Vertrauensarzt - Epilepsie - Rente

5 Antworten

Möglichst viel von Deinen gesundheitlichen Problemen sachlich aufzählen. An Deiner Stelle würde ich u. U. ruhig ein wenig übertreiben! Es ist sicher gut, wenn Du Dich nicht mit dem Arzt "in die Wolle" kriegst, aber ungerechte Unfreundlichkeiten muß man sich auch nicht gefallen lassen. Aber auch da ruhig und sachlich bleiben. Ich habe sowas schon öfter (als Begleitperson) mitgemacht, die Ärzte waren IMMER wenig freundlich und wenig wirklich interessiert, aber sie machten ihren Job deshalb nicht schlecht. - Ist wirklich nicht schlimm, alles Gute!

Sofern Du noch kein Anfalltagebuch führst, würde ich damit anfangen. Dies auf jeden Fall mitnehmen. Er wird Dich fragen, wie oft Du die Anfälle bekommst, und in wie fern, die Krankheit Deinen Alltag beeinflusst. Ob Dir nicht zuzumuten ist, halbtags zu arbeiten, leichte Bürotätigen auszuführen. Meine Mutter hatte diese Krankheit, und hatte einen Behindertenausweis, der auf 100% ausgeschrieben war. Ferner konnte sie nachweisen, dass die Anfälle so unkontrollierbar kamen, dass sie sogar ein B drin hatte, sie brauchte für Zugreisen immer eine Begleitperson. Übertreibe ruhig ein wenig!

Du solltest Deine Krankheitsgeschichte im Kopf haben - Erstdiagnose, Klinikaufenthalte, Anfälle bzw. längere anfallsfreie Zeiten. Medikamente, zuvor erfolgte Umstellungen (warum?). Wichtig ist auch, dass Du alle Daten nennen kannst, die mit dem Anfallsleiden in Zusammenhang stehen, die Dein Leben beeinflusst haben (Orts- oder Arbeitsplatzwechsel, familiäre Veränderungen). Auch psychische Veränderungen seit der Erstdiagnose können wichtig sein.

Rechne mit den üblichen Untersuchungen, wie Du sie von Deinem Neurologen her kennst, zzgl. einer allgemeinen neurologischen Untersuchung.

Wurde Dir eine Behinderung zuerkannt? Falls ja, Bescheid mitnehmen.

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