verzwickte Erbgeschichte

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3 Antworten

Bis jetzt ist es noch keine Erbgeschichte. Der Wert der Schenkung sinkt jährlich um 10% des angesetzten Wertes seit dem Datum der Schenkung, nach 10 Jahren bleibt dieser Wert also beim Ableben der Mutter unberücksichtigt. Die Schenkung geht die Geschwister nichts an, das Heim holt sich erst einmal die Einkünfte der Mutter und eventuell verbliebenes Bargeld. Erst danach wird man die Schenkung beachten, nur sind alle Geschwister unterhaltspflichtig, das ist vielen gar nicht so klar.

Für den Pflichtteil ist der oben beschriebene Restwert der Schenkung relevant, nur wenn der Beschenkte das Haus verkauft und das Geld verprasst nützt einem das auch nicht viel, im schlimmsten Fall macht der sich ein paar Monate ein schönes Leben und die Ausgelassenen müssen dann gemeinsam für die Pflege der Mutter aufkommen. Man wundert sich was in den Köpfen einiger alter Menschen so vor sich geht.

Danke für die Meinung. Bin übrigens der gleichen. Meine Frau kommt seit zig Jahren für die Familie auf und betreut diese älteren Herrschaften. Aber zum Dank wurde alles totgeschwiegen damit die Pflege und Betreuung auch weiterläuft. Das ganze wurde durch die Nachbarschaft der Eltern bekannt. Es ist ja alles so traurig dass man nicht mal wenigstens mit den Kindern reden kann. Es geht hier wirklich nicht um das Geld, sondern die Art und Weise wie sich Eltern gegebüber Kindern verhalten. Viele Grüße Carlton123

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Ein Anspruch auf den Pflichtteil besteht erst nach dem Tod des Erblassers.

Bei der Berechnung des Pflichtteils wird das Geschenk wertmäßig um 10% pro Jahr zwischen der Schenkung und Tod des Erblassers abgeschmolzen. Nach 10 Jahren spielt das Geschenk also gar keine Rolle mehr.

Der Betreuer der Mutter hat nachgefragt wie es mit dem Unterhalt aussieht da die Mutter ein Wohnrecht im Haus hatte, aber inzwischen hier als altersgründen nicht mehr leben konnte.

Das Geschenk, genauer das was davon noch übrig ist, kann bis zu 10 Jahre nach dem Geschenk wegen Verarmung des Schenkers zurückgefordert werden. Das wird sicher bald passieren.

Wie kann hier vorgegangen werden.

Gar nicht. Den Pflichtteil gibt es wenn erst nach dem Tod. Da wird aber durch die Pflegekosten wahrscheinlich kaum noch etwa übrig sein.

Streitigkeiten unter Erben sind den Anwälten stets am liebsten.

Die Geschwister werden sich also einen Anwalt nehmen müssen. Aber Vorsicht! Noch lebt die Mutter ja noch.

Hingegen ist der (gesetzliche) Betreuer nicht an den Streitigkeiten interessiert.

Für ihn geht es nur um die Sicherstellung der Unterbriingungskosten. Hierfür kann er natürlich die Unterlagen einsehen, die Aufschluss über vorhandenes Vermögen liefern.

Und eigentlich sollte man den Geschwistern nur wünschen, dass die Unterbringungskosten so hoch sind, dass sowohl Pflichteil eines jeden, wie auch der Rest aus dem Verkauf des Hauses dabei draufgehen.

Vor allem wünsche ich der Mutter, dass sie über 100 Jahre alt wird ;-)

Es geht hier nicht um Streitigkeiten sondern um das wie man miteinander umgeht. Ein Geschwisterteil hat die alten Leute dummgeredet und ihnen einen falschen Wert der Immobilie übermittelt und die alten Leute sind darauf hereingefallen. Man nennt dies auch Erbschleicher........ Die für die alten Leute aufgekommen sind, die sie gepflegt haben und ihnen auch unter die Arme gegriffen haben die werden so behandelt. Ist das richtig? Man kann doch mit seinen eigenen Kindern über alles reden. Der Kommentar ist also für mich nicht relevant, denn auch wir wünschen unserer Mutter dass sie noch sehr lange lebt. Doch der Haupterbe hat nicht gerechnet dass die Eltern so lange leben, so sieht die Geschichte aus. Man soll bei Beurteilungen nicht immer vom schlechten aus gehen. Es gibt auch noch viele ehrliche Menschen auf dieser Welt. Gruß Carlton123

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