Vertragsablauf unterschreiben?

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4 Antworten

Keine Angst. Da der Zeitvertrag nicht verlängert wird und wenn Du nach Vertragsablauf keine neue Stelle hast, hast Du automatisch Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Beachte dabei aber: https://www3.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Arbeitslosigkeit/Arbeitslosengeld/Anspruchsvoraussetzung/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI485944

Also kann ich dieses schreiben bedenkenlos bestätigen und unterschreiben?

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@Lokalika

Ja, wenn Du keine weiteren Forderungen an die Firma hast - siehe hierzu die Bemerkungen von Gromio.

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@Lokalika

@ Lokalika:

Es gibt überhaupt keinen Grund für Dich, die Mitteilung über die Nichtverlängerung zu unterschreiben und zurückzusenden. 

Das ist unüblich und rechtsformal auch nicht vorgesehen.

Keine Ahnung, warum Dein Arbeitgeber das möchte, was dahintersteckt.

Du solltest besser nicht unterschreiben oder überhaupt darauf reagieren. 

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Ich habe Überstunden (in der Regel werden die nicht ausgezahlt sondern abgebaut). Ich gehe aber davon aus dass mir das ausgezahlt wird, muss die Firma ja oder?

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@Lokalika

Deswegen Vorsicht.

Unterschreiben und zurückschicken nur wenn du es verstanden hast. Vielleicht unterschreibst du eine Note irgendwo im Text dass du keine weiteren Forderungen mehr an die Firma hast... Und dann begründe mal die Auszahlung der Überstunden nachträglich.

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@ Familiengerd vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Ich werde dieses schreiben ignorieren und schriftlich ein Arbeitszeugnis verlangen

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@eckengucker Danke !

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Du musst das nicht unterschreiben.  Ich würde das nicht tun, da es unnötig  ist.

Ich würde es auch nicht tun - gleichwohl würde ich den Arbeitgeber (der Neugierde halber) fragen, warum er das möchte.

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Hallo.

Das kannst ruhig unterschreiben. Geh zum Arbeitsamt schon rechtzeitig.

Die zu unterschreibende Erklärung ist eine Sicherheit für den Arbeitgeber, da Du damit die Rechtswirksamkeit des Vertragendes zusätzlich bestätigst.

Sofern Du noch Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis hast, solltest Du einen Anwalt konsultieren und/oder den Rechtspfleger beim Arbeitsgericht fragen.

cheerio

Wofür das? 

Der Arbeitgeber braucht keine zusätzliche Bestätigung der Rechtswirksamkeit, die von einer solchen Unterschrift auch überhaupt nicht abhängig ist. 

Im Teilzeit- und Befristungsgesetz TzBfG ist das klar, deutlich und mit "Rechtswirksamkeit" abschließend geregelt. 

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@Familiengerd

@Familiengerd:

Ob der Arbeitgeber das braucht, können wir beide nicht wissen, weil wir 

a) weder den Vertrag

b) noch die Historie von Arbeitgeber UND Arbeitnehmer 

kennen.

halali.

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@gromio

Um sagen zu können, dass der Arbeitgeber das nicht braucht und dass hier nicht unterschrieben werden muss (und auch nicht sollte), muss man weder den Vertrag noch die Historie kennen. 

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@Familiengerd

@familiengerd: Bist Du Rechtsanwalt für Arbeitsrecht? Wenn Nein, dann frag mal einen, wenn ja, dann solltest Du es besser wissen.

horrido!

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@gromio

Was sollte ich denn besser wissen? 

Da gibt es nichts "besser zu wissen"! Oder hast Du konkret etwas Gegenteiliges zu sagen? Nein? Klar, gibt es auch nicht! 

Das Verlangen des Arbeitgebers nach einer Unterschrift ist suspekt - und da ist der Verdacht von "Eckengucker" berechtigt, ob damit ein Verzicht auf Geltendmachung von Ansprüchen verbunden sein könnte. 

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@Familiengerd

Jedenfalls: Wenn es um die Mitteilung der Nichtfortsetzung eines auslaufenden befristeten Arbeitsverhältnisses geht, gibt es nicht ansatzweise auch nur den geringsten Anlass, diese Mitteilung zu unterschreiben und zurückzusenden!! 

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@gromio

@gromio

Zu Deiner Belehrung: Man muss nicht unbedingt "Rechtsanwalt für Arbeitsrecht" (es heißt übrigens "Fachanwalt für Arbeitsrecht") sein, um sich im Arbeitsrecht gut auszukennen.

Ich selbst habe in meiner mehr als 30-jährigen Tätigkeit im Personalmanagement genug der vorgenannten Fachanwälte kennengelernt, die uns falsch beraten haben.

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