Verzicht auf Pornographie und selbsthass?

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7 Antworten

Klingt ja fast so, als wurden Dir Schuldgefühle eingeredet in der NoFap Community. Wahrscheinlich bist Du quasi einen Schritt zu weit gegangen.
Ich kann verstehen, dass Du den Pornokonsum beschränken wolltest, gemerkt hast, dass es Dir nicht gut tut.
Aber nun ist das Pendel in die andere Richtung ausgeschlagen was auch nicht gut ist.

Du bist wütend auf Dich, wenn Du Dich nicht an die "Regel" der NoFaps hältst?
Ich denke der erste Schritt ist Dich davon zu lösen.
Du sagst, Du hast etwas gelernt über Dich. Nimm das mit als etwas Positives und sage Danke und verabschiede Dich von NoFap, denn dann hat es seine "Aufgabe" für Dich erfüllt.
Nun kehre aber zu Dir zurück. Überlege, wer Du bist, was Deine Wünsche sind. Schreibe sie auf und überlege was davon Dein wahres ICH spricht oder was davon ein indoktrinierte Regel ist.

Finde zu Deinem eigenen ICH und vertraue darauf, dass alles in Ordnung ist, solange Du Dich damit wohl fühlst. Auch Masturbation und auch Pornos.... aber alles im richtigen Maß.

konscio 22.01.2017, 19:58

❤️❤️ wirklich besten Dank

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Wie kann ich wieder lernen mich selbst nicht mehr zu hassen und meine Sexualität nicht zu unterdrücken.

Indem du aufhörst der Pornographie die Schuld an Dingen zu geben für die sie nichts kann.

Du glaubst lediglich das Pornos zu Unglück führen würden, weil du offensichtlich unter einem extremen Fall von selektiver Wahrnehmung leidest. Aufgrund dieses Irrglaubens, sorgst du selbst (unbewusst) dafür dass dir Unglück widerfährt und behältst alle Ereignisse welche diese Paranoia bestätigen, intensiver im Gedächtnis.

konscio 22.01.2017, 19:22

wie werde ich meine Paranoia ohne pornos los wenn ich mich tatsächlich auch so ohne pornos schlecht fühle und nicht wieder in den alten schienen will

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konscio 22.01.2017, 19:23

und danke für die Verbesserung mein Freund

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Andrastor 22.01.2017, 19:44
@konscio

Kein Thema.

Wichtig ist diesbezüglich deine Gedankengänge zu verändern.

Mach dir die positiven Aspekte dieses Hobbies bewusst und konzentriere dich auf diese.

Seine Sexualität auszuleben, wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Masturbation sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen, welche ausschließlich positive Effekte auf den Körper haben. Pornographie hat keine nachgewiesenen negativen Auswirkungen auf den Menschen und ist in keinster Weise verwerflich.

Mach dir zudem Bewusst das Glück und Unglück nicht wirklich existieren, sondern rein vom subjektiven Sichtpunkt des Betrachters abhängen.

Ein Fuchs der einen Hasen erlegt, hat Glück gehabt, der Hase eher Unglück, also war die Situation als Ganzes jetzt eine glückliche oder eine unglückliche?

Wenn du das nicht alleine schaffst, hast du ein psychisches Problem und solltest es in Betracht ziehen mit Fachkräften wie Psychologen und/oder Therapeuten darüber zu sprechen.

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Du solltest dringen lernen, einen Unterschied zwischen Pornos und Sex zu machen.

Wenn du auf Pornos verzichtest, heißt das noch lange nicht, dass du auch auf Sex verzichtest. 

Masturbation ist etwas normales und natürliches, Pornos nicht gerade. Sie zeigen einen meist sehr unrealistischen Ausschnitt von Sex (sind aber auch nicht per se böse).

Versuche, deine eigene Sexualität in der Realität schuldlos, entspannt und normal zu gestalten.

Das einzig schlechte an Pornos ist ja, dass man ggf abstumpft und zudem ein unrealistisches Bild von echtem Sex (und oft der Rolle der Frau dabei) bekommt.

Lass dir die Sexualität dadurch nicht kaputt machen!

konscio 22.01.2017, 19:27

wie kann ich meine Sexualität im Alltag gestalten wenn ich mich immer schlecht fühle. was ist der erste Schritt?

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Lichtpflicht 22.01.2017, 19:32
@konscio

Der erste Schritt ist, dir immer und immer wieder innerlich zu sagen, dass Pornos nichts mit echtem Sex zu tun hat, dass echter Sex etwas gutes ist und du kein schlechtes Gewissen haben musst.

Wenn nötig schreibe es auf einen Zettel, den du immer wieder durchliest. Solange bis du es langsam glaubst. Und lies nicht mehr so viel auf dieser nofap Seite, das sind teilweise ein bisschen zu krasse Einstellungen.

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Warum machst du auch so einen unglaublich kindischen Quatsch?

Du merkst ja wohl, dass das einzige Unglück, dass du dir antust deine eigene Selbstzensur ist.

Masturbation ist normal und gesund und so einen elementaren Aspekt der menschlichen Sexualität gezielt und gegen die eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken ist unnatürlich und macht krank.

Wieso solltest du Unglück bekommn, wenn du Masturbierst? Du merkst doch selbst, dass du nur dann unglücklich bist, wenn du es nicht tust. Das, was du beschreibst, erinnert mich in gewisser Weise fast an eine Art Angststörung.

Ich kann einfach nicht begreifen, wieso du mit diesem Unsinn überhaupt angefangen hast? Was kommt als Nächstes? Verbietest du dir als nächstes, in einem weichen Bett zu schlafen oder spatzieren zu gehen?

Hör auf, dich völlig grundlos selbst zu bekämpfen. Du machst dich unglücklich und bist selbst Schuld daran. Masturbiere so viel du willst und mach dir nicht so sinnlose Gedanken. Sei froh, dass du keine richtigen Probleme hast, also mach dir nicht künstlich welche.

Liebe Grüße und nimm dir das von mir Gesagte bitte zu Herzen! Du willst doch glücklich sein und dich nicht selbst kaputt machen.

konscio 23.01.2017, 15:13

Hilfreichste Antwort besten Dank!

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Gunther97 23.01.2017, 16:07
@konscio

Freut mich, wenn dir das geholfen hat. Ich hoffe, ich habe mich nicht zu hart ausgedrückt, aber mir war es einfach wichtig, dass dir absolut klar ist, dass du das Recht hast, mit deinem Körper und deinen Gedanken tun und lassen zu können, was du möchtest. Mach das, was dich glücklich macht und nicht das, was dich unglücklich macht.

Ganz liebe Grüße von Gunther97

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Das hört sich nach Suchtverhalten an.Suche dir professionelle Hilfe. Es gibt auch unterstützende Literatur:

"Mein Weg zur Heilung" von Mike Genug ISBN 978-3-200-01179-3

"Jeder Mann und die Versuchungen" von Stephan Arterburn und Freude Stecker ISBN 978-3-7751-5206-8

Männer die es geschafft haben der Pornographie-Hölle zu entfliehen, war auch für mich sehr hilfreich weil gerade in der Pubertät können die Aber Millionen kostenlosen Filmchen einem ganz schön den Kopf zerstören. Und lass dir niemals einreden das ein bisschen wichsen nicht schlimm sei. Pornosucht ist ein großes Problem mit dem heute Schätzungsweise 7 von 10 Männern kämpfen!!!!

konscio 22.01.2017, 19:30

danke aber das ist genau keine Hilfe. ich habe ja die sucht fast überwunden. es geht darum dass mein hirn meine selbst liebe und Sexualität (masturbation ohne pornos) mit den pornos verbunden hat wodurch alles zur qual wird

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SayNeverNo27 22.01.2017, 19:36
@konscio

Achso okay. Mein Vater sagte mir damals folgendes als ich ihn fragte wann er denkt das ich wieder Beziehungsfähig bin: "Mein Sohn, das braucht jetzt Zeit, ich weiß nicht wie lange, aber die Zeit heilt alle Wunden. Wenn man so lange wie du sex auf diese Weise praktiziert braucht dein Gehirn Zeit das alles wieder zu reparieren!" Es gab für mich nur noch Pornosucht seitdem ich 11 war. Jeden Abend, manchmal Nächte durch. Mit 23 war ich noch JungFrau. Heute 7 Jahre später bin ich Pornofrei und glücklich verheiratet. Aber die Wunden sind immernoch nicht richtig verheilt. 😐

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SayNeverNo27 22.01.2017, 19:38
@konscio

Und "fast überwunden" ist das gleiche als würde ein Heroinjunky sagen "ich nehme nur noch bisschen Heroin"!!!!!!

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Gunther97 22.01.2017, 19:48
@konscio

Ignoriere diesen Menschen bitte, konscio

Es ist nichts Schlimmes am Masturbieren und kein Mensch auf dieser Welt hat das Recht, dir das einzureden.

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SayNeverNo27 27.01.2017, 18:53
@Gunther97

Das ist gut gesagt, geht am Thema leider völlig vorbei! Denn auch Masturbation kann zur Sucht werden! Wenn man nächtelang vor dem PC verbringt, auf der Arbeit mehrmals täglich das Klo aufsucht um zu mastubieren... Sozialkontakte leiden, man nicht mehr vom Partner sondern nur noch in der Masturbation Befriedigung findet, dann kann es für einen sehr schlimm und konflikhaft werden!!! Bitte entweder erkennt ihr das Ihr auch ein Problem damit habt oder ihr habt keine Ahnung und solltet solche Kommentare echt lassen!!!

In diesem Thread war nicht die Rede vom Mastubieren einmal am Tag oder abends im Bett sondern von Sucht!!!

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SayNeverNo27 27.01.2017, 19:23
@SayNeverNo27

Ich möchte hier noch etwas anführen. Für Die, die meinen 50 - 200 mal mastubieren am Tag sei völlig in Ordnung und überhaupt kein Problem!!!

Es gibt Studien, die belegen, dass der sogenannte "Druck" der aubgebaut werden muss, nur im Kopf stattfindet und eine Erfindung der Pornoindustrie ist! Überschüssiges Sperma fließt nämlich mit dem Urin ab oder es entlädt sich im nächtlichen Samenerguss (feuchter Traum)!!! Es gibt diesen Druck nicht! Und wenn der bei dir doch vorhanden ist, und du es keine Woche schaffst mal auf den handlichen Druckabbau zu verzichten, dann bist du entweder schon süchtig, oder gerade dabei in eineinem Sucht hineinzuschlittern...

Das diese Tabuthemen immer so totgeschwiegen werden oder deren Problematik so schöngeredet wird, ist traurig und echt keine Hilfe für Betroffene! Und das sind laut neuerer Studien immerhin 7 von 10 Männern!!!!

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Wenn du gerne Pornos schaust, dann schau sie doch einfach!

Du merkst doch selbst, wie du dich damit kaputt machst, indem du dir etwas völlig Normales verbietest.

Du merkst selbst, dass du dir schadest, also schau sie einfach weiter wie jeder andere Jugendlich und mach dich nicht zum Sklave deiner selbst.

Ich will gar nicht wissen, wer dir diesen Unsinn eingeredet hat. Du bist ein freier Mensch und kannst tun und lassen, was du möchtest.

Und halte dich unbedingt von Menschen wie SayNeverNo27 und dieser ganzen Nofab-Community fern. Das ist ein Haufen von Menschen mit psychischen Störungen, die junge Menschen unterdrücken wollen.

Du bist in Freiheit geboren und darfst mit deinem Körper und deinen Gedanken tun und lassen, was du möchtest. Keiner! Und ich wiederhole: Keiner auf der Welt hat das Recht, dir das zu nehmen.

SayNeverNo27 27.01.2017, 19:31

WiihatMii erzähle das doch mal einem Pädophilen!😉

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hi,

konscio,

du bist nicht krank, du bist in eine durchaus ernst zu nehmende Abhängigkeit geraten.

Dein stetiger Konsum hat dich in Glücks-Stimmungen versetzt , die durch den Dopamin-Anstieg verursacht wurden/werden.

Daher fällt es dir nun schwer, dich dem zu entziehen, weil das Dopamin nicht mehr regelmäßig ausgeschüttet wird!

Das entspricht einem regelmäßigen Kokain-Genuß.

Daher gerätst du in Gefühle von Selbsthass und Verurteilung.

Das ist aber längst keine Paranoia.

Ich schicke dir einen Link. Dort ist auch von einem Programm für pornoabhängige Männer die Rede. Forsche nach, wo du es bekommen/ durchführen kannst.

Es ist nichts Verwerfliches, sich wegen dieser Abhängigkeit zu schämen und sich nicht Hilfe zu holen. Es gibt heutzutage viele Männer/ Menschen, die sich der Pornographie bedienen. Viele geraten dadurch auch in solch eine Abhängigkeit, die du beschrieben hast.

https://www.welt.de/kultur/article13473295/Was-Pornografie-im-Hirn-des-Mannes-anrichtet.html

Alles Gute

earnest 23.01.2017, 17:39

Ich bin sicher, die Zeugen Jehovas bieten mindesten EIN Programm an.

;-)

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juste55 23.01.2017, 18:31
@earnest

nee,

earnest,

dafür haben die  Zeugen Jehovas noch kein Programm, sondern nur gute Anleitung aus der Bibel. es nicht zu tun....:-))

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