Verwirrt durch chemo?

1 Antwort

Die Verwirrtheit kann durchaus (auch indirekt) mit der Chemotherapie zusammenhängen, aber:

Gerade bei Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) gibt es im fortgeschrittenen Stadium oft auch Metastasen im Gehirn. Und diese machen sehr häufig die von dir genannten Beschwerden / Symptome.


Von daher: Sollten bisher keine Hirnmetastasen bekannt sein, sollte man dort nachsehen (CT mit Kontrastmittel- oder MRT).

Wenn (auch) dort Metastasen gesehen würden, sollte zeitnah(!) mit dem behandelnden Onkologen die passende Behandlung (z.B. Kortison, evtl. auch Bestrahlung) besprochen werden.

Die Metastasen sind auf den Knochen.. im Mai wird nochmals nachgeschaut vielleicht stellt sich da mehr raus.. kennst du dich gut aus in dem Thema? Was denkst du wie die Überlebenschancen aussehen?

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@Leyfe

Im Mai - also jetzt demnächst? 

Vielleicht kann man die Untersuchung vorziehen, wenn jetzt aktuell neue Beschwerden aufgetreten sind (falls sog. Hirndruck die Beschwerden verursacht, sollte man eher zügig handeln - bitte mit dem Onkologen besprechen!)

Ja, ich habe mit dem Thema häufig beruflich zu tun.

Zu dem weiteren individuellen Verlauf bei Lungenkrebs kann man - ohne genauere Kenntnis (genaue(!) Tumorart, Ausbreitung, "Zustand" des Patienten etc.) nicht viel sagen und Ferndiagnosen verbieten sich ohnehin.

Aber ihr solltet das baldige Gespräch mit dem Onkologen suchen.

Gute, seriöse und verständliche Infos gibt es u.a. bei der Dt. Krebshilfe:

www.krebshilfe.de

dort auf "Ratgeber, DVDs ..." klicken.

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Metastasen in der Lunge nach Knochenkrebs?

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