Verunglimpfen riesige "Solarzellenfelder" die Landschaft?

11 Antworten

Also Photovoltaik-Freianlagen in der Größenordnung von 5 Hektar und mehr sind schon etwas Entsetzliches (bei Augsburg kann man sich das ansehen). Berghänge mit solchen Solaranlagen sehen von weitem wie eine große schwarze Fläche aus. Ich habe den Eindruck, dass manche Anhänger solcher Freiflächenanlagen selber nie in der Natur sind. Hinzu kommt, dass in einigen Gegenden (z.B. Niederbayern), Investoren den Landwirten bis zum 10fachen der normalen Pachtgebühren zahlen, wenn sie ihnen Flächen dafür zur Verfügung stellen - diese Flächen werden natürlich der Nahrungsmittelproduktion entzogen. Das rentiert sich für die Investoren, solange die Subventionen fließen. Wenn sie im Juli tatsächlich um 25 % gekürzt werden, wird es kaum noch Anträge für neue Anlagen geben. Genehmigt werden sie auch jetzt schon sehr zurückhaltend.

Mitten in der Landschaft finde ich die auch nicht schön. Es gibt noch viele Dächer die dafür genutzt werden könnten. Das würde schon mal etwas bringen.

Man könnte ja noch überlegen Neubauten nur zu genehmigen wenn eine Effektivität von Solarzellen überprüft und ab einer gewissen Effektivitätsvoraussage auch in den Bau mit eingeplant wurde.

ich finde Solarzellenanlagen in der Landschaft als weniger störend als die Windradparks. Außerdem kann die Fläche zwischen den Solarzellen auch weiterhin für gärtnerische/landwirtschaftliche Nutzung herangezogen werden, zwar nicht für alle Pflanzen, aber doch für einige lichtempfindliche Pflanzen, die Bewässerung erfolgt durch den Regen und genügend Helligkleit bleibt auch.

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