Vertrag Ohne Widerrufsrecht gültig?

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3 Antworten

Hier hast du definitiv ein Problem. Es handelt sich hier weder um ein Haustürgeschäft, noch um Fernabsatz. Daher steht dir kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Daher regelt sich das Widerrufsrecht nach dem abgeschlossenen Vertrag. Diese Regelung weicht nicht von der gesetzlichen Vorgabe ab. Daher ist auch die AGB an sich nicht zu beanstanden.

Du kannst nur deinem Vertragspartner mitteilen, dass du nicht in der Lage sein wirst, die Rechnung zu bezahlen. Versuche doch, ob du mit einer Abstands/Storno-Zahlung von sagen wir 10-20% der Auftragssumme aus dem Vertrag rauskommst.

Unternehmen haben kein Interesse daran, nachher einem zahlungsunfähigen Kunden hinterherzurennen. Gib deinem Unternehmer ein Bonbon und sprich mit ihm. Ich bin mir sicher, da findet sich eine Lösung, die für dich zwar nicht ganz kostenlos ist aber vielleicht doch ein erträgliches Übel darstellt.

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Widerrufsrecht gilt nur bei Haustürgeschäften (unangekündigter Besuch, kaum Zeit zu überlegen) sowie im Internet (keine Möglichkeit zur vorherigen Prüfung der Ware).

Da du als erstes auf die Firma zugegangen bist, ist das eine freie Willensentscheidung. Du hattest ausreichend Zeit, dich vor dem Kontakt über Firmen und die anfallenden Kosten zu informieren.

Daher steht dir kein Widerrufsrecht zu.

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Ein Dienstleistungsauftrag ohne Widerruf ist gültig weil du den Handwerker eingeladen hast.

Allerdings wurde mit dir mündlich eine AGB Änderung vereinbart. Diese ist auch gültig aber schwer zu beweisen.

Ruf dort nochmal an und sage, was mit dem Mitarbeiter ausgemacht wurde. Poche auf dein Recht.

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Kommentar von GoodFella2306
26.09.2016, 11:19

Zu diesem Zweck steht in so ziemlich jedem Vertrag eine salvatorische Klausel, dass Nebenabreden zur Gültigkeit der Schriftform bedürfen. Zudem stellt sich die Frage, inwiefern ein Mitarbeiter in der Lage ist, solch eine Aussage überhaupt zu tätigen.

Klingt eher danach, dass der Mitarbeiter genau so wenig Ahnung vom Widerrufsrecht hat wie der Fragesteller.

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Kommentar von Interesierter
26.09.2016, 12:37

Ich sehe hier keine AGB-Änderung.

Der Vertrag ist eindeutig. Du wirst keinen Mitarbeiter finden, der freimütig bestätigt, er hätte individuelle Vereinbarungen abweichend zu den Vorgaben des Unternehmens getroffen.

Mit Härte kommt der FS hier nicht weiter. Er muss etwas anbieten, um aus dem Vertrag rauszukommen.

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