Vertrieb beim Reiseveranstalter. Wer bekommt den Bonus wenn zwischen Vertragsschluss und Reiseantritt die räumliche Zuständigkeit geändert wird?

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1 Antwort

"Moralisch" bist Du natürlich absolut im Recht, nur kommt es (insbesondere im Zuge einer Umstrukturierung bzw. eines Zuständigkeitswechsel) immer auf die konkreten Anweisungen / Vereinbarungen an, die entweder der Arbeitgeber vorgibt, oder mit den Beteiligten ausgehandelt werden.

Ich persönlich würde den Arbeitgeber sofort auf diese Ungerechtigkeit hinweisen, und dies auch (z.B. durch eine bestätigende offizielle Gesprächsnotiz) aktenkundig machen. Dann hast Du -sollte es später darüber zum Streitfall kommen- eine recht gute Rechtsposition.

Je nachdem, wie der AG nun darauf reagiert, könntest Du entweder so weitermachen, oder Deine Aktivitäten auch reduzieren. Auf keinen Fall würde ich mich auf mündliche Versprechen einlassen - das hat sich leider nicht bewährt.

Anm.: Der alte "Unternehmertrick" ist, die Leute, die fleißig sind, und sich releativ große Provisionsanteile erarbeiten, durch Umstrukturierungen / Gebietsaufteilungen / Änderung des Provisionssätze usw. zu "deckeln" - letztendlich, um die Personalkosten zu reduzieren.

Ich wünsche Dir eine möglichst große Verhandlungsstärke!

Gruß @Nightstick

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Kommentar von Mainzerize
01.03.2017, 17:14

Sowas hab ich natürlich befürchtet. Bin bereits mit dem Kollegen (der übernimmt) in Kontakt. Er sieht das ähnlich. Das sorgt für einen guten Start in Gespräche.

 

Wünsche Dir einen schönen Feierabend!

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