen an. Muss die ganzen besuche von den veterinäramt jetzt zahlen. Dadurch kann sie sich jetzt kein pferdeanwalt leisten. Dazu kommt das die schwanger ist. Das Ding ist auch, dass die Pferde alle auf einen anderen Namen momentan sind. Also durften sie die nicht einfach mitnehmen und auch nicht einfach ins Haus stürmen! Ihre Pferde sind wirklich gesund! Ich muss zugeben, dass ich selber keine Ahnung von Pferde habe. Aber ich war selber auch oft dort zum reiten, die Pferde hängen sehr an sie und vertrauen ihr. So weit ich weiß will sie sich jetzt nochmal bei ihren anwalt erkundigen. Aber ja, langsam hat sie keine kraft mehr... 

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@ichnixwissenwas

Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Fakten, die Du nicht kennst, beeinflussen das Ganze nachteilig, oder aber der Anwalt, den sie hat ist Mist.

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@Sallyvita

Also ich habe heute mal mit ihr gesprochen. Die Polizisten haben anfangs gesagt, dass sie angeblich hätte Post gekriegt haben müsste, das sie kommen. Aber nein hat sie nicht. Da guckten die Polizisten auch schon komisch. Auch sagte eine von den Leuten das sie dachte sie würden abgemagert Pferde holen was ja nicht der Fall ist. Die Anwältin will jetzt den Gerichtsbeschluss haben, von wegen Halteverbot. Weil so wie sie sagt, ging es nie vor Gericht. Sie hat immer nur die von veterinäramt Post bekommen. Da sie aber die Pferde an erst an ihre Mutter und dann am freund gegeben hatte und trotzdem weiter betreut hat, war es ihr wohl "egal". Als die Mutter die Pferde hatte, sagte das veterinäramt anfangs alles ist wieder in Ordnung. Dann kamen anrufe, dass sie weiß das ihre Tochter sich weiterhin drum kümmert etc. Und es fing von vorne an. Die Mutter hatte dann auch die Schnauze voll und hat die Pferde  (natürlich nur schriftlich) an jemand anderes abgegeben aber die Tochter weiterhin betreut. Die Pferde waren auch bis vor ca 1 Jahr nicht bei ihr privat in Hof. Die wohnte da noch in einer Wohnung und hatte Stallungen gemietet. Hätte doch jemand auffallen müssen, wenn sie abgemagert sind? Da sind ja auch andere pferdehalter... Jetzt wurde ihr auch gedroht, die Hunde zu beschlagnahmen.. Das kann doch alles nicht wahr sein.. hoffe die Anwältin macht was.. Die Pferde sind jetzt irgendwo und keiner weiß wo ... 

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Wenn das Veterinäramt so eingreift, muß da schon was mit der Pferdehaltung im Argen liegen.
Die kommen zwar zum überprüfen, wenn sie eine Meldung aus der Bevölkerung bekommen, aber die Tiere nehmen sie dem Besitzer erst weg wenn diese nicht ihrer Art gerecht versorgt werden.

Sollte tatsächlich hier ein Fehlverhalten seitens des Veterinäramtes vorliegen, würde ich mir einen Anwalt für Pferderecht nehmen und dagegen klagen.

Danke für die Antwort. Kann dir nicht übel nehmen, dass du so denkst. Allerdings ist da wirklich nix im Argen! Sie hat die Pferde wie gesagt seit über 20 Jahren! Glaube eines sogar schon 27 Jahre. Sie hat ihren eigenen Bauernhof mit Stall und weide. Pferde können Stall oder weide frei wählen. Stroh ist immer vorhanden, wird täglich gemistet. Geritten werden sie auch noch. Das einzige Probem seitens veterinäramt ist, dass sie angeblich extrem dünn sind. Was sicher nicht der Fall ist, auch laut mehreren Tierärzte (haben wir schriftlich) . Sie würde eher hungern als ihre Pferde nichts geben. Wie oft habe ich das veterinäramt angerufen und sie haben nichts gemacht obwohl es angebracht war. Aber hier reagieren die so? Obwohl nichts ist !

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@ichnixwissenwas

Wenn das so ist, würde ich mich doch ganz fix anwaltlich beraten lassen.

Ein kleiner Bericht in der regionalen Zeitung würde sicherlich auch einiges bewirken.

So etwas kann man aber nur machen, wenn man sich nichts vorzuwerfen hat, und auch den Tierarzt auf seiner Seite hat.

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@Anaschia

An und für sich eine gute Antwort Anaschia. 

Das mit der Tageszeitung würde ich lassen, eher sollte/muss versucht werden, Ruhe rein zu bringen und eine gütliche Lösung anzustreben.

Das wird (ist) sonst ein Teufelskreis.

Der Landwirt wird ihr das Finanzamt schicken, die Steuerprüfung und was weiß ich noch alles, wenn da nächste Woche was im regionalen Anzeigeblatt im negativen über ihn geschrieben wird. 

Das ist meiner Meinung nach etwas kurz gedacht und kann die Hofbetreiberin u.U. Kopf und Kragen kosten, wenn in der Buchhaltung auch so ein Durcheinander herrscht, wie im Stall. Da tauchen plötzlich Fragen auf, die die Existenz kosten können.

Wenn die Betreiberin im Bauernverband ist (was ich nicht glaube) kann man sich hier wirksame Hilfe holen, ansonsten setzt man mit Anwalt und Zeitungsbericht wirklich alles auf eine Karte.

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@kaltblueterin

@Kaltblüterin !! Wie ich ja auch schon angemerkt habe. So etwas kann man nur machen, wenn man sich seiner Sache sicher ist. Ein ordentlich geführter Stall nimmt allen Anschwärzern und Vet.Amt den Wind aus den Segeln.

Bei uns war auch schon ein paar mal das Vet.Amt weil jemand meinte, er müsse Lügen verbreiten. Die Mitarbeiter vom Vet.Amt geben aber keine Namen bekannt, sondern überprüfen nur.

Nachdem sie sich überzeugt hatten das alles ok war, haben sie sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und den Hof verlassen.

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@Anaschia

@ Anaschia: da sehe ich eben die Probleme kommen, ich kenn die großen Bauern und ihre Methoden.

Wer hier seine Finanzen, seine Abrechnungen und den Hof schon nicht im Griff hat und (wie oben erwähnt) Briefe der Polizei nicht ankommen, ja Leute, da seh ich schwarz. Geld für einen anständigen Anwalt ist auch nicht wirklich da, die Betreiberin ist schwanger und dann geh ich gegen einen Landwirt vor, der sehr wahrscheinlich am längeren Hebel sitzt? Im Ernst?

Genau so wie du, weiß ich, wie blöd das zuerst mal ist, wenn das Vet auf deinem Hof da steht, egal ob damals noch beim Nutzvieh oder eben nun bei den Pferden. Der Gesamteindruck zählt und wenn da eben nichts stimmig ist (und so kommt mir das eben in dem Fall vor), kriegen die ganz lange Ohren... 

Wenn alles passt und sie einen anonymen Hinweis erhalten haben, gehen die auch wieder. Ist ja eh schon ein Wunder, wenn die überhaupt mal was machen.

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Hallo Anaschia,

gibt es Anwälte für Pferderecht? Ist ja interessant!

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@bergwolf2017

Hallo bergwolf !! Ja die gibt es. Gerade beim Pferdekauf oder Streitigkeiten mit dem VetAmt ist man dort besser beraten als bei einem "normalen" Anwalt.

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Wenn man anfängt zu rühren fängt´s eben an zu stinken...

Das Veterinäramt kommt nicht spaßeshalber und schon gar nicht mehrfach und nimmt "einfach" Tiere mit, da muss dann schon was dran sein. Jeder, der Tiere hält, sind´s Pferde oder Kühe, hat einfach gewisse Auflagen zu erfüllen und da ist es auch kein Argument, dass deine Bekannte das schon seit 20 Jahren macht. Man kann auch 20 Jahre was falsch machen.

An der Stelle würde ich (unabhängig, was die Tierärzte protokolliert haben) einen Fachanwalt aufsuchen und mich beraten lassen. Sofern deine Bekannte Landwirtin ist, kann man sich hier auch fachversierte Unterstützung und Hilfe vom Bauernverband holen. Das ist meist effektiver und vor allem kostengünstiger, da man hier den passenden und regional zuständigen Anwalt gestellt bekommt, was sich durch den monatl. Beitrag im BV refinanziert.

Das Vet. Amt hatten wir auch schon einmalig auf dem Hof, allerdings sind "dreckige" Pferde kein Grund, nochmal zu kommen und das hat sich im Sand verlaufen

Abschließend rate ich deiner Bekannten, sich nicht mit Landwirten mit Tierhaltung anzulegen. Jeder Milchbetrieb, egal ob 10 100 oder 500 Kühen, hat Auflagen, an die sich zu halten sind. Die "Bauern" haben meist mehr und vor allem brauchbare Verbindungen zu sämtlichen Tierärzten und Ämtern, als eine "Hobbylandwirtin" mit Pferden, was solche Pferdebetriebe unheimlich angreifbar macht.

Eine Milchkuh ist für einen Tierarzt wesentlich lukrativer, als ein Pferd. Das wissen auch die Tierärzte und die werden sich hüten, hier einen Keil reinzutreiben.

Danke. Nur was soll denn bitte dran sein? Man sieht doch ob ein Pferd abgemagert ist .. Als sie das Veterinäramt gerufen hat wegen den Kühen, haben sie einfach gar nichts getan. Die Kühe waren eingesperrt von morgens bis abends, Kälber mit Mütter und Bullen zusammen. Kälber teilweise schwer verletzt von den Bullen, oder nur noch mit einen Auge. Tote Tiere lagen dazwischen Fleisch wird als Bio verkauft. Aber war ja alles in Ordnung? Und sie?? wird von den Leuten dort seit Jahren terrorisiert. Sie hat doch mehrere schriftliche Bestätigung das es den Tieren GUT geht, wir haben Bilder Videos, alles wird abgelehnt. OB sie seit 20 Jahren was falsch macht, ist ja nebensächlich. Es geht denen doch nur  darum, dass sie zu dünn sind...und kein Mensch der die Pferde sieht, versteht das... Aber danke 

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@ichnixwissenwas

Es sind nicht nur die Pferde selbst, es gehören die Stallungen, die Tränke- u Futtersituation, der Gesamteindruck und der Besitzer auch dazu. Besonders bei Nicht-Landwirten wir da besonders genau hingeschaut...

Holt euch Hilfe vom Bauernverband. Das ist wie gesagt wesentlich günstiger und effektiver und seht zu, dass da Ruhe einkehrt.

Gegen einen (industriellen) Großbauern hat man in der Regel schlechte Karten, wenn du verstehst wie ich meine.

Mein Rat, kein Urteil ;-)

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