Verweis auf Theorie ein Zitat?

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3 Antworten

Nein. Es ist erst dann ein Zitat, wenn du auch deine Quelle nennst, also angibst, wo XY seine Strategie publiziert hat und woher du dein Wissen darum hast. Auch wenn du ihn nicht wörtlich zitierst oder paraphrasierst, beziehst du sich auf seine Ergebnisse, dann solltest du schon auch auf sie verweisen.

Anhand deines Beispiels:

Hierbei wird die "compensation"-Strategie nach XY genutzt.

Nun Fußnote oder Klammer und die Nennung der Quelle nach den für dich geltenden Zitierrichtlinien. Persönlich würde ich eine Fußnote direkt nach XY setzen. 

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Das ist kein Zitat. Zitat muss immer wörtlich abgeschrieben sein. 

Da macht man häufig eine hochgestellte Nummer dran und in der Fußzeile steht die Literatur in Kurzform, z.B. "(1): Köhler, 1987"

Im Literaturverzeichnis wird das Werk dann ausführlicher genannt, wobei eindeutig sein muss, dass es von "Köhler" nur ein Werk aus 1987 gibt. Ansonsten müsste man die Fußzeile ausführlicher schreiben.

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Immer, wenn man nicht wörtlich zitiert, aber Bezug auf eine Quelle nimmt, gehört m. E. in die entsprechende Fußnote bzw. Quellenverweis ein "vgl." oder "siehe".

Also z. B.:

Hierbei wird die "compensation"-Strategie nach Müller-Lüdenscheidt genutzt.³

...

------------

³s. Müller-Lüdenscheidt: Krisenmanagement, Hintertupfingen 1988, S. 111-122

oder :

Hierbei wird die "compensation"-Strategie nach Müller-Lüdenscheidt genutzt.³

...

------------

³s. Müller-Lüdenscheidt, S. 111-122

und dann im Literaturverzeichnis

Müller-Lüdenscheidt: Krisenmanagement, Hintertupfingen 1988

Da man ja sowieso ein Literaturverzeichnis macht, ist m. E. die zweite Version sinnvoller, zumindest, wenn man des Öfteren irgendwas zitiert, weil man damit die Fußnoten kleiner hält.

Gibt es mehrere Einträge von gleichen Autor im Literaturverzeichnis, setzt man in der Fußnote noch die Jahreszahl hinter den Namen, das genügt in der Regel zur Identifizierung der jeweiligen Quelle.


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