Verwerflich wenn ich kündige?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Ja geh einfach 75%
Nein bleib 25%
Ich wäre ausgetickt 0%

8 Antworten

Rede mal mit deinem Arbeitgeber, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Die Küche ist dein Ort und die Unternehmensführung und Buchhaltung ist der Ort des BWLers. Ganz einfach. Warum spielt sich der BWLer so auf? Ist er CEO oder Teilhaber der Firma oder der Sohn vom Inhaber oder wie?

Ich bin selber auch BWLer, sprich ich habe einige Wirtschaftsabschlüsse und meine Tante Paula ist Berufsköchin und kocht jeden Tag leckeres Essen zuhause. Ich würde ihr auch NIEMALS beim Einkaufen entgegenreden das und jenes nicht zu nehmen.

Ich sage höchstens etwas, wenn etwas in Aktion ist oder 1+1 Gratis gibt oder so. Ich helfe ihr nur bei den Rabatten aus aber sonst rede ich ihr nichts rein. ;) Die Küche ist ihr Gebiet, die Wirtschaft und Politik meines. So einfach ist das. :)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – eBook -> Der Bildungswahnsinn und Ich

Dem kann ich mich voll anschließen!

2

Das Problem ist sage dem genau was ich brauche, erkläre ihm alles und er kommt Mega arrogant rüber und hält sich für den krassesten...

Frisch aus dem Studium erster Arbeitsplatz.

Geht nicht auf sowas ein....

1

Mutter hat Sozialwissenschaft studiert, Vater Architektur... Bin der einzige Gastronom da.....

0
Ja geh einfach

Erklär´ deinem Chef die Situation und dass Du so nicht arbeiten kannst. Entweder überlässt er dir den Einkauf bzw. die Bestellung oder Du würdest dir einen anderen Job suchen. Gute Köche sind derzeit durchaus gefragt. Die Tätigkeit dieses BWL-Experten könnte man doch durch dich ersetzen und so auch Geld sparen.

Bevor Du das "Handtuch" wirfst solltest Du mit eurem gemeinsamen Vorgesetzten sprechen. Wenn Du im Restaurant mit ala Carte betrieb arbeitest ist das ein NOGO. Wenn Du in einer Hausküche ähnlich einer Kantine bist, dann solltest Du mit dem Einkäufer klären, daß er eigenmächtige Änderungen der Fischart zuerst mit dir absprechen muß.

Der Einkäufer sollte eventuell mal ein Praktikum in der Küche machen, um die Unterschiede zwischen beiden Produkten zu erkennen. Ich vermute, daß er auch in anderen Bestellungen statt Steak lieber billigere Schuhsohlen bestellt.

Falls das nicht hilft, dann lasse mal die Bemerkung fallen, daß man einen Einkäufer rasch, aber einen guten Koch schwierig ersetzen kann.

.

Wer meinem Cousin derartige Verunstaltungen der Bestellung bringt, der würde sich verdammt warm anziehen müssen. Er war fast 40 Jahre im Hotelbetrieb und ist dann in ein Seniorenheim gewechselt, weil er etwas ruhiger arbeiten will. Er serviert immer noch Spitzenqualität, jedoch benutzt er die Vorgaben der zentralen Menüplanung nur zur Auswahl der Rezepte, nicht jedoch zur Planung vom Einkauf oder der eigentlichen Zubereitung. Er kauft preis- und qualitätsbewußt ein und hat, trotz sehr hoher Qualität, ein recht niedriges Budget, das er real ausgibt. er kocht nahezu alles aus frischen Naturalien und es fallen kaum Reste an. Wenn er mit Händlern verhandelt, dann bekommt er oft Bestpreise. Das gibt ihm dann die Freiheit, an Festtagen auch Festmenüs servieren zu können. Da ist dann auch locker mal gutes Lachsfilet drin!

Ja geh einfach

Wenn Du etwas wirklich besseres findest,und sicher sein kannst,das es dann nicht woanders hakt,z.B.das Dir der Junior reinredet,oder finanziell,

und natürlich,wenn sich diese Situation nicht klären lässt.

Ich denke,wenn Du ein Lachsgericht anbietest und wirklich weißfleischiger Seelachs auf den Tisch kommt,

wäre dies eine Täuschung des Gastes.Würdest Du dabei noch rumfärben,um aus den" Lachsersatz "wie echten Lachs aussehen zu lassen,wäre dies Betrug.

Ein guter Koch kann ja bekanntlich jeglichen Geschmack erzeugen,

aber im Endeffekt sind solche Dinge geschäftsschädigend.

Kläre mit dem Inhaber,das Du vorgibst,was Du für die Küche benötigst.

Mit BWL kann man höchstens die Bevorratung,Menge und den eigentlichen Einkauf,die Verhandlungen,etc "besser" machen,

nicht aber die Bewertung was zu den Gerichten gekauft wird.

Das sollte Dir eigentlich gelingen.

Ich würde erst nochmal das Gespräch mit den Chefs suchen. Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, dass du bei der Bestellung mit drüber gucken darfst. Schließlich geht es ja auch um die korrekte Ausübung deines Berufes und Beschwerden fallen schlussendlich auf das ganze Restaurant zurück.

Was möchtest Du wissen?