vertrauen zu einem pferd gewinnen(Körpersprache)?

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6 Antworten

Das braucht immer Zeit, aber man kann trotzdem was dafür tun. Verbringe Zeit mit ihr, egal wie, natürlich ist Bodenarbeit eine gute Möglichkeit (da gehören nicht nur Spielchen dazu sondern das fängt schon beim Halfter anziehen, führen und putzen an, das ist auch Bodenarbeit) Und meiner Meinung kannst du auch irgendwelche Spielchen machen, frag doch den Besitzer, was dem Pferd Spaß macht oder sei einfach kreativ, da gibt's keine bestimmten Sachen.

“Von Pferdeflüsterei gehört“ reicht leider nicht. Lass lieber die Finger von Trainingsmethoden, die du nicht richtig ausführen kannst. Mit Körpersprache arbeitest du immer, sollte dein Pferd irgendwas nicht machen kann das auch an deiner Körpersprache liegen, da musst du dann überlegen woran es liegen kann aber eigentlich solltest du das mit dem Beisitzer besprechen.

Pferdeflüsterei ist eine eigenen Trainingsmethode! Das muss langsam aufgebaut und trainiert werden, das kann man nicht mal eben so machen. Außerdem ist das meiner Meinung nach eine Trainingsmethode, die lange nicht so sanft und schön ist wie es manchmal aussieht. Vergiss das, beschäftige dich mit dem Pferd und halt dich daran was der Besitzer will (ich würde das nicht wollen, das jemand einfach so irgendwie mal an meinem Pferd rumprobiert), am besten du frägst ihn mal. Das Vertrauen kommt schon, das braucht einfach Zeit, neue Trainingsarten, mit denen du keine Erfahrung hast oder was, was du eigentlich gar nicht kannst verunsichert euch beide!

Viel Erfolg und LG!

cRaZyyy6743

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Kommentar von cRaZyyy6743
05.01.2016, 13:04

Danke, schön, dass ich dir helfen konnte:)

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laß dir von dem Besitzer GENAU erklären, was das Pferd darf und was nicht UND wie er/sie das durchsetzt;

Das sollte Deine erste Adresse zum Fragen sein, danach dein Reitlehrer/Trainer.

allein ohne Plan und Erfahrung irgendwas auszuprobieren - das verunsichert das Pferd nur

DU mußt ständig konsequent und stets berechenbar für dein Pferd sein - nicht heute was erlauben und es morgen verbieten! Klare Linie! s.o.

schenke ihm Deine Zeit und Pflege, vermeide Krach und Hektik, schrille Töne und erstmal auch unruhige Umgebung

Beispiel: als meine erste eigene (rohe) Stute vom Züchter auf den Reiterhof kam, war sie völlig durch den Wind und scheu. Ich hab mir ne Zeitung geschnappt, mich vor die Box gesetzt und ihr halblaut vorgelesen, ohne mich aber weiter um sie zu kümmern oder sie anzuschauen; nach 45 Min beruhigte sie sich, obwohl es gerade Turniertag mit großem Lärm und Gewusel war, senkte den Hals, begann die Box zu erkunden und kam nach weiteren 15 min zu mir nach vorne um mich zu beschnuppern. Auf Pferdeart antwortete ich ihr nur mit sanftem Atem.
Am nächsten Tag begrüßte sie mich sanft und vorsichtig aber vertrauensvoll und ließ sich brav zum Putzplatz und Freilaufen führen...


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Lass das mal mit den dämlichen Spielchen. Dadurch wird kein Vertrauen aufgebaut. Vertrauen kann man nämlich nicht machen, das muss man sich  verdienen.

Wenn du mit dem Pferd freundlich und berechenbar umgehst, langsame Bewegungen machst, dann brauchst du keine Spielchen.

Und vor allem musst du zuallererst dem Pferd vertrauen. Das kommt zu allererst. Solange du dem Pferd nicht vertraust, wird es dir sicher nicht vertrauen.

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Kommentar von LeDreamer
03.01.2016, 22:17

ok danke für deine antwort^^

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Ich hatte zwei solche Pflegepferde wo ich das Vertrauen voll aufbauen müsste, weil beide sehr scheu waren und ängstlich. Mit dem ersten machte ich viel Bodenarbeit, oft nur mit Halfter auch Longieren. Longieren ohne Longe war auch so eine su,per hilfe das er dann auch langsam zu mir kam wen es fertig war, 1-2 in der Woche machte ich das, 10 - 15 min. Beim Longieren viel mit Stimme arbeiten, so gewohnt sich das Pferd auf deine Stimme. Spazieren hilft auch viel. Auch im Gelände mit Zaum. Da er schreckhaft war, half das sehr. Viel loben dabei. Oder beim reiten ab und zu auch leckerli beim reiten geben oder wen du fertig bist. Beim zweiten der war im Offenstall und sehr schreckhaft. Er rannte mir oft weg. Mit leckerlis, Loben, Sprechen und viel spazieren nach dem reiten statt ausreiten. Das half viel. Auch das Longieren war mir eine Hilfe. Beim Reiten zeigte ich ihm wen er was gut machte mit loben und leckerlis das er es gut machte oder auch super gemacht hatte. 

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Kommentar von LeDreamer
08.01.2016, 11:40

vielen dank^^

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Eine starke Verbindung kommt nicht von Bodenarbeit oder Pferdeflüsterei, sondern davon, dass das Pferd dich klar einschätzen kann. Was nutzen stundenlange Bodenarbeit, wenn das Pferd außerhalb davon nicht weiß, was es darf und was nicht. 

Immerwährende Konsequenz ist für die meisten Menschen ein hartes Stück Arbeit, aber das alleine reicht normalerweise gut aus, um dem Pferd zu sagen "diesem Menschen kann ich vertrauen, der behandelt mich immer gleich". Wenn ein Pferd weiß, was es darf und was es nicht darf, immer gleich und ohne negative Gefühle behandelt wird, wird es sich in der Regel sicher bei dir fühlen. 

Das ganze passiert über die Zeit. Es gibt keinen Dreh oder Trick, mit dem sowas schneller passieren wird. 

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Du kannst ja nach einer Zeit ausprobieren ob dir das Pferd auch ohne Stick folgt...

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Kommentar von LeDreamer
03.01.2016, 22:17

ok ich werds versuchen^^ aber wie komme ich bis dahin?

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