Vertragsverhältnis als Ausschließlichkeitsverterter für Versicherungen, wie kommt man daraus?

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5 Antworten

  Leider ist er mit seiner Berufswahl nicht glücklich. Man wird nur verheizt, ausgenutzt und man versucht nur an das Umfeld zu kommen. Die Branche scheint also nicht umsonst verrufen zu sein.

Sorry - aber dies ist völliger Unsinn.

Der Versicherungsvertreter muss sich selbst seine Kunden suchen und die Verträge abschließen die für seinen Kunden passen. Dazu muss er auch ein Beratungsprotokoll anfertigen und bei einer Falschberatung haftet er sogar, auch mit seinem privaten Vermögen.

 Sollte das Vertragsverhältniss innerhalb von 24 Monaten nach bestandener Prüfung durch die Kündigung des Vertriebspartners enden oder innerhalb der Frist seine Tätigkeit einstellen, muss er die Ausbildungskosten in Höhe von XXXXX €
Zurück zahlen.

Den Vertrag hat er doch so unterschrieben, dann hat er sich auch daran zu halten.

Bei deiner Aufstellung für die Kosten hast du das wesentlichste vergessen: und zwar die Ausbildungsvergütung. Während der Ausbildung hat das Versicherungsunternehmen doch gar keinen Nutzen von ihm.

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Leider ist er mit seiner Berufswahl nicht glücklich. Man wird nur
verheizt, ausgenutzt und man versucht nur an das Umfeld zu kommen.

Dann macht er es falsch oder ist im falschen Laden. Meine ersten Kunden waren auch Freunde und Bekannte aber schon damals bin ich ziemlich zielstrebig auf das Thema Empfehlungen gegangen.

In der Ausschließlichkeit fand ich es schwieriger als jetzt.

Ist das überhaupt rechtens?

Tja, schwer zu sagen. Hat er einen Handelsvertreter-Rechtsschutz? Dann sollte er mal einen Fachanwalt drüber schauen lassen.

Grundsätzlich haben Versicherer natürlich ein Interesse daran die Ausbildungskosten in einem Mitarbeiter auch durch dessen Leistung wieder reinzuwirtschaften.

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Zum erfolgreichen Abschluss von Versicherungen kann man nicht getrieben werden. Er soll sich auf keinen Fall dazu verleiten lassen, seine eigenen Bekannten und Verwandte um Termine anzubetteln.

Wenn er "kein Geschäft bringt" wird der Versicherer bzw. der Strukturvertrieb den Vertrag selbst kündigen.

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Das was Sie für Ihren Freund beschreiben ,klingt sehr danach das er einem AO Struktur Vertrieb ins Händchen gefallen ist . Diese bedienen sich in Ihrer "Ausbildungsabgaben - Verordnung" meist damit , die Leute vetraglich mind. 12-24. Monate weiterhin nach bestandender Sachkunde Nachweis Prüfung (IHK) ans Unternehmen zu binden !

Aber : Er hat es ( wahrscheinlich ohne es ernsthaft gegen zu lesen ) unterschrieben und somit ist es bindend ! Weiteres Merkmal ist das "sein persönliches Umfeld abfragen"

Einher geht somit das eigne Gefühl des Verheizen, übergeordneten Druck ect. ,was aber weder symtomatisch für alle Vermittler / Berater / Makler ist , noch auf alle Gesellschaften gleich anzuwenden wäre !

Viele versuchen durch längere Krankheit oder auf sich im Wechsel abgeschlossene Verträge dieser Misssituation zu entfliehen , was aber nur noch zu größeren Problemen führt .

Einzige Möglichkeit wäre eine Gespräch mit der Führungskraft zu suchen , ob die Möglichkeit einer gegenseitige vorzeitigen Vertrags-Aufhebung besteht und man Ihm finanziell entgegen kommt .

Danach sollte er schauen , das er innerhalb der Versicherungsbranche sich ein anderes Tätigkeitsfeld heraussucht , die Chancen sind manigfaltig ..So manch Aussendienstler ist heute Spezialist für einen Versicherungsbereich , Gutachter oder entwickelt Tarife mit..

In diesem Sinne

HG DerMakler


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Zunächst einmal sind solche „Knebelverträge“ bei manch einem unseriösen Unternehmen durchaus üblich. Allerdings kann man nicht gezwungen werden Versicherungen zu vermitteln und, sofern dein Bekannter keine Verträge vermittelt, wird der Versicherer (oder der Strukturvertrieb) den Vertrag nach einigem Hin und her sicherlich kündigen. Was deinen Bekannten fehlt um einen erfüllten Leben im Versicherungsvertrieb nachgehen zu können ist eine vernünftige Anleitung. Das abarbeiten von Verwandten und Bekannten gehört nicht dazu! Er sollte sich am besten erst einmal bei einem anderen Versicherer erkundigen der entsprechend bessere Angebote für ihn bereit hält und auch einen fairen Vertrag hat. Das was du hier schilderst hört sich so nach AWD, OVB, DVAG oder Bonnfinanz an... Davor kann man Berufsanfänger nur warnen.

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