Verwirrt. Forensische Psychiatrie/Psychologie? Rechtspsychologie?

3 Antworten

Wenn ein Psychisch kranker eine Straftat begeht und die Staatsanwaltschaft ordnet dies zu der mittleren Kriminalität ein kommt diese Person in die forensische U-Haft. mit dem Paragraph 126 a .In dieser U-Haft wird er von einem Gutachter begutachtet.Da spielt das Delikt eine große Rolle und auch der Zustand des Patienten zur Deliktzeit.Stand der Patient z.b.unter einer Psychose kann der Gutachter dem Richter den Paragraph 63 empfehlen, ganz besonders wenn aufgrund der Psychose die Straftat ausgeübt wird.Bei einer Straftat auf Psychose gibt es immer den 20Paragraph dazu, das heißt der Patient ist nicht Schuld das diese Straftat passiert ist.Hört sich sehr kompliziert an.Ich nenne mal ein Beispiel:der Patient hört Stimmen die ihm sagen das sein gegenüber der Teufel ist und er ihn aufgrund dessen Schlägt. In der Forensik wird der Patient so lange behandelt bis die Ärzte der Meinung sind das keine Wiederholungsgefahr besteht.Nach der Stationelen Behandlung folgt noch eine Mehrjährige ambulante Behandlung.

Forensische Psychologie und forensische Psychiatrie sind zwei verschiedene Sachen. Die forensische Psychologie ist Teil der Rechtspsycholgie und befasst sich mit der Anwendung von Psychologie im Rahmen von Gerichtsverfahren. Die Forensische Psychiatrie ist Teil der Psychiatrie und befasst sich mit Begutachtung und Unterbringung psychisch kranker Straftätern. Als forensische Psychiatrie wird auch eine entsprechende Abteilung innerhalb der Psychiatrie (Einrichtung) bezeichnet.

Also, das heißt, dass ich mich auf die Rechtspsychologie "spezialisieren"/weiterbilden muss, da ich nicht in der Psychiatrie arbeiten will und Psychologie studieren will. Gut so weit :D Aber ich bin mir noch nichts so bewusst, was man in diesem Arbeitsfeld macht, also anhand von Beispielen. Wenn du mir dort Eins geben könntest, wäre ich dir sehr dankbar :)

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@Koluna

Forenische Psychologen und Psychologinnen erstellen beispielsweise Gutachten über die Schuldfähigkeit von Tätern im Zusammenhang mit Gerichtsverhandlungen. Kriminalpsychologen werden unter anderem mit der Erstellung von Tathergangsanalyse/Täterprofilen beauftragt. Was genau wäre denn eine Tätigkeit, die dich interessieren würde?

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@benjiman

Den Täter "begutachten" , ein Profil seiner Psyche herstellen, ob er überhaupt fähig für die eig. Strafe ist, die anstehen würde. Und die Familien des Opfers "beistand" leisten und wenn das Opfer überlebt hat[ z.B. bei einer Vergewaltigung] helfen, dies zu überwinden. Aber in erster Linie das Erst genannte.

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Forensiche Kliniken behandelt Menschen, die irgendwie psychisch gestört sind .. es werden da auch Straftäter behandelt .. die gar nicht mehr raus dürfen ... aber auch "normal" gestörte ...

google mal nach Landeskrankenhaus Lippstadt-Eickelborn ...z. B.

aber auch "normal" gestörte

darunter kann ich mir irgendwie nichts vorstellen.

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@o0Alea0o

ich glaube, sie meinte damit, Leute, die kein Verbrechen begonnen haben, mit ihrer Psychose. Aber mal ehrlich. Gestört ist ein sehr sehr mieses Wort. Man kann oft nichts dafür, wenn man unter einer Psychose leidet. Und nicht weil man "krank" ist, ist man gleich dazu geneigt einen Mord o.ä zu begehen. Und umgekehrt genau so, Mörder sind nicht immer "krank". Kinderschänder können genauso wenig für ihren Hang zu Kindern, genau so wie Menschen mit einer paranoiden Schizophrenie.

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