Verteilung des Erlöses nach Teilungsversteigerung

2 Antworten

Die Verteilung dürfte sich doch nach den Anteilen an der Gemeinschaft richten. Im Übrigen kann das sonst im Klagewege geregelt werden. Aber der, der mehr haben will als seinen Anteil an der Gemeinschaft, wird die anderen verklagen müssen.

Laut FAQ des Amtsgerichts KA: "Kommt eine Einigung der Miteigentümer nicht zustande, so muss das Gericht den Versteigerungserlös nach Abzug der Kosten bei der Hinterlegungsstelle des Amtsgerichts hinterlegen." Daher die Frage: kann dadurch eine Partei die Auszahlung ganz verhindern?

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@Mathis57

Nein, kann sie nciht. Es geht nur darum, wenn die Erben sagen: "so soll verteilt werden" dann zahl,t das Gericht gleich.

Sonst wird aufbewahrt u´nd im Zuge der Auseinanderssetzung der Erbengemeinschaft gezahlt, also wenn die Erbengemeinschaft aufgelöst wird.

Dieses kann aber auch jeder Erbe betreiben, also einen Verteilungsplan aufstellen udn darauf eine Klage einreichen.

Die Frage ist einfach, wieviel vermögen ist sonst noch da?

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@wfwbinder

Herzlichen Dank für die Klarstellung!

Gruß Mathis

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Hallo Mathis,

was Du geschrieben hast, ist so richtig. Das Gericht wird nicht die Aufteilung nach Eigentumsanteilen vornehmen, sondern erwartet von den Alteigentümern eine übereinstimmende Weisung. Bleibt diese aus, weil die Alteigentümer sich nicht einig sind, wird das ganze hinterlegt.

Dann muss einer der Alteigentümer gegen die anderen klagen auf Zustimmung zu der Aufteilung, die er sich vorstellt. Für diese Klage ist dann das Landgericht zuständig. Die Alteigentümer, die sich gegen die "richtige" Aufteilung gesperrt haben , werden dann die erheblichen Kosten diess Verfahrens zu tragen haben.

Näheres siehe unter www.teilungsversteigerung.net

Eigentümergrundschuld Anforderung nach Rechtskräftige Zuschlag?

Sehr geehrte Damen und Herren, 

ich habe eine Frage zu einem Betrag, den ich an die Erbengemeinschaft zahlen soll, von der ich ein Haus im Rahmen einer Teilungsersteigerung gekauft habe. 

Die Rechtslage ist mir nicht klar und daher bitte ich Sie hiermit um Rat. 

Zum Sachverhalt: 

Ende 2017 habe ich im Rahmen einer Teilungsversteigerung ein Haus von einer Erbengemeinschaft ersteigert. Bei der Versteigerung war keine person v. Erbengemeinschaft, kein Gläubiger anwesend, also, nur ich und die Rechtspflegerin.Die Rechtspflegerin, die die Versteigerung durchführte, benannte im Versteigerungstermin, dass es im Grundbuch ein bestehen bleibendes Recht in der Abt.x zugunsten eines Bank (Gläubiger) in Höhe von 30t€ gäbe. Laut telefonische info hat die Rechtspflegerin erfahren das die Schulden beglichen, aber, noch im Grundbuch eingetragen sind. Natürlich kann sie darüber kein Sicherheit geben. Neben dem höchsten Gebot (Kaufpreis des Hauses) sei dieser Betrag dazugerechnet worden. Zuschlag+ 30t€ also. Angefordert wurde von mir nur der Betrag des höchsten Gebots. Diesen hatte ich vor dem Verteilungstermin an das Gericht überwiesen. Den Beschluss mit der „Bestehen bleibende Rechte an XY Gläubiger“ habe ich bekommen und es ist mittlerweile Rechtskräftig. Habe d. „Grunderwerbsteuer“ bezahlt und warte auf den Grundbucheintrag. Die Gläubiger (Bank) haben mir mittlerweile bestätigt das es SCHULDENFREI ist und ich ein 2. Löschungsbewilligung bekommen kann. Die Schuld wurde von den Vorbesitzern bereits voll getilgt, aber die Löschung im Grundbuch NICHT durchgeführt. Die Löschungsbewilligung ging vor Jahren an die Kreditnehmer/in per Einschreiben.

Gestern erhielt ich vom Rechtsanwalt Parteien der Erbengemeinschaft eine Zahlungsaufforderung (€ 30t ). 

Der Rechtsanwalt formuliert:…es handelt sich um sogenannte Eigentümergrundschulden, die durch die Versteigerung für Sie wieder Fremdgrundschulden geworden sind…Der Erbengemeinschaft steht daher der Betrag von € 30t zu. „Meine Frage lautet: ist dies rechtens? Habe ich den Betrag zu bezahlen? 

1-Dürfen/KÖNNEN die den Grundschuld NACH dem ZUSCHLAG auf Egentümergrundschuld umschreiben???

2-Heute haben wir den Grundbuchauszug bekommen. im Grundbuch ist ein "REICHHEIMSTÄDTE" eingetragen. Dies soll ein grosser Vorteil für uns sein...Was wir nicht verstehen ????3-Im Grundbuch : "Löschungsbewilligung..." aber nicht i Ab IV gelöscht

3- unser RA hat die mit d Hinweis auf RHStaedte angeschrieben. Jetzt, besteht d Gegner trotzdem a. 30t€. Mit der begrundung "Zuzahlungspflicht §50 RVG".

Denn meines Laienwissens nach muss hinter einer Grundschuld eine offene Forderung stehen. Bin jedoch im Zweifel ob die Erbengemeinschaft Anspruch auf diesen Betrag hat.Wie soll ich mich im einen, wie im anderen Fall verhalten? 

Vielen Dank im Voraus und 

Mit freundlichen Grüßen 

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Hausübergabe der Eltern an ein Kind: Welche Aufteilung ist fair und welche Möglichkeiten gibt es?

Die Sache ist ja ganz schön kompliziert :-)

Nehmen wir mal an, dass unser Elternhaus 200.000€ wert ist (es wurde noch nicht offiziell geschätzt). Wenn nun mein Bruder (zum Beispiel) das Haus übernehmen und dort einziehen möchte und unsere Eltern ein lebenslanges Wohnrecht haben, welche Möglichkeiten des fairen Ausgleiches haben wir?

1.Ich bekomme die Hälfte vom Schätzwert abzüglich des Wertes für das lebenslange Wohnrecht. Bsp.: 200.000-100.000=50.000€

oder

2.Ich (oder mein Bruder) werde erst ausbezahlt, wenn meine Eltern nicht mehr leben. Dann aber wahrscheinlich mit 50% des Hauswertes, da ja kein Wohnrecht mehr besteht.

  1. Eine andere Möglichkeit wäre ja, einen Teil des sehr großen Grundstücks als Bauland für später überschrieben zu bekommen. Aber auch hier stellt sich die Frage, in welchem Wert wäre das fair (Grundstück lässt sich gut aufteilen)?

Was mir nicht klar ist: Wenn ich (oder im umgekehrten Fall mein Bruder) einen Teil ausbezahlt bekommen (Vorschlag 1), entspräche das ja eher 25% des gesamten Wertes von Haus und Grund. Warum also sollte einer von uns jetzt sagen, "ok, ich lass mich auszahlen" und das mit einem deutlich geringeren Anteil.

Das ist mir jetzt irgendwie gar nicht klar…..

Freue mich über Tips und Infos.

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