Vertrauensfrage und misstrauensvotum

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Vertrauensfrage: Der Bundeskanzler will wissen, ob er noch die Unterstützung der Mehrheit der Abgeordneten hat.

Misstrauensvotum: Der Oppositionsführer beantragt, dem Bundeskanzler das Misstrauen auszusprechen, ihn also abzuwählen.

"Konstruktiv" daran ist, dass jeder der "Nein" zum Regierungschef sagt, automatisch zugleich "Ja" sagt zu einem anderen Kandidaten, der stattdessen neuer Regierungschef werden soll. Das heißt, es kann nicht, wie in der Weimarer Republik, passieren, dass Links- und Rechtsextremisten gemeinsam den Regierungschef stürzen, aber selbstverständlich überhaupt keinen (gemeinsamen!) "Plan" haben, wie es danach weitergehen soll.

zur ergänzung, beim misstrauenvotum schlägt die oppostion dem deutschen bundestag vor, einen anderen kanzler zu wählen.

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