Vertrag gemacht, bei dem ich belogen wurde

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7 Antworten

Du hast, wie schon erwähnt wurde, ein Widerrufsrecht - in diesem Fall würde ich allerdings aus Sicherheitsgründen, den Widerruf per Gerichtsvollzieher zustellen lassen; dies sichert zum einen, daß das Schreiben tatsächlich zugestellt wurde, aber es beweist auch den Inhalt des Briefes.

Dazu ist der zuständigen Gerichtsvollzieherverteilungsstelle (Amtsgericht = wo das Unternehmen seinen Sitz hat) zwei Originale bzw. ein Original und 1 Kopie (nicht in einem zusätzlichen Umschlag stecken) zuzusenden. Die Zweitschrift bzw. die Kopie erhälst Du beurkundet zurück.

Bei solchen Firmen sollte man auf Nummer Sicher gehen - das kostet ca. 10 € - dafür ist es bombensicher...

Man sollte hier schnell handeln - für die Zustellung durch den GV sind 3 Tage einzuplanen - dem Gerichtsvollzieher kann auch eine späteste Zustellungsfrist genannt werden...

Jegliche Formen von Einschreiben sind nicht 100% sicher...

Zudem könnte man den Vertrag ggf. auch wegen arglistiger Täuschung anfechten...aber Widerruf ist einfacher...

Das gilt als Haustürgeschäft, Widerrufsrecht binnen zwei Wochen. Bagatellgrenze ist überschritten. Lies mal § 312 BGB. Widerruf bitte NICHT per SMS sondern altmodisch per Einschreiben.

Widerruf erklären reicht völlig aus. Per Einschreiben.

Wenn Du die Drücker in der Stadt nochmal siehst: das nächste Mal die Polizei informieren. In aller Regel haben die nämlich keine Genehmigung (Reisegewerbekarte etc.). Und Du glaubst gar nicht, wie schnell die zu ihrem Kleinbus sprinten, wenn die eine 2-Mann-Streife sehen.

Verantwortlich für diese Drückereien ist in aller Regel eine "Vertriebszentrale" aus Stockelsdorf, das ist in meinen Augen ein regelrecht krimineller Betrieb. Der Geschäftsführer wurde auch bereits einmal wegen schwerer Körperverletzung verurteilt, weil er den Auftrag gegeben hatte, einem seiner Konkurrenten ein Ohr abschneiden zu lassen. Es ging damals um Videovermarktung.

Aber alle machen sie weiterhin Geschäfte mit diesem Gangster und geben ihm weiter Aufträge für die Abo-Akquise, obwohl sämtliche Verlage in Deutschland ganz genau wissen, was das für ein Gangster ist. Angefangen der Axel-Springer-Verlag. "Geld stinkt nicht", so funktioniert die deutsche Wirtschaft.

ja, das reicht.
das problem wird allerdings die beweisbarkeit sein, falls das unternehmen an dem vertrag festhält. sichere auf jeden fall die sm.
wenn du ne rechtschutzversicherung hast, sprich mit einem anwalt. (klingt zwar lächerlich aber besser iss...)

Als Haustürgeschäft muss das reichen.

ja das reicht. schicks per Einschreiben damit die nicht behaupten können nichts bekommen zu haben

widerspruch per Einschreiben

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