Vertragliche Absicherung

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8 Antworten

Damit wäre ich ganz, ganz vorsichtig. Um welche Produkte geht es denn? Bei starker Aktivität wirst du ganz schnell beim Finanzamt als professioneller Händler geführt - und musst erstens Steuern (nach-) zahlen, zweitens nachweisen, woher die Ware kommt, und drittens belegen, ob bzw. dass du gegen keine Urheberrechte (bei Musik-CDs, DVDs etc.) verstößt. Und natürlich besteht die Möglichkeit, dass genau das passiert, was du anführst: Du übernimmst den Job in gutem Glauben, aber die Kunden erhalten die Ware nicht. Die Kontoregelung würde mich ganz ehrlich stutzig machen. Wenn ich Waren zu verkaufen, aber keine Zeit dafür hätte, würde ich ein Konto einrichten, dass sowohl ich (also der Auftraggeber) als auch mein Stellvertreter bzw. Jobnehmer (also du in diesem Falle) einsehen und verwalten kann. Immmerhin wäre es ja meine Kohle (abzüglich deiner Provision), die da bewegt wird. Wenn das Konto auf dich laufen soll, wird es damit steuerpflichtig, und zwar auf dich. Vielleicht solltest du da noch ein bisschen mehr nachhaken, bevor du irgendwelche Entscheidungen triffst, denn gerade die Internetgeschäfte können dir schnell Probleme bereiten.

Und klar - die Rückgabe der Waren ist natürlich noch ein anderes Problem. Wenn dich die Sache an sich interessiert, würde ich an deiner Stelle in eigenem Namen einige Produkte anbieten und verkaufen, um Erfahrung zu sammeln. Dann kannst du immer noch überlegen, ob du das Ganze auch für andere machen möchtest - aber nur mit gültigem Vertrag!

Ich würde die Finger davon lassen!

Im schlimmsten Fall hängst du nämlich komplett mit der Haftung bis zum Stehkragen im Dreck, soll heissen: Der Verkauf der Waren läuft über dich, und somit auch die komplette Haftung!

Um welche Waren handelt es sich?

Es scheint so als hätte dein "Arbeitgeber" etwas zu verschleiern, sonst würde er es selber verkaufen!

Jeder Vertrag hat nur soviel wert, wie die Vertragspartner auch!

Was hast Du von einer vertraglichen Absicherung, wenn Dir jetzt schon bedenken kommen?

Melde dich bei ebay o.ä. an und stelle deine ( oder andere ) Sachen selber ein, führe den Versand selber durch und gebe ggf das Geld an die Verkäufer selber weiter.

Alles andere richt nach ....

( www.insolvenz000.de )

Das ist eine schöne Falle. Die Leute überweisen dir Geld. Du überweist es weiter. Die Ware bekommt der Kunde. Ist aber Mist. Er will sein Geld zurück. Natürlich von dir. Der Händler ist dann außen vor. Muß nicht zahlen.

Falls der Kunde überhaupt die bestellte Ware erhält oder vielleicht nur Backsteine oder auch gar nichts.

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ich würds sein lassen, am Ende bist Du der Sündenbock, denn Du stellst in, also bist Du auch für alles verantwortlich.

Es gibt durchaus Anbieter, die das Einstellen und Verkaufen von Artikeln für andere übernehmen. Allerdings kenne ich das nur so herum, dass diese Leute ihre Dienstefür Privatpersonen anbieten, denen die Zeit fehlt oder die selber kein Internet haben. Dieser Weg klingt schon seltsam und ich hätte da ebenfalls bedenken. Wenn, dann solltest du auf jeden Fall im Besitz (nicht verwechseln mit Eigentümer) der Waren sein, die du anbietest. Ein sehr wichtiger Aspekt ist allerdings, dass du in jedem Fall gewerblich aktiv wärst. Also Impressum und Widerrufsrecht wäre pflicht. Ansonsten kann es sehr schnell teure Abmahnungen geben. Auch ein Gewerbe sollte dafür agemeldet werden. Auch das Finanzamt sollte bedacht werden.

Wenn DU als Verkäufer auftrittst, bist du auch erster Ansprechpartner im Garantiefall - wie willst du die erfüllen!?

P.S. Es heißt: ich habe einEN Nebenjob...

Hmm, hört sich so an, als hätte da jemand etwas zu vertuschen - ich würde die Hände davon weglassen.

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