Vertrag nichtig oder gültig? (Designer)

3 Antworten

A könnte höchstens eine aufwandsentschädigung zahlen, wenn er gut gelaunt ist ...ansonsten hat B mal pech gehabt. ich würde sagen nach designer hört sich das nicht an, sonst könnte er besprochene dinge einfach umsetzen. B scheint eher diletantisch ans werk zu gehen...

Wenn ihr keine Zeit vereinbart habt, bis wann das fertig sein muß und er dir bisher nur Entwürfe gezeigt hat, dann mußt du ihm auch alles zahlen, was ihr vereinbart habt, wenn er darauf besteht.

"Nichtig" kann der Vertrag nicht sein. Die Frage ist vielmehr, wie das Rechtsverhältnis überhaupt zu bewerten ist.

An sich ist der Auftrag ein Bild zu malen ein simpler Werkvertrag. Da müßte der Auftraggeber im Prinzip immer zahlen wenn das Werk erstellt wurde. Abweichungen von den Vorgaben des Auftraggebers können allerdings Sachmangel sein.

Ob hier eine Abweichung von diesem Grundsatz vereinbart wurde, müßte man anhand aller Details prüfen. Dass sich jemand darauf einläßt, ein individuell hergestelltes Werk sei nur dann zu bezahlen wenn es dem Auftraggeber auch gefällt ist ein so unüblicher Umstand, dass das ausdrücklich vereinbart werden müßte. Mir fehlt jedenfalls in dem dargebrachten Sachverhalt eine so ausdrückliche Vereinbarung. Ich meine daher, der Auftraggeber muß zahlen.

Was auch interessant wäre - wenn A den kompletten Betrag für das Bild zahlt, kann er es ja nutzen wie er möchte, richtig? Das wäre für B eventuell nicht von Vorteil, da es dessen Unfähigkeit preisgeben würde, sollte A es veröffentlichen mit Verweis auf B?

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