Vertragsrecht Pferdepension

4 Antworten

Die Antworten sind ja nun genug. Der Faktor Ponyhof wurde jedoch nicht berücksichtigt. Auf die rechtsverdrehende Meinung vieler Pferdebesitzer haben die Gerichte keine Lust, so wird wohl ein ganz normaler Mietvertrag unterstellt. Somit gelten diese Konditionen und der Privathalter darf bezahlen. Ich würde sagen die Wahrscheinlichkeit liegt bei 95%.

Mündlich geschlossene Verträge sind auch Rechtsgültige Verträge. Allerdings ist das mit der Beweispflicht so eine Sache. Wenn also mit der Bazahlung/ Mithilfe irgendwas nicht klappt, wird es für den Stallbesitzer schwer zu beweisen das ein mündlicher Vertrag geschlossen wurde,es müsste dann entsprechende Zeugen für die mündliche Einigung geben.

Allerdings..... Es gibt keinen schriftlichen Vertrag also hat der Pferdebesitzer/Mieter auch das Risiko, das er von jetzt auf gleich mit dem Pferd aus dem Stall gegangen werden kann. ;)

So sollten sich doch beide Parteien einig werden. Will der Pferdebesitzer bleiben sollte er die Vertragskoditionen akzeptieren und den Vertrag unterschreiben. Ansonsten muss er wohl sofort den Stall verlassen und sich einen neuen Stall suchen.

Prinzipiell ist auch ein mündlich geschlossener Vertrag rechtskräftig, sofern er nicht der Schriftform bedarf. In diesem Fall ist dies nicht nötig. Der Vertrag ist prinzipiell also geschlossen, im Streitfall wäre die Beweisführung allerdings eher schwierig, es sei denn du hättest glaubwürdige Zeugen / sonstige Beweise für das Zustandekommen des Vertrages. Steht eine gütliche Einigung nicht in Aussicht?

Also ein nicht unterschriebener Vertrag ist automatisch ein mündlicher Vertrag? Sprich, die Konditionen gelten ohne jegliche erfolgte Bestätigung von seiten des zweiten Vertragspartners als akzeptiert?...Es gibt natürlich einen Beweis der Anwesenheit des Pferdes in dem Stall.

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@nudelsalat1234

Ein nicht unterschriebener Vertrag ist mangels eindeutiger Willenserklärung kein gültiger Vertrag. Jedoch könnte vor dem schriftlichen Vertrag bereits ein mündlicher Vertrag vorgelegen haben, welcher lediglich noch schriftlich festgehalten werden sollte. Die Anwesenheit des Pferdes im Stall ist leider noch kein hinreichender Beweis hinsichtlich der Details des Unterbringungsvertrags.

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Vertrag beim Pferdekauf (Rücktrittsrecht)

Habe eine Frage zum Vertragsrecht beim Pferdekauf. Wie ist das wenn das Pferd zum Beispiel noch nicht im Stall steht, und nur mündlich zugesagt wurde, ist man dann noch berechtig nach wenigen Tagen zurückzutreten? Was ist mit diesem Rücktrittsrecht innerhalb zwei Wochen?

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Wieso wurde der erste Koran verbrannt?

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Guten Abend,

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  1. Ich bekomme 2 Sim-Karten.
  2. Das Ganze kostet mich (laut O2-Mitarbeiter) monatlich 20 Euro.

Nun hat sich (obwohl ich am Telefon extra nachgefragt hatte, ob die 20 Euro insgesamt ODER je Sim-Karte erhoben werden) herausgestellt, dass es insgesamt 40 Euro kostet. Es kostet - so sagte man mir jetzt gerade bei der Kundenbetreuung - JE Sim-Karte 20 Euro.

Die Falschaussage desjenigen, der mir den Vertrag erklärt und ihn mit mir abgeschlossen hat, täte O2 leid, aber der Vertrag würde jetzt wohl gelten.

Meine Frage also: Gilt der Vertrag, obwohl

  1. der Vertrag O2 nicht unterschrieben in Papierform vorliegt (habe den Vertrag noch zu Hause)?
  2. die mir geschilderten Konditionen von O2 nicht erfüllt werden?
  3. im mir zugeschickten schriftlichen Vertrag keinerlei Kosten ausgeführt sind, die mir hätten zeigen müssen, dass der Kostenumfang ein anderer ist, als der, der mir der O2-Mitarbeiter geschildert hatte?

Ich hatte immer gedacht, dass Verträge nur dann rechtkräftig sind, wenn der Kunde, dort, wo er seine Unterschrift hinsetzt (also im Vertrag), direkt sehen kann, was für Kosten auf ihn zukommen.

Die zweiwöchige Kündigungsfrist habe ich schon überschritten, die Sim-Karten sind jedoch ungebraucht. Ich hatte lediglich den Umschlag geöffnet, um den Vertrag zu lesen, woraus nicht hervorkam, dass es sich um andere Konditionen handelt, als mir am Telefon erklärt wurden. Ist es denn tatsächlich möglich, dass eine Telefongesellschaft einem einen anderen Vertrag telefonisch zusichert, dies im Vertrag auch nicht eindeutig klarstellt und man trotzdem zahlen muss?

Ich würde mich über eine hilfreiche Antwort sehr freuen.

Freundliche Grüße

Zoha

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Mieter will Stall nicht verlassen, Vertragsrecht

Hallo zusammen! Ich habe mal eine rechtliche Frage für eine Freundin. Sie hat einen Offenstall, in dem 8 Pferde stehen. Mit jedem Mieter ist ein schriftlicher Vertrag abgeschlossen worden, auch mit dem Problemfall, um den es hier geht. Laut Vertrag ist der Vermieter berechtigt, das Mietverhältnis zu kündigen, wenn der Mieter sich nicht an die Regeln hält oder das Pferd Unarten wie Treten und Beißen zeigt. Das ist bei diesem Pferd nun der Fall, es kam so weit, dass ein anderes Pferd separiert gestellt werden musste, da es nur noch gejagt wurde. Ein Wort ergab das nächste, der Mieter drohte mehrmals an zu kündigen (was ok gewesen wäre). Nun wurde er vom Vermieter per Einschreiben gekündigt, mit einer Frist von 4 Wochen. (hätte laut Vertrag auch fristlos geschehen können, aber man ist ja nett) Nun weigert sich der Mieter vehement zu gehen, ist frech und ungenießbar. Er sagt, dass er ein Recht hätte zu bleiben und den Hof nicht verlassen wird. Nun die Frage: Was für rechtlich einwandfreie Möglichkeiten hat meine Freundin den Mieter loszuwerden, wenn dieser am Tag X nicht geht? Ich denke Pferd draußen anbinden ist keine in Frage kommende Lösung! Vielen Dank im Voraus!!!

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