Verweigerung von Zeitarbeit

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10 Antworten

Du hast doch auf dein Bruttoeinkommen Freibeträge,die dir zuerst von deinem Nettoeinkommen abgezogen werden,bevor der Bedarf berechnet wird !!! Die ersten 100 € dieser Freibeträge,sind genau für diese zwecke gedacht um Fahrkosten und Versicherungsbeiträge abdecken zu können.Liegen diese Kosten tatsächlich höher,bekommst du nach nachweis,die Differenz gezahlt,in deinem Fall also 20 €,weil die über der 100 € Grundfreibetrags Grenze liegen.Was dir / euch noch zustehen würde,kannst du im Internet in einem ALG - 2 Rechner,kostenlos ausrechnen lassen.Würdest du angenommen 1200 € Brutto verdienen,hättest du darau Freibeträge von insgesamt 300 € und diese würden dir erst vom Nettoeinkommen abgezogen.Deshalb wirst du keinen Grund haben,diese Arbeit abzulehnen,wenn die Stundenanzahl stimmt.

Du kannst (wenn du den Antrag vor der Vertragsunterzeichnung stellst), Fahrtkosten beim JobCenter beantragen. Dann bekämst du für 6 Monate die Kosten erstattet.

In diesen 6 Monaten kannst du dich ja intensiv um eine andere Stelle bemühen.

Wenn du das Angebot einfach ablehnst, musst du dir schon eine WIRKLICH GUTE Begründung einfallen lassen, sonst bekommst du weniger AlG 2.

Dein Kindergeld bekommst du schließlich weiter. Das kannst du in den Vergleich nicht einbeziehen.

So weit weg kann die Arbeit ja nicht sein, wenn du da für 6 € hin und her fahren kannst

Das ist aber gerade mal mein erstes Vorstellungsgespräch, es wäre also meine erste Verweigerung. Die können doch nicht erwarten dass ich jeden "Dreck" annehme :/ und somit weniger Geld zur Verfügung habe. Das Areitsamt ist darüber informiert dass ich eine Ausbildungsstelle suche und ich umziehen muss, und ich durch eine Arbeit im Ort mit mehr Verdienst meinen zukünftigen Umzug selbst finanzieren könnte.

Wenn du AlG 2 beziehst, ist erst einmal JEDE ARBEIT zumutbar. Und es steht dir ja frei parallel weiter zu suchen.

Die Argumente die du vorbringst, sind nur VORWÄNDE, diese Arbeit NICHT zu nehmen.

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es handelt sich im einen vollzeitjob...ich dachte nicht dass man dort fahrkostenerstattung beantragen kann. weil es aufgrund des verdienstes ja selbst möglich ist diese zu bezahlen. ich werde mal zum termin gehen und mir das bis morgen überlegen. falls sich keiner auf meine anderen bewerbungen meldet werde ich den job machen :)

Die Tätigkeit musst du annehmen, sonst kannst du damit rechnen, dass Sanktionen erfolgen. Ich meine du musst ja diese Arbeit ja nicht ein Leben lang machen. Du kannst dich doch weiter bewerben. Naja und wenn du zu wenig zum Leben hast, kannst ja noch immer Aufstockung beantragen. Machen viele.

Rechtlich keine Ahnung, moralisch nein. Jeder hat die Pflicht, für seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen, das wird in dem oft so verteufelten Land schnell vergessen. Jetzt ist's dir mit dem neu angebotenen Job möglich, auch wenn unter'm Strich weniger als beim ALG2 rauskommt.

Sei doch froh, nicht mehr 'auf fremder Tasche' zu liegen. Ganz abgesehen davon kannst du wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen und vielleicht kann der nächste Job darauf aufbauen, und der wird besser bezahlt. Sagt doch keiner, dass du jetzt dein Leben lang diesen Job machen musst. Nutz die Chance zur Weiter- und/oder Fortbildung.

Viel Erfolg!

Ja da hast du wohl recht, auf der Tasche liegen will ich eigentlich niemanden (:

Danke

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Das ist ja Unsinn.

es kommt ja gar nicht weniger raus

Das Kindergeld geht schließlich nicht verloren und könnte noch durch Kindergeldzuschlag erhöht werden.

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@DerHans

Bei 8,19 € Stundenlohn kommen nach meiner Berechnung bei einer 40-Stunden-Woche, 1 Kind und Steuerklasse 2 immerhin rund 1.070,- € netto , bei Steuerklasse 3 rund 1.124,- € heraus - zuzüglich Kindergeld und ggf. weiterer Leistungen wie Wohngeld und/oder Kindergeldzuschlag.

Wo ist eigentlich das Problem ?????

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nein, du musst jede zumutbare Tätigkeit annehmen. Als zumutbar gilt bereits ein Verdienst, der dem Alg II entspricht ...

Wenn Du das verweigerst wird sanktinoiert ...

wenn Du wenig verdienst kannst du ggfls, noch ausstockend Alg2 beziehen

Fahrtkosten kan man bei der Steuer geltend machen .....

Du kannst deine Argumente gerne dem Jobcenter vortragen... aber die sitzen am längeren Hebel und können Sanktionen gegen dich erheben wenn du dich weigerst

Das Recht dazu hast du allemal... Nur musst du dann evtl. mit Sanktionen vom Amt rechnen..

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