Verzichtserklärung Jobcenter und dafür Wohngeld beantragen?

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3 Antworten

Ich würde auf den Bescheid warten und erst mal sehen was ihr da an Aufstockung bekommt !

Denn auf diese Nachzahlung würde ich dann nicht freiwillig verzichten,ihr könnt ja dann selber entscheiden ob ihr dann freiwillig auf die Aufstockung verzichtet und dafür dann lieber Wohngeld beantragt.

Dann schreibt ihr nur eine kurze formlose Nachricht,dass ihr in Zukunft auf Leistungen verzichtet und dafür dann Wohngeld beantragt.

Dazu müsst ihr aber über ein Mindesteinkommen von min.80 % von dem verfügen,was euch laut SGB - ll ( Hartz - 4 ) zustehen würde.

Was euch zustehen würde kann man so nicht sagen,dazu müsste das alter der Kinder bekannt sein,was diese evtl.für Einkommen haben ( Brutto und Netto ) was ihr selber an Einkommen habt ( Brutto und Netto ) und dazu dann noch die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ),dann könnte man euren Bedarf nach dem SGB - ll berechnen und dann das anrechenbare Einkommen davon abziehen,dann wüsste man in etwa was ihr an Aufstockung bekommen würdet.

Sollte tatsächlich ein Anspruch auf Wohngeld bestehen und ihr verzichtet dann freiwillig auf ALG - 2,dann könntet ihr bei der Agentur für Arbeit noch einen Kinderzuschlag von max.140 € pro Kind und Monat beantragen.

Den würde es aber nur geben,wenn ihr mit eurem Einkommen + Wohngeld + Kinderzuschlag dann keinen Anspruch mehr auf ALG - 2 hättet.

Dazu findest du im Internet auch einen kostenlosen Rechner für den Kinderzuschlag.

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Kommentar von isomatte
31.01.2016, 18:43

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Wenn ihr über das nötige Mindesteinkommen verfügt, könnt ihr tatsächlich Wohngeld erhalten und auf Leistungen nach dem SGB II verzichten. Wie hoch dies sein wird, wird man dann sehen. Wohngeldrechner im Internet sind nie zuverlässig, sie können allenfalls einen Orientierungswert liefern.

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Wohngeld gibt es nur, wenn man mindestens 80 % seines ALG 2 Bedarfs selber finanzieren kann.

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