Vertragsabschluss eines Abonnement Verlag Deutsche Wirtschaft Gültigkeit ohne Unterschrift?

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11 Antworten

Hallo, inzwischen ist es 2012 ! und die "arbeiten" noch immer mit der gleichen Masche! Ich habe wohl auch telefonisch einem Probeexemplar zugestimmt, nichts ahnend, dass die ein Probeabo darunter zu verstehen glauben. Im begleitenden Anschreiben stand dann aber weder was von Abo noch z.B. über Vertragbedingungen wie Preis und Laufzeit. Nach dem ersten Vertragswiderruf meinerseits hat man "kulanterweise" gleich die weitere Belieferung eingestellt und einen geringeren (aber unverschämten Betrag von ca. 2 Euro pro Seite!) für glieferte Exemplare gefordert. Nachgewiesen hat man mir einen Vertragsabschluß bislang aber nicht und insbesondere nachdem ich mich jetzt hier nicht allein wiederfinde zahl ich NIX!

Kann jeden auch nur vor den Machenschaften warnen. Hatte selbst ein Probemagazin bezogen, da sich die Sache am Telefon wirklich super angehört hatte. Für Existenzgünder wertvolle Tipps bla bla.. angekommen sind paar DinA4 Blätter mit Informationen, die sich jeder mit 2 Klicks im Netz besorgen kann. Also pure Abzocke !!

Wie telefonisch darauf hingewiesen wurde, sollte man bei nicht gefallen, innerhalb 14 Tage kündigen.

Klar hatte ich gekündigt, denn für sowas so einen dreißten Betrag zu fordern, ist nur auf eines ausgelegt. Abofalle - Abzocke.

Nun ja, paar Tage danach bekam ich die Bestätigung das mein Widerruf akzeptiert wurde, und es ihnen leid tut mich als Kunden zu verlieren, usw..

Eigentlich geht man ja davon aus, das nun alles erledigt sei. Aber denkste - das paar Blätter "Heftchen" kam dennoch. Hatte ich nie geöffnet und aussortiert.

Jetzt nach 4 Monaten bekam ich eine Mail, mit der Aufforderung, die bislang angefallenen Kosten zu bezahlen. Gehts noch dreißter ?

Möchte hier nur alle WARNEN, und Abstand von dem Verlag für deutsche Wirtschaft zu nehmen !!

So kleines Update:

Hatte natürlich sofort geantwortet, mit der Frage, ob das ganze System hat. Ob das rein auf Abzocke ausgelegt ist, und ich dies natürlich nicht mitmache. Entsprechend hatte ich die Bestätigung natürlich aufbewahrt, und ich schon in meinem Widerruf eingebracht habe, das ich keine weitere sog. Angebote mehr erhalten möchte,usw.. sollten sie dem nicht nachkommen, wird die Sache direkt an meinen Rechtsbeistand weitergeleitet. Wenige Stunden später kam die Antwort, das es ein Fehler ihrerseits wäre, und sie die Stornierung nun getätigt hätten.

Ich kann echt jeden nur warnen sich überhaupt mit diesen Spezialisten einzulassen. Das einzige was die vorhaben, ist das Geld anderen aus den Taschen zu ziehen, und das natürlich mit geringem Aufwand. Mal hier ein Schreiben, mal hier ne Mahnung, ne Aufforderung, und das alles beruht auf paar DIN A4 Blätter mit banal zusammengetextem Zeug...

Mein Tipp, bei Anruf einfach Auflegen - und im Netz die Finger weg lassen!

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also mir ist das gleiche passiert. angeblich ein gratis angebot für lohnbuchhaltung. das hatten sie aber noch an mein geschäft gesendet was unterdessen geschlossen war und ging an sie zurück. dann kam per email eine rechnung von 114 €uro. ich habe um unterlassung gebeten und mit verbraucherschutz und anwalt gedroht. seit dem hab ich ruhe. ich glaub das beste ist einmal drohen und dann nicht mehr reagieren. empfielt auch der verbraucherschutz. im übrigen ist die firma in england unter limited gemeldet. da weiß man ja bescheid.

Hallo tommitulpe, schicke denen diesen Brief per E-Mail geht noch besser bekommst sofort eine Rückantwort. tu bitte den für deinen fall umändern mit der Zahlung und den für dich relevanten Daten. Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 29.07.2009, in dem Sie einen Betrag von 59,80 Euro für eine Serviceleistung verlangen. Ich habe jedoch nach meiner Überzeugung keinen gültigen Vertrag mit Ihnen geschlossen (und Ihren Service nicht genutzt). Daher bin ich auch nicht bereit, Ihre Forderung zu begleichen. Sollten Sie dennoch meinen, dass es zwei übereinstimmende Willenserklärungen und einen gültigen Vertrag gibt, fordere ich Sie auf, den Nachweis zu erbringen, welches Angebot Sie mir in welcher Weise und zu welchem Zeitpunkt gemacht haben, und wie und wann ich dieses Angebot angenommen habe und ein gültiger Vertrag gemäß den Bestimmungen des Fernabsatzrechtes und der BGB-Informationspflichten-Verordnung zustande gekommen ist. Zusätzlich verweise ich in diesem Zusammenhang auf das rechtskräftige Urteil des Amtsgerichtes München vom 16. Januar 2007 (AZ 161 C 23695/06). Darin verneint das Gericht den Zahlungsanspruch eines Anbieters, wenn nach dem Erscheinungsbild der Internetseite nicht mit einer kostenpflichtigen Leistung gerechnet werden muss und sich die Zahlungspflicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt. Nach Ansicht des Gerichtes ist eine solche Klausel dann überraschend und unwirksam. Hilfsweise widerrufe und kündige ich den Ihrer Meinung nach bestehenden Vertrag und fechte ihn auch hilfsweise wegen arglistiger Täuschung an. Außerdem erkläre ich ebenfalls vorsorglich die Anfechtung wegen Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen. Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit erledigt ist und bitte Sie um eine entsprechende schriftliche Bestätigung.

Hallo kobra1001...meine Freundin bekam die Tage die letzte aussergerichtliche Mahnung über ein angebliches Online-Abo...habe etwas recherchiert und schliesslich deinen Text gefunden..hab ihn mit den Daten meiner Freundin abgeglichen und per e-mail abgesandt...Bestätigung der Stornierung kam prompt..Herzlichen Dank an Dich

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Grundsätzlich würde ich auch sagen, dass nicht klar war, dass ein Vertrag über ein Abonnement zustande kommt. Aber dass die Buchhaltung die Rechnung dafür bereits bezahlt hat, könnte juristisch wie ein Einverständnis gewertet werden. Überprüft Eure Buchhaltung denn gar nicht die sachliche Richtigkeit der Rechnungen, die sie bezahlt ?

Der Verbraucherschutz weiß sicherlich Rat. Das Problem wird sein, dass stillschweigend eine zeitlang das Abo geduldet und sogar auch noch bezahlt wurde.

Du musst zunächst das Zustandekommen des Vertrags wiederrufen.
Denn dir war nicht klar, dass eine Bestellung des Probeexemplars ein Abonnement zur Folge hat.
Bezahlen würde ich erstmal auch nix.

vertag kann auch ohne unterschrift gültig sein. zudem wurde bezahlt, dies ist eine vertragsanerkennung

werden behaupten, dass du am telefon dem probeabo zugestimmt hast und wenn du dann nicht rechtzeitig kündigst ist dat sogar rechtens.

Diese Abzocker sind in der Wirtschaft bekannt. Stell Deine Zahlungen sofort ein und reagiere überhaupt nicht auf Mahnungen.

Was ist das denn?? "Meine Buchhaltung bezahlt natürlich Rechnungen die eingehen".

Ist das denn deren Geld?? Oder wird die Richtigkeit bzw. die Verpflichtung zur Zahlung denn von niemandem geprüft??

Krass gefragt: wie blond bist Du denn, daß Du das durchgehen läßt?

kein vertrag ist ohne unterschrift gültig

Quatsch.
Beim täglichen Einkauf besiegelst du deinen Kaufvertrag auch nicht mit Unterschrift.

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Natürlich ! Oder unterschreibst Du jedesmal, wenn Du 4 Brötchen kaufst oder in der Kneipe ein Bier bestellst ?

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