©Verwendung von englischem "US Copyright Act" und "Fair Use", bei Bildern?©

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3 Antworten

Jeder Urheber kann dich nach deutschem Recht anzeigen und verklagen, wenn du in Deutschland gegen das Urheberrechtsgesetz verstößt.

Zum Verstoß genügt es, wenn du in Deutschland wohnst oder in D. handelst, also einen Server betreibst oder eine Firma oder eine Gewerbe.

Der gleiche Urheber kann dich in Frankreich nach französischem Recht belangen, für das selbe Werk wie in D. Nur nicht in den USA, wenn das Werk dort frei ist (egal, ob es dort frei ist als Public Domain oder als Fair Use oder per Creativ Commons oder sonst einem Gesetz der USA - das bei uns natürlich so wenig gilt wie in Frankreich!).

Also besorge dir vom Urheber (egal, ais welchem Land der wieder stammt!) eine UrhG § 31 Einräumung von Nutzungsrechten und überweise eine UrhG § 32 Angemessene Vergütung, dann kann dir in D. keiner was: http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/index.html

Oder wandere in die USA aus, handele dort - dann gelten für dich die dortigen Gesetze.

Sonst die hiesigen. Und hier gibt es kein Fair Use - und ein Public Domain nur sehr eingeschränkt: Siehe Absatz 3 § 32 UrhG!

Gruß aus Berlin, Gerd

Ohje, das habe ich jetzt nicht so ganz verstanden...Das erste is klar, wenn ich gegen das Urheberrecht verstoße, werde ich belangt, falls jemand es darauf anlegt...aber es gilt nur für deutsche Produkte/Bilder/auf innerländlichen Servern/von innerländlichen Künstlern/Urhenbern...

Also ich bin normaler Internet User, ohne Firma/Server etc....

Der gleiche Urheber kann dich in Frankreich nach französischem Recht belangen, für das selbe Werk wie in D.

Welcher Urheber aus welchem Land kann mich (in D sitzend) in Fr und D für sein Werk nach dem Recht von Fr und D belangen? Das ist kompliziert...kannste du das etwas genauer Ausführen?

Danke Gruß

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In unseren Breitengraden gilt das Urheberrecht, das Copyright ist für dich nur bedingt von Bedeutung, bedingt dahingehend das das entsprechende Unternehmen in erster Linie nach eben diesen Regeln agiert, was aber nicht bedeutet das es nicht auch das Urheberrecht anwendet.

Anders ausgedrückt, auch wenn ein Unternehmen/Urheber/Was auch immer aus einem anderen Rechtsraum kommt bedeutet dies nur das er in seinem Rechtsraum sein Recht anwenden wird, dementsprechend haben US Sites eben auch das Copyright Zeichen und andere Dinge die man bei uns mitunter anderes oder gar nicht findet.

Was das Fair Use Recht angeht, dieses Recht ist ein Zweischneidiges Schwert, zu welchem es immer wieder Prozesse gibt, denn im Zweifelsfall wenn ein Unternehmen nicht einverstanden ist entscheidet das Gericht ob es Fair Use ist, Fair Use gilt bei uns jedoch nicht womit du dich hier auch nicht darauf berufen kannst.

Also wenn ich es recht versteh, wenn ich Bilder eines ausländischen Urhebers benutze gilt für mich das Recht des "Urheberrechts in D" auch wenn das Bild unter Copyright oder sonst was steht. Das Bild welche ich verwende unterligt dem Recht von dem Ort, von wo ich aus gehandelt habe.

  • oder so
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@Wepster

Du sitzt in DE, daher DE Recht, auch wenn der Urheber zb. in den USA sitzt, Grund, der US Urheber kann dich ja dennoch nach DE Recht ahnden, sprich Abmahnen, klagen etc.

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Das Bild steht und Copyright und nicht unter dem Urheberrecht.

Das ist Unsinn. In Deutschland gilt das Urheberrecht. Du begehst also eine Urheberechtsverletzung.

Kann ich mich auf das "Fair Use" berufen, welches eine "Doktrin" die in §107 des US-amerikanischen Copyright Act (17 U.S.C.) kodifiziert ist, und ich ebenfalls nicht lesen kann, weils englisch ist?

Interessant. Du berufst dich also auf etwas das du nicht lesen kannst. Die Gerichtsverhandlung möchte ich gerne sehen.

Die Frage ist nur ob sie trotzdem gilt für mich....aber du schriebst ja schon, dass alles Material von "außerhalb" automatisch deutsches Recht annimmt.

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