Verzweifelt beim Praktikum...

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6 Antworten

Hallo, ich weiß ja nicht wie alt Du bist. Mein Sohn hat auch gerade mit 14 Jahren sein erstes Schülerpraktikum bei Saturn gemacht. Er ist am ersten Tag noch neugierig gewesen - abends als ich ihn abholte, durfte ich ihn kaum ansprechen so kaputt war er. Er hatte so furchtbare Laune - das ich ihn fast aus dem Auto geschmissen hätte. Am zweitenm Tag war er schon früh morgens so mies drauf. Die Woche ging um mit Meckern und rumjammern - seine Füße täten ihm weh, sein Rücken würde fast durchbrechen usw. Als Freitag war, war seine Laune direkt besser und ich glaube er hat sich noch nie so aufs Wochenende gefreut. Die zweite Woche ging schon besser. Die Leute waren alle sehr nett zu ihm und es fing doch glatt an Spaß zu machen. Am letzten Tag war er so glücklich das er es geschafft hatte und am ersten Schultag war er sooo entspannt wie nie seit der ganzen Schulzeit. Er hat gesagt, jetzt wüsste er wie schön Schule wäre udn wie viel Zeit er doch noch hätte. Ich denke, auch Du musst die Erfahrung einfach jetzt machen und dich da durchkämpfen - klar ist das eine Umstellung. Ich habe damals auch mein Praktikum im Krankenhaus gemacht und viel geweint, weil mir die armen Kinder soleid taten. Ich habe zwischendurch auch auf der Kinderstation ausgeholfen. Mich hat das alles sehr berührt. Vielelicht sprichst Du einfach mal mit der Stationsleitung oder mit einer Krankenschwester über deine Gefühle. Evtl.kann man dich in eine Abteilung versetzten, wo mehr los ist - wo der Tag schenller vorüber geht - Du musst einfach nur mit denen sprechen. ich wünsche Dir viel Glück und halt die Ohren steif!

Suche Dir jemanden, der Dir Deine Fragen, die Du sicher hast, beantwortet, lenke Dich ab, aber versuche dich selbst zu motivieren, indem Du Dir die positiven Dinge rausziehst, Dich auf diese freust und jene, die Du nicht magst, als "Zuwaage" eben auch aushältst.

Ich wünsche Dir alles Gute, mach ohne Tränen fertig!

ich kann mich nur schlecht ablenken , weil wir noch eine andere praktikantin auf der station haben und die hat natürlich auch einen ganz anderen stand als ich ...also die darf fast schon alles machen wie die ärzte. und da die arbeit allgemein für zwei praktikantinnen zu wenig ist hab ich sehr viel langeweile....! ja und dann denke ich wieder soviel nach- und ich kann mich da auch nicht von abbringen !

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Ich würde mit einer Schwester reden und ihr sagen, dass mir das für den Anfang zu viel ist. Ich kann verstehen, dass du lieber auf der Toilette weinst als vor allen anderen, aber du solltest deine Gefühle nicht geheim halten, sondern mit jemandem sprechen. Such dir deine netteste Kollegin aus und vertrau dich ihr an. Es gibt auf jeden Fall eine Lösung. Ein Praktikum ist ja gerade dazu da, dass man merkt, ob einem der Beruf zusagt oder nicht. Und wenn nicht, dann ist das völlig okay. Nur wenn du dich vollkommen überfordert fühlst, muss vor Ende was geändert werden!

Genieße deine Zeit dort. Ich weiß es ist oft nicht leicht , aber wenn du dich ran hältst wird es sicher noch eine schöne Zeit. Sprich deine "Arbeitskollegen" an und versuche mehr Kontakt mit ihnen aufzubauen. Denk nicht so oft nach , sondern beschäftige dich mit irgendetwas. Frag Krankenschwestern oder Ärzte ob sie Aufgaben für dich haben und versuche dich daran zu erinnern wieso du dieses Praktikum ausgewählt hast.

Es wird einen Grund haben. Du hast dir ein Ziel gesetzt. Versuche es zu erreichen ;)

JA ...da wir noch eine jahrespraktikantin haben auf der station und eigentlich zu wenig zu tun für zwei ist nimmt die mir viel arbeit ab und dann gibt es eben zeiten wo ich nichts zu tun habe - und das ist das problem -> NACHDENKEN - und leider versteh ich mich mit ihr nicht allzu gut

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Wie lange geht das Praktikum denn noch? Schulpraktikas sind doch in der Regel nur 2 Wochen lang, oder? Die Arbeit im Krankenhaus ist, wenn man sie nicht gewohnt ist bzw. nicht drauf vorbereitet ist, eine unangenehme Arbeit, da man sich, wie du schon sagst, oft hilflos vorkommt und nicht richtig eingearbeitet werden kann. An dem Job hängt ja große Verantwortung, daher kann man als Praktikant auch nicht sehr viele Aufgaben übernehmen außer eben den Sachen, die man nicht gerne macht. Ich habe selber 9 Monate Zivildienst auf einer Station im Krankenhaus gemacht und es hat auch bestimmt 1-2 Monate gedauert, bis ich mich darauf eingestellt hatte. Nachher hat es mir sogar Spaß gemacht, da man natürlich immer mehr Sachen machen darf und einen besseren Einblich in den Beruf bekommt. aber als ich die ersten Tage nach hause kam, war ich auch sehr frustriert. Aber 2 Wochen hälst du durch, wenn es eine längere Zeit sein sollte besteht natürlich immer die Möglichkeit, mit deinem Klassenlehrer zu sprechen. Gleichzeitig könntest du mit der Pflegedienstleitung des Krankenhauses sprechen und fragen, ob du vielleicht in einer anderen Station eingeteilt werden könntest. Du könntest auch einen Arzt fragen, ob du dir eine OP ansehen darfst, dass ist normalerweise möglich und sehr interessant. In welchem Schuljahr bist du denn eigentlich?

Schulpraktikum - ruf deinen Lehrer an und schildere ihm die Situation.

unseren lehrer schätze ich so ein dass er sagt : " zieh das noch durch"...und außerdem macht mir das angst weil wir ja später noch benotungen bekommen und ich im 10 schuljahr bin das also auf das abschlusszeugnis kommt ....

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