Verwahrloste Wohnung eines alten Menschen - der auch noch ein Alkohol Problem hat!was tun?

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Lass Deine Mutter los!Solange sie nicht entmündigt ist, kannst Du nichts machen.

Und zu Dir nehmen... sie ist Deine Mutter und ich kann verstehen, dass Du Dich sorgst... aber wenn sie Alkoholikerin ist,- wenn sie sich selber.. und ihre unmittelbare soziale Umgebung nicht pflegt... dann brennt Dir selber bald das Dach.

Deine Mutter ist tatsächlich (noch) für sich selbst verantwortlich... da ist mit betreutem Wohnen auch nichts Großes zu erzwingen...

Überlass sie sich selbst! Sie muß! aus sich selbst zusammenbrechen,- ihr erschaffener Kosmos muss von ganz alleine bersten. Wenn die unmittelbare Umgebung- also Hausverwaltung und Nachbarn... wenn die erlittenen Taten Deiner Mutter;- also Notarzteinsätze, ... dokumentierte Taten, die die Behörden veranlassen können zu handeln, weil eine massive Selbst- und/oder Fremdgefährdung ausgeht,-... dann kannst Du an eine Form von betreutem Wohnen denken.

Bei Dir aufnehmen? Ich warne davor, bei aller Liebe und Verständnis... dem bist Du kaum gewachsen. Und es ist nicht Sinn, dass verantwortungsvolle Menschen an ihren Aufgaben brechen. Der kompetente Helfer weiß wo seine Grenzen sind... und wahrt sie! Denn sonst kann er nicht mehr helfen, wo seine Hilfe wirklich gebraucht wird.Ich gehe davon aus, Du hast Familie- Mann Kind oder Kinder... einen Job eventuell mit Arbeitskollegen, Freundeskreis... Überall dort liegen auch Verantwortungen von Dir, die auf Deine Erfüllung warten...

Besprich Dich mit anderen "Helfersystemen"- Pfarrer, Ärzten, Selbsthilfegruppen...

Aber nochmal: Manchmal muss man- bei allem Erschrecken!- sich zurückziehen.Muss man akzeptieren, dass man in dieser Sache nichts ausrichten kann.Manchmal auch nichts ausrichten sollte.Manchmal ist Selbstschutz wichtiger als wildes Rumgebastle, weil man emotional betroffen ist und nur die innere Empörung die Triebfeder der Tatkraft ist.

Sorge Dich... um Dich!

  1. Google mal nach ALANON in Deiner Umgebung. Geh mal zu so einem anonymen Meeting und lass Dir Tipps geben. Dort sitzen die Profis. Damit hilfst Du zwar nicht Deiner Mutter aber Dir.
  2. Bestelle einen kostengünstigen privaten Hausservice. Du kannst da einen Stundensatz von 8 Euro planen. Die Quittung für die haushaltsnahen Leistungen kannst Du auch beim Finanzamt einreichen. Erzähle Deiner Mutter, dass dies normal ist, und ihr das zusteht. Also in der Woche 32 Euro (2 x 2 Stunden) bezahlen, schonen Deine Nerven erheblich. Bitte öfter kontrollieren, ob die Putze klaut, ist bei alten Leuten oft passiert. Oder mal öfter wechseln oder eine Putze des Vertrauens nehmen. Dann kannst Du überlegen, ob Du Deine Mutter über das Gericht entmündigen willst. Dazu brauchst Du allerdings einen Rechtsanwalt, das ist nicht so einfach.

Du musst Dich aber fragen, ob Du das Alles willst. Deine Mutter mit 73 Jahren hat das Recht, nach ihren Vorstellungen in Würde alt zu werden. Hat sie nicht einen Teil Ihrer Jugend, ihrer Liebe und ihres Lebens für Dich geopfert? Hat sie nicht das Recht, Ihren Lebensabend nach ihren Vorstellungen zu gestalten? Meine Oma hat ihr ganzes Leben geschuftet und für Andere gelebt. Mit 85 Jahren hat sie mit Schnaps und Wermut angefangen. Sie hat sich in zwei Jahren eine richtig schöne Abhängigkeit (Alkohol)erarbeitet und ist mit 90 Jahren gestorben. Das war aber Ihre Entscheidung, sie hatte das Haus bezahlt, wo alle wohnten. Somit hatte ihre Umgebung damit ein Problem, nicht sie.

Lass doch Deine Mutter machen, was sie will. Besorg eine Putze, beantrage eine Pflegestufe, dafür ist das nämlich da und habe Deine Mutter so lieb wie immer – auch wenn Sie jetzt krank ist. Verglichen mit Krebs, Schlaganfall, Alzheimer oder Blindheit ist eine Alkoholkrankheit doch noch wenig. Meine andere Oma hat im Hospiz zur Linderung ihrer Schmerzen (Darmkrebs) Morphium bekommen und ich glaube, sie hat sich von meinen Geschwistern auch Hasch in den Tee machen lassen (zum Hunger erzeugen).

Geh zu ALANON und kümmere Dich um Dein eigenes Seelenheil. Bete für Deine Mutti und besorge Ihr eine Putze. Ich wünsche Dir alles Gute. Ich werde heute abend für Dich beten.

Hay, danke für die Nachricht!! und Bitte um Entschuldigung das soviele Rechtschreibfehler darinn sind . Na,ja , kein wunder , aber die Antworten habe ich sehr gerne gelesen und bin leider auch zu dem bzw. mus ein sehen das ich nichts machen kann ! kurz zu mir ich wohne seit 21 Jahren in Bayern und meine Mutter in Halle Saale , Fahre mehr mals im Jahr zu ihr , die einzigen Menschen die ich noch habe ist mein Brunder und seine Frau , die versuchen das gleiche oder wir machen es zusammen ,wenn ich da bin .wie gesagt . wir musten uns am Montag beide einsehen das wir an einen Punkt sind wo sie alleine machen muss oder zurecht kommen muss, ich hatte noch eine Schwester die vor 11 Jahren Tötlich verunglückt ist seid dem ist es immer schlimmer geworden ., ich kenne es gut und war auch stark !!dachte ich immer!! ,da ich selbst Alten/Karankenpflerin bin. schaffe ich das !!Ihr habt recht ich mus an meine Kinder denken und an mich !! meine Schwegerin hat das auch schon gesagt , sie hatmich moch nie so erlebt wie an diesen wochenende! ich bin sonst sehr stark aber da ging selbst bei mir nichts mehr und mein Bruder dem ging es genau so , wir haben unter trähnen die Wohnung von meiner unserer Mutter verlassen , und uns sagen müssen das wir nicht mehr machen können wen sie nicht will um Ihr ihre letztJahre noch so angenehm machen zukönnen wie Sie es verdint hätte!! Wir können nur zuschauen und das ist so schlimm!!!das zerreist einen das Herz!! Wir lieben unsere Mutter sehr !!Ich muste es mir von der Sehle redenen oder schreiben ,,Danke sagt Grit

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Hallo, ich trage Sorge zu Dir, weil Du versuchst nur das Beste zu wollen und selbst daran kaputt gehst. Los lassen auch wenn dich dein Gewissen plagt aber es ist das Beste was Du in dieser Situation machen kannst. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und wenn die Notärzte auch schon gesagt haben Deine Mutter ist noch voll geistig anwesend und kann selbst entscheiden, dann kannst Du gar nichts mehr tun. So schlimm wie sich das anhört aber irgend wann wirst Du sehen das Du etwas entspannter durchs Leben gehen kannst. Sie leben in ihrer eigenen Welt und Denken nur an das eine Trinken und alles andere ist ihnen egal. Traurig aber wahr. Ich weiß wovon ich schreibe, denn mein Cousin ist auch Alkoholiker und hab ihn erst vor drei Monaten das Leben gerettet, weil er zusammengebrochen war. Das tue ich mir nicht noch ein zweites mal an, denn denkt überhaupt nicht daran ans aufhören. Es ist ein ständiger Kreislauf und wir außenstehenden verlieren dabei.

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