Veruntreuung des Erbes durch Testamentsverwalter

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1 Antwort

ich verstehe das ganze nicht: wenn das euer erbe ist, wieso ist das geld nicht schon lange auf eurem konto? wie kann aus einem vermögen, dass zu je 1/4 auf 4 kinder verteilt wird, noch etwas für eine 5. person übrig bleiben (4x 1/4 = 1 = alles)? und so weiter.

vielleicht schafft ihr euch einen anwalt und oder steuerberater an, der euch berät. für eine zahlung, die in anderer leute tasche fliessen, zahlt man keine steuer.

wenn ihr meint, dass euch geld weggekommen ist, dann zeigt die witwe und oder testamentsvollstrecker an. wenn ihr allerdings die moral bemühen müsst, dann habt ihr wenig chancen. denn moral ist interpretationssache. wogegegen erbansprüche fakten darstellen, die gerichtlich geklärt werden können.

Hallo Schokolinda,

es ist im Test. festgelegt, dass wir das Geld erst erhalten (es ist unantastbar vom Testamentsverwalter angelegt), wenn die Witwe verstorben ist, damit ihr der lebenslange Unterhalt gesichert ist. Damit ist evtl. einkalkuliert, dass es weniger wird, je länger die Witwe lebt oder aber der Verstorbene ging nicht davon aus, dass der Testamentsverwalter der Witwe über Jahrzehnte mehr auszahlt, als dass an Zinsen reinkommt. Es ist tatsächlich so, dass der Verstorbene damit ausgelöst hat, dass wir von ihrem Tod profitieren. Das Geld wird beim Tod der Witwe frei für uns - je früher der eintritt, desto mehr Geld. Schwer nachvollziehbar - es scheint, dass der Verstorbene nicht gut beraten war; seine Absicht kann das nicht gewesen sein... Wahrscheinlich ging er davon aus, dass alle Menschen fair und gerecht handeln, insbesondere ihren Kindern gegenüber. Wir haben Steuerberater und Anwalt. Leider ist die Situation aber so komplex, dass auch die Fachanwältin für Erb- und Familienrecht an ihre Grenzen kommt. Leider muss man tatsächlich doch auch für Geld zahlen, dass andere Leute erhalten. Es ist unser Geld, unser Erbe, das jährlich Zinsen abwirft. Für diese Zinsen zahlen wir. Das Finanzamt interessiert sich nicht dafür, ob wir die Zinsen auch wirklich bekommen; es zählt nur, dass es auf dem Papier unser Geld ist. Aus unserer Verzweiflung heraus entstand unsere Anfrage. Am liebsten würden wir gleich morgen eine Klage auf Veruntreuung gegen den TV einreichen. Allerdings kostet im Falle eines Obsiegens des TV das Verfahren wieder zig Tausende, die wir einfach nicht haben. Dummerweise zahlt bei Erbschaftssachen auch die Rechtsschutzvers. nicht. Daher auch diese Anfrage im Netz, ob es jemanden gibt, der Erfahrung in diesem Bereich hat. Grüße an Dich vom Zauselfritz

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