Vertrauen zu Pony aufbauen?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Deine Herangehensweise ist im Augenblick schon falsch. Gamble hat mit seinen 21 Jahren soziale Beziehungen auch zu Menschen aufgebaut und du würdest ihn verletzen wenn du das nicht akzeptierst. Wenn er glücklich ist, eine vertraute Person zu begrüssen und du deswegen neidisch bist, erkennt er, das du unzufrieden bist und versteht das nicht, denn ihm geht es ja gut. 

Versuche einfach nur erstmal, seine Emotionen und Gefühle zu verstehen und zu akzeptieren. Falls er etwas macht (schnappen, beissen, drohen oder ähnliches) musst du ihm schon zeigen das du das nicht mitmachst und unterbinden wirst. Aber auch solche Reaktionen dürfen nur unmittelbar erfolgen. Wenn die Situation vorbei ist musst du dich im Griff haben und so freundlich wie zuvor mit ihm sein. Viel Bodenarbeit und nach Möglichkeit Spaziergänge am durchhängenden Strick sollten eine engere Bindung ermöglichen. Aber das wichtigste bei alldem: Geduld, Geduld, Geduld.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich persönlich denke, dass diese Herangehensweise, wie sie heute scheinbar üblich geworden ist, genau falsch ist. Vertrauen ist nichts, was man "er-üben", "er-bestechen" oder "er-schmusen" kann. Und im Wettstreit schon mal gar nicht.

Die guten "Tiermenschen", die ich in meinem Leben kennengelernt haben und die ein echt beneidenswertes Verhältnis zu Tieren haben, haben ganz bestimmt nicht spezielle "Übungen" absolviert, um das Vertrauen der Tiere (egal ob Hund, Pferd oder Katze) zu gewinnen, sondern diese Menschen "sind" einfach vertrauenswürdig. Sie senden "automatisch", weil sie so sind, wie sie sind, ein Signal an die Tiere, dass den Tieren zeigt "dem Menschen kann ich vertrauen". In der Regel kann man beobachten, dass solche Menschen bewundernswert konsequent im Umgang mit Tieren sind und auch stets eine positive bis schlechtenfalls "neutrale" Ausstrahlung haben. Sobald sie sich einem Tier nähern, ist aller Ärger, den sie vielleicht Sekunden vorher verspürt hatten, nicht mehr zu merken.

Wie bist du denn zu deinem Vertrauen in z. B. deine beste Freundin gekommen? Diese hat ja sicherlich keine "Übungen" gemacht, damit du ihr vertraust, sondern sie hat im Alltag "bewiesen", dass sie zu den Menschen gehört, denen du Vertrauen schenken kannst.

Warum sollte das bei Tieren so viel anders sein als bei Menschen ?

Missgunst und Neid und das Bedürfnis, "mehr" gemocht zu werden, als ein anderer Mensch wird meiner Meinung nach gerade von Pferden auch sehr stark wahrgenommen. Warum sollte sie auf solche menschlichen (und egoistischen) Gefühle reagieren ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Michel2015
14.04.2016, 19:52

Danke, da ging runter wie Öl

1

deine RB kann nicht einfach lernen DICH zu mögen - entweder er tut es oder
nicht  - er ist ein fühlendes Wesen, und er spürt Deinen Neid auf seine
alte Pflegerin und er mag diese miesen Vibrations gar nicht, wird dich
also eher meiden !!!

Bestechung ist schon gar nicht der gangbare Weg - damit bringstDu ihm nur Betteln und Beißen bei

hab
Geduld, unternimm viel viel viel mit ihm - und zwar nicht nur
Reiten/Bodenübungen, sondern, putzen, Massagen, nach Linda
Tellington-Jones;  spaziergänge mit fFeßpause im leckeren Gras
(natürlich NICHT neben dem frisch gekalkten oder gedüngten Acker - oder
willst Du ihn vergiften...?)
übe mit ihm /bei ihm deine Hausaufgaben,
wenn du etwas aswendig lernen sollst oder lies ihm einfach das vor, das
du sowieso lesen mußt; sing ihm etwas vor (aber nicht mit MP3_gedudel
als Background, sondern NUR deine Stimme ist für ihn wichtig!!!
Sei
einfach da und biete ihm deine Gesellschaft - ABER respektiere, daß er
nicht nur Dich mögen wird - an erster Stelle steht immer die
HAuptbezugsperson, also der Futtermeister, dann die leute, die er schon
lange als verttrauenswürdig kennen gelernt hat UND  DANN ERST ggf DU,
denn Du bist neu nin seinem Leben!

Wenn Du ungeduldig wirst, geht's schief !

(Manche
meiner RB's bekommen Probleme mit "ihrem" Pferd, wenn ich - die
Oberboß-Mamastute - in der Nähe bin, denn wenn sie(die Pferde!) Zweifel haben, bin
immer ich ihr Bezugspunlkt !

Daran ist nix zu ändern und es macht gar keinen Sinn, darauf neidisch zu sein.

Ich bin einfach soooo oft am Tage für sie da, und wenn's nur ein kleiner Szreichler ist, eine Locke der Mähne entwirren, kurze Hufkontrolle oder eben Heu und Obst bringen, Zäune reparieren, Wasser auffüllen, Hecken schneiden,  Wege säubern, Enten im Pferdeteich versogen, Katzen betüdeln usw usw usw  und ganz nebenbei wächst , die Neugierde uf den neuen Menschen(wenn ein Pferd neu bei uns ist), die Vertarutheit im Umgang und letztendlich auch das vertrauen - also ich rechne mit immer mit 2-6 Monaten, je nachdem, wie wohl Pferd sich mit meinem Vorgänger gefühlt hatte....

entspann dich,
hab geduld und
respektiere, daß dein
pferd eine eigenständige persönlichkeit ist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Urlewas
15.04.2016, 15:18

Vor allem das Resümee in Form der letzten Stichworte gefällt mir sehr.

Zeit, die man mit einem Pferd verbringt, ist natürlich auch wichtig. Aber noch mehr die Qualität als die Quantität. So " Pferdeflüsterer" gewinnen  in einer halben  Stunde oft mehr Vertrauen, als andere in einem halben Jahr.

Und das müssen keine Berühmtheiten sein: mancher einfache Pfleger, der nie auf einem Pferd saß, keine Ahnung von " Bodenarbeit" hat ( ich hasse dieses Wort, obwohl die Sache  gut ist), sondern nur morgens die Box ausmistet, für Wasser und Heu sorgt und das Pferd bestenfalls mal an die Koppel bringt, steht bei den Pferden "höher im Kurs " als  der Hafermeister und Ausbilder zusammen...

0

Es soll sich nicht egoistisch anhören? So etwas hört sich leider nicht nur so an, sondern : es IST egoistisch!

.Würdest du das Tier um seiner selbst lieben, würdest Du es ihm hoch anrechnen, das es seine alten Freunde nicht im Handumdrehen gegen neue austauscht - auch, wenn die neue jetzt zufällig Du bist ;-)

Selbst wenn das Pony Dir ebenso vertraut wie seiner alten Pflegerin, wird es sich natürlich mehr zu der hingezogen fühlen, an die es mehr gewöhnt ist.

Sei Du vertrauenswürdig, versorge es zuverlässig, lass die Eifersucht, dann wird das Pony wird auch zu Dir eine Beziehung aufbauen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vertrauen muss man sich verdienen und es kommt auch nicht von heute auf morgen... Vertrauen erreicht man, in dem man viel Zeit mit dem Pferd verbringt und ihm beweißt das man würdig ist. Natürlich gibt es Übungen die Helfen das Vertrauen zu festigen, aber die helfen alle nicht wenn man z.b unsicher im Umgang ist. Mein Tipp, lerne das Pferd erst mal kennen, verbringe so viel Zeit mit ihm wie möglich. Mach abwechslungsreiche Sachen mit dem Pferd. Und lass alles auf dich zu kommen. Dann kommt das Vertrauen von ganz alleine. Das kann man weder kaufen noch erzwingen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also bis er dir vertraut dauert es natürlich bisschen aber das wichtigste ist das du es langsam angehst weil es ist ja normal des er jetzt mehr zu seiner alten Reiterin hingezogen ist aber wenn du ihn öfters machst dann vertraut er dir irgendwann
LG
LucasFuryLisa 👍

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
 Wie krieg ich hin das er mich "bevorzugt". Das soll sich jetzt nicht egoistisch anhören oder so, aber es nervt.

Wenn du so denkst, gar nicht. 

Das wird ein Wettstreit um das Pferd, das riech ich jetzt schon.. Wenn du so wenig zurückstecken kannst, dann lass es lieber gleich sein.. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mach dich begehrenswert. Bringe es dazu, sich dir gegenüber freundlich zu verhalten und belohne das. Mach das eine weile und schau ob es von sich aus, ohne die Belohnung als Anreiz sich dir gegenüber freundlich verhält. Das Tier sollte es zunächst erlernen dich zu mögen was sich schließlich in ein gewohntest verhaltensmuster wandeln sollte und tadaa, du hast einen neuen Freund.

Außerdem solltest du nicht versuchen, es zu grillen. :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Heklamari
15.04.2016, 10:09

deine RB kann nicht lernen DICH zu mögen - entweder er tut es oder nicht  - er ist ein fühlendes Wesen, und er spürt Deinen Neid auf seine alte Pflegerin und er mag diese miesen Vibrations gar nicht, wird dich also eher meiden !

Bestechung ist schon gar nicht der gangbare Weg - damit bringstDu ihm nur Betteln und Beißen bei

hab geduld, unternimm viel viel mit ihm - und zwar nicht nur Reiten/Bodenübungen, sondern, putzen, Massagen, nach Linda Tellington-Jones;  spaziergänge mit freßpause im leckeren Gras (natürlich NICHT neben dem frisch gekaltkten oder gedüngten Acker - oder willst Du ihn vergiften...)

übe mit ihm /bei ihm deine Hausaufgaben, wenn du etwas aswendig lernen sollst oder lies ihm einfach das vor, das du sowieso lesen mußt; sei da und biete ihm deine Gesellschaft - ABER respektiere, daß er nicht nur Dich mögen wird - an erster Stelle steht immer die HAuptbezugsperson, also der Futtermeister, dann die leute, die er schon lange aus verttrauenswürdig kenne gelernt hat UND  DANN ERST, denn Du bist neu nin seinem Leben!

Wenn Du ungeduldig wirst, geht's schief !

(Manche meiner RB's bekommen Probleme mit "ihrem" Pferd, wenn ich - der Oberboßstute - in der Nähe bin, denn wenn sie Zweifel haben, bin immer ich ihr Bezugspunlkt !

Daran ist nix zu ändern und es macht gar keinen Sinn, darauf neidisch zu sein.

entspann dich,
hab geduld und
respektiere, daß dein
pferd eine eigenständige persönlichkeit ist

0

Was möchtest Du wissen?