Vertragsrecht/ Leihstute - ohne schriftlichen Vertrag

3 Antworten

Euren Vertrag muss er beweisen, wenn er das nicht schafft, dann gehört das Fohlen Dir. Denn es ist eine Frucht nach § 99 BGB aus der Muttersache und wenn die Muttersache (sprich Stute) Dir gehört, dann ist es Deins.

Wenn A ausdrücklich verlangt hat das ein schriftlicher Vertrag erfolgen muss dann ist es irrelevant ob ein mündlicher Vertrag ausreicht.

Wielange ist den der ganze Sachverhalt her?

WEs kann nämlich sein das durch kunkludentes handeln der Vertrag angenommen wurde. Indem du die taxe und Unkosten behalten hast.

weiter ist die Frage ob der Vertrag den a an b geschickt hat von a schon unterschrieben war.

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@Nimue187

naja die decktaxe hat sie dem hengstbesitzer gegeben und sie hat weder den transport der stute zum hengst gezahlt noch sonstiges. gibt eigentlich nur streit mit dieser person, da eben keine schriftliche vereinbarung vorliegt.

nein der vertrag ist nicht unterschrieben! sie hat den blanko bekommen und nie zurück gegeben und wie bereits erwähnt bestand ich auf einen schriftlichen vertrag und hab dafür auch zeugen.

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Es war von Anfang an vereinbart dass ein schriftlicher Vertrag gemacht wird, denn sonst wäre nicht geklärt wer für was haftet usw.

Die Stute habe ich letztes Jahr im Juni decken lassen und seit dem hat die Person nur Stress gemacht was sie alles nicht zahlen möchte usw. Den Vertrag den ich ihr zu kommen lies hat sie nicht zurück geschickt da sie nicht einen Ort weiter zu mir fahren möchte weil ihr es das wohl nicht wert wäre?! Sie droht mir mit unseren Whats App Verläufen da dort unsere Gespräche vorhanden sind bezüglich des Fohlens usw. besteht aber großteils aus Streit da sie kaum zahlen möchte und wie gesagt den Vertrag nicht bringt wie ausgemacht.

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@HotFudge

Also das ist wirklich ein schwieriges Thema und ich kann dir dazu nur raten wirklich zu einem Anwalt zu gehen.

Generell sehe ich schon gute Chancen das der  Vertrag ungültig bzw. angefochten werden kann.

Z.b. wenn du in den Logs immer wieder auf den schriftlichen Vertrag bestehst oder weil abgemachte Vereinbarungen nicht eingehalten wurde. Steht im log das b alle Unkosten übernimmt und dies nicht tut ist das eine Vertragsverletzung. 

Und ob ein mündlicher Vertrag überhaupt ausreicht ist auch noch nicht geklärt dazu mag ich aber nichts sagen.

Geschweige den das ein mündlicher Vertrag eh leicht anzufechten ist.

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@Nimue187

Zumal jede Partei von anderen Bedingungen ausgeht, kann gar kein richtig gültiger mündlicher Vertrag erkannt werden. Sie versucht vieles nicht zu zahlen usw. Für mich ist auch die Rückgabe des schriftl. Vertrages, die verweigert wurde, eine Vertragsverletzung des mündlichen Vereinbarung.

Na dann werde ich wohl mal einen Anwalt fragen auch wenn es mich ärgert da ich ihr nichts böses wollte aber anlügen lassen und fertig machen lassen möchte ich mich nicht. Die Decktaxe überweise ich ihr gerne zurück und dann möchte ich dass diese Person Ruhe gibt. Sie hat mir sogar gedroht über den Stallbesitzer zu bewirken dass ich die Geburt nicht mit bekomme usw.

Denke auch bei einem mündlichen Vertrag steht Aussage gegen Aussage und vor Gericht diese Verläufe zu zeigen wäre peinlich für sie denn sie flippt da immer vollends aus während ich klären möchte.

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Geh zum Anwalt. 

Übrigens frage ich mich, wieso du die Stute überhaupt hast decken lassen, obwohl du keinen Vertrag hattest..

Das ist eine berechtigte Frage die ich dir gerne beantworte. Dummheit. Ich habe einer einstigen Freundin vertraut da ich ihr damit einen Gefallen tun wollte und von Anfang an war klar ein schriftlicher Vertrag muss erfolgen! Ich habe kein Problem damit, dass Fohlen erst mal zu behalten auch wenn es nicht geplant war. Die Tiere leiden auf keinen Fall.

Aber unter solchen Vorraussetzungen möchte ich mit dieser Person nicht mehr agieren und sie auch nicht an meinem Pferd haben nach diesen Drohungen usw.

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@HotFudge

Kann ich gut verstehen, auch, dass man dann halt mal ein Auge (oder beide) zudrückt und es trotzdem macht..

Ich finde es sehr gut, dass die Tiere nicht darunter leiden!

Schau auf jeden Fall, dass du das so gedeichselt bekommst, dass sie das Fohlen nicht kriegt. Sonst zieht sie noch als Schluss, dass sie sowas immer machen kann..

Ich glaube, ohne Anwalt kommst du da leider nicht weit. Du könntest es natürlich auch drauf ankommen lassen, das Fohlen einfach behalten und ihr Hausverbot erteilen. Soll sie es doch einklagen. Geht natürlich nur, wenn du dir das leisten kannst.. immerhin hattest du ja schon Kosten.

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@LyciaKarma

Jeder kann mal was vergessen oder etwas zu spät bringen aber dann entschuldigt man sich und regelt das. Aber diese Person ist nur frech anstatt dankbar.

Das Wohl der Tiere steht an 1. Stelle das ist keine Rede wert.

Ja ich finde es halt doof dass ich ihr einen Gefallen tun will und muss mich dann anlügen lassen, streiten und vieles mehr. Und bis zum Absetzen halte ich es mit dieser Person weder aus noch wird sie das zahlen was ich mir vorstelle, was sie zu zahlen hat. Sie würde auch bei einem Kaiserschnitt die Mutterstute nicht operieren lassen weil sie davon nichts hält usw. das kam alles erst später raus. Wir sind uns also absolut nicht einig und selbst den Vertrag den ich dann aufgesetzt hatte entspricht eigentlich nicht meinen Vorstellungen. Hab es dem Frieden zu Liebe gemacht und sie bringt ihn nicht zurück. Fühle mich verarscht.

Denke einklagen wäre für sie selbst beschissen da sie a) nicht reich ist und b) gestern an kam und meinte sie wolle den vertrag nochmal ausgedruckt und unterschreibt ihn dann aber ich solle den vorbei bringen ..... werde es wohl drauf an kommen lassen und ihr sagen dass für mich hier keine Vereinbarung zustande kommt.

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@HotFudge

Ja richtig.. würde es auch drauf ankommen lassen und warten, ob sie das Fohlen einklagt, was sie ja schlecht tun kann.

Ich hoffe, das geht so durch dann. Lass dich auf nichts ein.

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Pferdeeinstellervertrag fristlos kündigen, geht das?

Hallo,

vor zwei Wochen habe ich mir eine junge Stute gekauft und in einem mir bekannten Stall sogleich einen Einstellervertrag unterschrieben.

Er beinhaltet 3x tägliche Fütterung, die Nutzung der Reitanlage,Führanlage, Wiesen und Paddocks, Misten und Einstreuen, beinhaltet kein Minderungsrecht und ein Pfandrecht und eine Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Monatsende.

Sah eigentlich ganz gut aus.

Nun ist folgendes eingetreten: Nach Unterzeichnung des Vertrages wurde mir mitgeteilt, das die geschlossene Reithalle von 8 Uhr bis 13 Uhr nicht für die Einstaller zugänglich ist.

Die Wiesen dürfen ebenfalls erst ab 15 Uhr benutzt werden, es sei denn man nimmt den Service dafür in Anspruch,der zusätzlich mit 90 Euro berechnet wird.

Ansonsten kann man sein Pferd erst nach 15 Uhr auf die Wiese stellen und das nur alleine, für ein Jungpferd keine gute Idee.

Die Führanlage ist ebenfalls erst ab 13 Uhr zugänglich und die Paddocks erst ab 15 Uhr.

Bis zu dieser Uhrzeit steht fast die gesamte Anlage den Hengsthaltern zu, ausser eine offene Springhalle und ein Longierzirkel, welche beide bei diesen Witterungen zum longieren zumindets für meine Stute ungeeignet sind.

Ferne sind selbst nach 15 Uhr die Paddocks trotz anderer Regelung oftmals mit Hengsten besetzt und es wird sich weder an die Regelungen noch Absprachen gehalten.

Stressbedingt und aufgrund des Bewegungsmangels, weil ich absolut nicht weiss, wo ich mit meiner jungen Stute hin soll , konnte innerhalb der letzten Woche schon zweimal der Tierarzt wegen Koliken kommen.

Sie ist nicht ausgelastet und kommt auch nicht zur Ruhe und ich bin ebenfalls aufgrund der Gegebenheiten mehr als gestresst und weiss nicht weiter.

Kann ich da irgendetwas tun, ausser fristgerecht zum Monatsende zu kündigen und dann letztendlich im Mai erst den Stall verlassen?

Ich zahle pro Monat mit Zusatzfütterung knapp 600 Euro, da auch das Heu eher in Miniportionen gegeben wird.

Die reine Stallmiete beträgt 450 Euro.

Der zusätzlich bezahlte Service fällt regelmässig aus , doch bezahlen muss man ihn trotzdem.

Auf eine Leermiete wird sich die Stallinhaberin nicht einlassen,ansonsten würde ich sofort wieder gehen.

Dumm gelaufen, jedoch konnte ich nicht ahnen, das man eine Reitanlage nur halbtags nutzen darf und das auch noch zu dieser Jahreszeit, wo es um 17 Uhr bereits dunkel ist und ich zudem Nachmittags meinem Beruf nachgehen muss.

Ich wurde vor Vertrag über diese ganzen Dinge nicht aufgeklärt und wäre auch gar nicht darauf gekommen danach zu fragen.Ich weiss, ist meine eigene Schuld.

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lg

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