Verwertungsgutschriften Schrott an Privat - greift §13b UStG?

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3 Antworten

Das Reverse-Charge-Verfahren wird nur angewendet, wenn ein Unternehmen an ein anderes Unternehmen vergütet - der Ankauf von Privat fällt nicht darunter, da einer Privatperson die Unternehmereigenschaft fehlt.

Auf der Gutschrift ist die Privatanschrift und auch die Steuernummer (Steuer-ID) des Verkäufers einzutragen; die Gutschrift ist ohne Umsatzsteuer auszustellen (hierbei muß sich allerdings der Schrotthändler überzeugen, daß es sich wirklich um eine Privatperson handelt).

Der Steuerberater und das Finanzamt sind die richtigen Ansprechpartner und immer auf dem aktuellen Stand.

Da der private Abnehmer euch keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen darf, die ihr als Vorsteuer würdet geltend machen können, kann sich logischerweise auch eure Umsatzsteuer-Zahllast nicht mindern.

Details weiß eurer Steuerberater.

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