Veruntreuung von Kindergeld

4 Antworten

Wenn der Antrag am 02.09. gestellt wurde, ist evtl. das Kindergeld für September futsch. Ich würde bei der Kindergeldstelle hart bleiben, d.h. schriftlich(!) die Nachzahlung der Monate Oktober und November verlangen. Parallel das Jugendamt einschalten. Allerdings, so bitter das ist, Du solltest (nur ein gutgemeinter Rat) das Thema abhaken. Wegen dieser 2-3 Monate so viel Ärger und Aufwand zu betreiben, ist es nicht Wert. Haks ab! Die Mutter hat sich so oder so disqualifiziert und so solltest Du es sehen. Sie hat doch jetzt eh nichts mehr davon. Und wie sie schon sagte: wo nichts zu holen ist / sein wird, wirst Du nichts bekommen. Zeige Größe und laß sie in Ruhe. Sie hat jetzt die Chance, für sich eine Lösung zu suchen und wenn sie das nicht schafft, so hart das klingt, dann ist ihr nicht zu helfen. Wegen 2x Kindergeld würde ich ihr weder die Energie noch die Aufmerksamkeit geben. Weiterhin alles gute und in aller-aller-aller-erster Linie brauchen die Kinder jetzt Liebe, Halt und Geborgenheit! Vor allem Aufmerksamkeit und immer an ihnen dran bleiben. Und vermeide vor den Kindern, die Mutter schlecht zu machen. Das zeigt wahre Größe. Die Kinder werden eines Tages ihre eigene Meinung haben und dann werden sie nie sagen können, der Papa hat uns manipuliert. Liebe Grüße ein ebenfalls liebender Vater

Du hast einen Anspruch auf das Kindergeld. Es ist nicht dein Problem, dass die Kasse an den falschen Adressaten gezahlt hat. Diese muss sich selbst darum kümmern das zu viel gezahlte Geld zurückzubekommen. Dein Anspruch ist davon unabhängig.

Tja gegen einen Unterhaltsverweigerer kommt man nicht an. Wenn sie nicht arbeitet und nichts hat ist bei der Mutter nichts zu holen. Du wirst nun zusätzlich zum Betreuungsunterhalt auch den Barunterhalt für die Kinder leisten müssen. Das geht übrigens den meisten Vätern so, wenn sie selbst die Kinder betreuuen.

§ 5 Beginn und Ende des Anspruchs BKGG

Das Kindergeld, der Kinderzuschlag und die Leistungen für Bildung und Teilhabe werden vom Beginn des Monats an gewährt, in dem die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind; sie werden bis zum Ende des Monats gewährt, in dem die Anspruchsvoraussetzungen wegfallen.

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Abweichend von Satz 1 wird in den Fällen des § 6a Absatz 1 Nummer 4 Satz 3 Kinderzuschlag erst ab dem Monat, der auf den Monat der Antragstellung folgt, gewährt, wenn Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch für den Monat, in dem der Antrag auf Kinderzuschlag gestellt worden ist, bereits erbracht worden sind.

Wann hast du den Antrag denn gestellt?

Wenn die Kinder am 1. September zu dir gezogen sind, bekommt die Mutter noch das Kindergeld, ab Oktober, sofern du den Antrag rechtzeitig gestellt hast, dann du.

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Lass die Mutter etsmal links liegen und sorge Dich um die Kinder. Das Geld wirst Du von ihr eh nicht bekommen. Wenn die Emotionen bei Dir verflogen sind, wende Dich an die Kindergeldstelle und fordere die Nachzahlung. Strafrechtlich gibt es da keine Möglichkeiten.

Die Kindergeldstelle sagte heute zu mir, dass das Jahre dauern kann, weil die das Geld nur nachzahlen, wenn sie jeden Cent zurück bezahlt hat.

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@merli89407

Ne, ne ne, da musst Du hart dran bleiben. Wenn der Kindergeldstelle der Sachverhalt bekannt war, muss sie wohl ein zweites mal zahlen und sich die Fehlüberweisung selber zurückholen.

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