Verwerflich jemanden/etwas 'behindert' zu nennen?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Ja, weil... 62%
Nein, weil... 37%

8 Antworten

Ja, weil...

moin,

es ist eine Unart des heutigen Sprachgebrauchs "reguläre Begriffe" des Alltags in negativen Kontext z ugebrauchen um Beleidigend zu wirken.

Ob es nun "Sp*st", "Behinderter", oder wie zu meiner Zeit üblich "Kunde" ist spielt dabei keine Rolle.

Es ist nicht der missbräuchliche Gebrauch, sondern die Absicht zu beleidigen die ich hier kritisiere. Erschwerend kommt hinzu dass damit auch eine Negativierung des Bebgriffes an sich einsetzt.

LG

EDIT: Es ist interessant, dass "Sp*st" beanstandet wird, "Behinderter" jedoch nicht. Zeigt dass hier bereits eine Negativierung statt fand.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung
Nein, weil...

Fraglich Ja, Verwerflich Nein. Es sind oft Kinder oder Jugendliche die solche Begriffe nutzen. Anstelle du bist doch blöd tritt dann du bist doch behindert, mann!

Die nutzen diese Begriffe ohne groß darüber nachzudenken.

Und das ist auch gut so.

Wenn das Erwachsenen tun, muss man auf den Ton hören. Ist der Negativ ist es zumindest fraglich da die es eigentlich wissen sollten.

Einer meiner Physios ist ein Schwarzer. Er isst wie auch ich gerne mal einen Mohrendatsch. Das ist ein Mohrenkopf der in ein Brötchen hinein zerdrückt wird. Sehr lecker, gibt es manchmal bei "unbelehrbaren" Bäckern.

Die Moralapostel werden vieles am Geschriebenen auszusetzen haben.

Sind das vielleicht Menschen die sonst nichts zu sagen haben und so öffentliches Gehör finden? Ihr tut mir leid!

Es ist eine Unart heutzutage, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen!

Nein, weil...

Ich sehe es so,dass viele Behinderungen zwar negativ auf das Leben des "Behinderten" wirken jedoch gibt es auch Positive Eigenschaften :)

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