Verwandter pädophil, was soll ich tun?

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8 Antworten

Es gibt bestimmt viele Menschen mit pädophiler Neigung, die aber Verantwortungsvoll mit dieser Sexualstörung umgehen. Sie lassen sich nämlich Therapieren und "leben ihren Trieb" nicht aus. Daher ist deinem Onkel nur zu Raten weiter in Therapie zu bleiben. Diese Medikamente helfen durch aus. Sie "kastrieren" den Menschen regelrecht chemisch.

Natürlich kann man die Störung der Sexualpräferenz, in diesem Fall Pädophile, nicht durch Medikamente heilen, man kann aber die "Symptome" bekämpfen. Das geschieht über diese Medikamente. Der Sexualtrieb wird gemindert, indem das männliche Sexualhormon Testosteron blockiert wird.

Ich denke es wäre jetzt ein großer Fehler ihn auszugrenzen. Denn womöglich rutscht er dadurch erst recht in die Abgründe die seine Krankheit mitsich bringen kann. Es gibt viele Initiativen die sich mit dem Thema beschäftigen - eine Therapie ist sicherlich ein erster guter Schritt

https://www.kein-taeter-werden.de

Viel Glück für eure Familie

Ich denke, das wichtigste wurde schon geschrieben, aber ich betone auch noch mal darauf: behandle ihn jetzt nicht wie einen Täter, wenn er gar keiner ist! Das wäre unglaublich schlecht für seine Therapie und die ganze Situation. Es ist normal, dass man sich sorgen macht, wenn man so etwas erfährt, aber Angst schürt meistens von Unwissenheit, also informier dich doch erstmal ein wenig über diese Paraphilie. Dann wirst du merken, dass ein pädophiler eben nicht zwangsweise eine Gefahr ist. Gefahr besteht zwar immer, wie bei einen Alkoholabhängigen, der jederzeit wieder rückfällig werden kann, jedoch sollte man ihm eine Chance geben. Ich bin mir sehr sicher, dass es gerade auch für ihn schwer ist. Wie gesagt, informier dich mal ein wenig und dann kannst du ja auch noch mit deiner ma drüber reden. Und es wurde dir vermutlich nichts erzählt, weil dein verwandter wohl selbst nicht will, dass jeder weiß, dass er eine solche Störung hat, die von der Gesellschaft nicht gerade toleriert wird...

Lg Ellie =)

kläre Deine Cousinen auf sexuelle Übergriffe verjähren erst wenn die volle 38Jahre alt sind, solange können sie ihren Vater jederzeit anzeigen!!!

...hä? Das ist doch kein Thema, was man rausposaunt. Ihm selbst ist es ja wohl auch unangenehm und versucht es einigermaßen im Griff zu halten. Solange nichts Schlimmes passiert - so dumm das jetzt klingt - gibt es auch keinen Grund ihn zu verurteilen. Es gibt ja genug, die mit dieser Störung halt in ihren vier Wänden klarkommen und nicht gleich Kinder entführen. Gibt bestimmt auch ein paar Männer, die richtig harten Sex wollen, aber nicht gleich Vergewaltiger sind und es halt nicht ausleben.

Hallo, das ist wahrlich in sehr schweres Thema. Ich habe beruflich mit Menschen zu tun, die ebenfalls pädophile Neigungen haben. Ich fürchte, rechtlich kannst du nicht viel machen. Wenn er in Behandlung ist, gesteht er sich selbst ein, dass er ein Problem hat, das ist schon mal sehr wichtig um das Risiko für Übergriffe zu minimieren. Und nur die Neigung ist leider nicht strafbar, erst wenn es zu Übergriffen kommt leider.

Die Mittel die in solchen Fällen gegeben werden (chemische Kastration) helfen im Normalfall sehr gut, Voraussetzung ist natürlich, dass er diese regelmässig einnimmt.

Ich kann absolut verstehen, dass du dich damit Unwohl fühlst, ich fürchte aber, du kannst leider nichts machen, ausser die Situation gut beobachten und reagieren, wenn du das Gefühl hast, er hat seine Triebe nicht im Griff. Leider sind da aber, wie erwähnt, deine Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Du kannst eigentlich nur hoffen, dass er in psychiatrischer Behandlung bleibt und der Psychiater es einschätzen kann, wenn die Triebe Überhand nehmen sollten, er hat dann auch ganz andere Möglichkeiten (Zwangseinweisung auch gegen den Willen des Patienten in eine Psychiatrie wegen akuter Fremdgefährdung).

Ich hoffe, dir damit ein wenige geholfen zu haben.

Frage mal bei der Polizei nach was man da machen kann. Verjähren tut so etwas nicht.

Gegen eine pädophile Veranlagung kann man leider nichts machen, nur dem Betreffenden helfen, diese nicht auszuleben.

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