verteilergetriebe geht bei verschiedenen reifen kaputt?

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5 Antworten

Das ist nicht korrekt. Man sollte bei jeder Inspektion die Reifen von Vorn nach hinten wechsel, damit sie gleichmäßig abfahren(bei einem SUV). Das Steuergerät errechnet über das ABS die jeweilige Radgeschwindigkeit und kann so den Allrad besser regeln, da heutzutage ja auch schon jedes Rad Individuell Angetrieben werden kann. Kaputt machst du aber nichts damit, wenn du die Vorderen Reifen nicht erneuerst.

Der Thread ist zwar schon ziemlich alt, trotzdem bin ich gerade daruf gestoßen, weil ich das gleiche Problem hatte das Eingangs erwähnt wurde. Ein defekter reifen beim Touareg T1 an der Vorderachse. Im Ausland (Dänemark) 2 neue Michelin (255/55/18) auf die Vorderachse verbaut, hinten bleiben die alten Goodyaer (auch 255/55/18) drauf, die ich kanpp 3 Sommer gefahren habe. Lange Rede kurzer Sinn, die Abrollumfänge der vorderen reifen passten definitiv nicht zu den Abrollumnfängen der hinteren Reifen und somit konnte ich nicht mehr schneller als 104 km/h fahren...dann begann das Mitten-Verteilergetriebe zu viebrieren und zu poltern, das man automatisch sich in etwa bei der 100 km/h grenze aufhielt. Zunächst hatte ich keine Erklärung für das Phänomen, wurde dann aber durch einen sehr sachkundigen Kfz-Mechaniker aufgeklärt. Das Mitten Verteilergetriebe ist nicht so ausgelegt das es größere Umdrehungsunterscheide zwischen Vorderachse und Hinterachse ausgleichen kann. Bis zu etwa 100 km/h wurden die überschüssigen Kräfte offenbar noch durch Schlupf aufgefangen. Ab etwa 104 km/h waren die Kräfte dann so groß das es zu Lasten des Mittenverteilergetriebes ging. Wir reden hier von der Kraftübertragung in Längsrichtung, da sind (zumindest bei älteren Modellen) kaum Möglichkeiten gegeben unterschiedliche Umdrehungen zu kompensieren. Diese Getriebe sind häufig in Plantenbauweise gebaut und nicht wie die Differentialgetriebe, die die Karft in Querrichtung verteilen, in Kegelradbausweise. Es ist wi es ist, einfache Physik soll heißen Kraft ist gleich Weg x Zeit, sind also die Wege (Abrollumfänge) nicht gleich ist bei gleicher Kraftverteilung irgendwo Karft übrig die kompensiert werden muss. Genau das können die Mittenverteilergetrieb nur in geringen Maße. Ich habe kurzerhand meine Winterreifen aufgezogen und siehe da, ich kann wieder ohne Probleme über 100 km/h fahren kein rumpeln, kein poltern mehr. Folglich muß ich nun doch 2 neue Michelin-Reifen auf die Hinterachse setzen. Gemessen hatte ich eine Größenunterschied der Reifendurchmesser (trotz gleicher angegebener reifengröße von 255/55/18) von etwa 2,5 cm, was auf den Radumfang dann eine Unterschied von in etwa 8 cm ausmacht. Das Mittenverteilergetriebe ist sicher in der Lage Unterschiede bis etwa 2-3 mm auszugleichen, wie es bei unterschiedlichem Verschleiß von VA zu HA vorkommt aber dann wird irgendwann die Differenz zu groß und bei höherer geschwindigkeit oder auch beim langsamen überfahren von Bodenschwellen (Verkehrsberuhigngsschwellen) kommt es zu erheblichen Verspannungen im Getriebe was auf Dauer das Mittenverteiergetriebe zerstört.

Bodenlos dummes Zeugs. Die besseren Reifen gehören immer auf die Hinterachse, weil sie bei Frontlenkern die führenden Räder sind.

Ich glaube, diese Aussage kann man als Nonsens ansehen. Das bewegt sich doch alles im Millimeterbereich. Wenn das ein Verteilergetriebe nicht aushält, was soll es dann aushalten.

hört sich unlogisch an

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