Verweigerung der Dienstpflichten durch einen Bundeswehroffizier

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Klasse Frage! Meines Wissens nach darf ich als Berufssoldat aus ethischen Gründen einen Befehl verweigern, oder wenn er gegen Menschenrechte verstößt. Nun ist das hier "nicht" der Fall.(An meinen " erkennt man - hoffentlich - meine Haltung dazu.) Aber mit Deiner Frage stößt Du auf ein grundsätzliches Problem. Warum werde ich Berufssoldat? Habe ich dann meinem Dienstherren Folge zu leisten? Ja, genau wie Beamte im Dienste ihres Arbeitgebers. Aber die kassieren ja auch Trennungsgeld, bei Umzug ihres Amtes u.s.w. Hier werde Vorteile genutzt, ohne die damit verbundenen persönlichen Einschränkungen anzuerkennen. Bei dem Offizier halte ich das schlichtweg für eine Befehlsverweigerung. Entwerder er zieht selbst die Konsequenz und quittiert den Dienst, weil er die heutigen Aufgaben der Bundeswehr nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann, oder er wird entlassen.

So sehe ich das auch,er hat sich schließlich für diesen Beruf entschlossen.Wir haben das gestern auch diskutiert,mein Sohn ist Berufssoldat.

0
@krauthexe

Ich war, wenn auch unter anderen Voraussetzungen, 6 1/2 Jahre Berufsunteroffizier.

0

Theorie und Praxis sind immer zwei Stiefel. Wenn ich mich zum Beruf des Soldaten entscheide und die Ausbildung durchlaufe und das sogar sehr erfolgreich, heißt das noch lange nicht, dass ich in der Realität dann auch in der Lage bin die Theorie in die Praxis umzusetzen. Daher finde ich es gut, wenn so mancher Soldat noch ein Gewissen hat und dann, wenn auch etwas spät, den Dienst aufgibt. Besser zumindest als als mit einer posttraumatischen Belastungsstörung nach Hause zu kommen !!!

Diese Frage hatte ich mal vor mehr als fünf Jahren gestellt und damals war der Begriff "posttraumatische Belastungsstörung" in der Bundeswehr noch gar kein Thema.

Ausserdem war er Logistiker und sollte vom Schreibtisch aus Dinge vorbereiten, keinesfalls aber selbst nach Afghanistan gehen.

Ausserdem hätte ich die Frage nie gestellt, wenn er wirklich den Dienst aufgegeben und nicht einfach den Gehorsam verweigert, aber in keiner Weise auf seinen "Job" und natürlich die auch von Dir und mir bezahlten Einkünfte verzichtet hätte.

0

Als Offizier ist er Beamter auf Zeit bzw. ist er Soldat auf Lebenszeit eben auch Beamter auf Lebenszeit. Als Beamter hat er die ihm zugewiesenen Pflichten zu erfüllen, ergo Befehle, die ihm erteilt werden nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen. Im Normalfall könnte ein Beamter, wenn er einen "Befehl" seines Dienstvorgesetzten nicht für rechtmäßig hält, dieses mit dem nächsthöheren Vorgesetzten erörtern und die Bedenken äußern. Da in diesem Fall der Bundestag den Einsatz gebilligt hat, ist er somit quasi von höchster Stelle abgesegnet. Die einzige Möglichkeit ist meines Erachtens dann nur noch der Gang vor ein Bundesgericht. Fraglich ist aber, ob die eingereichte Klage eine aufschiebende Wirkung hat oder nicht. Im Moment hat er einen Befehl widerrechtlich verweigert, das kann im schlimmsten Fall zur Entfernung aus dem Dienst führen. Konsequenterweise müsste der Offizier seinen Dienst von sich aus quittieren, also den Antrag auf Entlassung stellen.

Ich will nach Afghanistan werde ich dann bevorzugt?

Hey,

also ich sehe meine Zukunft NUR in der Bundeswehr..

Wenn es als JetPilot nicht klappen sollte werde ich wahrscheinlich zum Heer gehen..

so Ich möchte gerne nach Afghanistan weil ich den Menschen dort helfen will wieder im Frieden zu leben...

Gerne würde ich als kleiner Truppenführer dort auf Patrouille gehen so 10-15 Mann welchen Rang brauche ich dafür? und muss ich als Fallschirmspringer oder als Objektschutz nach dort? oder wer geht da auf patrouille?

Gruß

...zur Frage

Als Offizier mehr hinten?

Hallo, ich dachte immer, dass Offiziere die Truppe vorne hinweg führen, jetzt (vor einer Woche) wurde mir gesagt das das die Aufgabe von den unteroffzier mit Portopee ist.

also wer macht jetzt was? und der der Unterschide zwischen feldwebel und Offizier wäre mir dann auch nicht so ganz klar wenn der offizier mit raus kommt....? also ist der Offizier mit dem "arsh in Sicherheit" und führt den trupp von außen?

...zur Frage

Was muss ein Soldat alles tragen?

Was muss ein Soldat (z.B. der Bundeswehr) während eines Einsatzes (z.B. in Afghanistan) alles mit sich herum tragen. Ich meine so Wasser, Munition, usw. Und wie viel von diesen Sachen muss er tragen?

...zur Frage

Im Wehrdienst nach Afghanistan?

Eine Bekannte von mir erzählte mir das sie jemanden kenne der den freiwilligen Wehrdienst gemacht habe, 6 von 9 Monaten nach Afghanistan musste und dafür über 50.000 € bekommen habe. Konnte ich mir garnicht vorstellen. Also das mit der hohen Vergütung (wären ja über 8 000 im Monat). Kann das stimmen? Danke für eure Antworten

...zur Frage

Wie kommt man zur Task Force 47?

Wie kommt man zur Task Force 47? Ich meine nicht das KSK oder die Marinetaucher.

...zur Frage

Als Offizier bei der Bundeswehr am Kampfgeschehen, beispielsweise in Afghanistan mitwirken?

Hi Leute,

ich will mal zur bundeswehr und da ich bald warscheinlich mein Abi mache, wäre ja die Offizierslaufbahn optimal. Nun meine Frage: Ich habe schon viele Dokus über den Einsatz in Afghanistan auf yt gesehen, und mein Ziel iat es beispielsweise dort auch aktiv mitzuwirken. Ich will halt schon an der Front dabei sein und nicht dauernd im lager rumsitzen und befehle erteilen. Aber kann man als offizier mit an die Front?

Danke schonmal!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?