Verstorbene Mutter, Traurigkeit.. Suche Hilfe!

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16 Antworten

Ich glaube dass das ganz normal ist wenn jemand stirbt, dem man nahe stand. Vor ein paar Jahren ist ein guter Kumpel von mir gestorben. Auch ich kam die ersten Wochen ganz gut ohne zu viel Trauer aus, aber irgendwann kamen alle Gefühle auf einmal. Daraufhin habe ich mich mit ein paar Leuten, die ihn auch gut kannten, über ihn unterhalten (also welche schönen Erinnerungen ich an ihn habe, etc…) und ich habe mal aufgeschrieben, was ich ihm sagen würde, wenn ich noch einmal mit ihm reden könnte. Ich hab mir das angeguckt wenn ich an ihn dachte. Das beides hatte mir sehr geholfen. Ich hoffe das dir meine Antwort hilft, und dass es dir bald besser geht. Lg

Yokad1609 01.09.2014, 14:20

Das mit dem aufschreiben werde ich versuchen, vielen dank!

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Das tut mir sehr leid für dich. Vorab möchte ich sagen, das ich denke das es gut ist das du weinst. Und es ist verständlich das du das jeden Tag tust. Jeder Mensch braucht bei Verlusten eine Zeit um zu trauern. Aber auch das trauern kann man "lernen" und vorallem sollte man lernen loszulassen.

Zu deiner Frage, ein Psychologe ist jemand der mit dir über deine Probleme redet und dir Lösungsmöglichkeiten bietet und die Möglichkeit, deine Probleme in den Griff zu bekommen. Ein Psychiater ist eine Art Arzt der dir auch Medikamente ausstellen kann. Zu diesem wird man aber in der Regel vom Arzt oder Psychologen überwiesen.

Gehe zum Hausarzt oder suche selbstständig nach einem Psychologen zu dem du gehen möchtest. Dort wirst du lernen wie du den Verlust verarbeiten und akzeptieren kannst. Vielleicht hilft dir ja auch eine Selbsthilfegruppe. Frage am besten bei deinem Hausarzt danach, oder vielleicht können Bekannte dir jemanden empfehlen.

Was tust du denn sonst wenn du traurig bist ? :) In der ersten Zeit ist es natürlich völlig verständlich wenn du dich lieber zurückziehen möchtest und keine Lust hast etwas zu unternehmen, allerdings solltest du dich irgendwann dazu überwinden dich wider mit Freunden zu treffen und Dinge zu unternehmen die dir Spaß machen, einfach um abzuschalten, dass soll natürlich nicht heißen das du deine Mutter vergessen sollst.

Suche dir proffesionelle Hilfe und ich wünsche dir alles Gute !

Yokad1609 01.09.2014, 14:28

Vielen vielen dank.

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Mein Beileid zu deinem Verlust welchen du erst jetzt richtig realisierst!

Hast du deinen Vater, Geschwister, Tanten oder Onkel mit welchen du über deine Gefühle reden kannst? Möglicherweise hilft dir das oder ein gelegentlicher Besuch am Grab deiner Mutter wo du ihr über deinen Tag deine Erlebnisse erzählst?

Ich denke aber das deine Mutter es gerne gesehen hättest wenn du "rausgehen" würdest und die Welt für dich entdeckst, damit lebst du auch ein wenig das Leben deiner Mutter mit weiter welche leider nichts Neues mehr entdecken kann.

Yokad1609 01.09.2014, 14:18

Ich habe noch eine Oma und einen Onkel mit denen ich schon drüber rede aber meine Familie ist nicht so eine die offen Gefühle zeigen.. Leider!

Ich besuche sie aber das sollte ich öfters tun. Danke.

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Lenk dich so gut es geht ab.. triff dich mit Freunden.. klar ist es schwer nicht daran zu denken, aber umso mehr du daran denkst umso mehr verfrisst es dich von innen.. Das Leben ist leider nicht ewig aber du darfst dich deswegen nicht zurück ziehen.. jeder muss weiter Leben auch, wenn geliebte Menschen gehen müssen.. Wie schon erwähnt.. Zeit heilt alle Wunden und sie wird auch diese Wunden heilen, zwar nicht komplett aber irgendwann wird es nicht mehr so schlimm sein.. Mein Beileid, Kopf hoch!

Yokad1609 01.09.2014, 14:19

Danke für die Worte. Nur bin ich momentan nicht bereit mich mit Freunden zu treffen..

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Georg63 01.09.2014, 14:24
@Yokad1609

Das solltest du aber tun. Allein in der Bude hocken macht trübsinnig - das hätte deine Mutter nie gewollt. Geh feiern und hol dir deine Fröhligkeit zurück.

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Niccixo 01.09.2014, 14:26
@Georg63

Selbst wenn es nur ein/e beste Freundin/bester Freund ist es wird dir echt gut tun.. Wenn du alleine daheim sitzt, dann fällt es dir wahrscheinlich nur noch schwerer nicht andauernd daran zu denken..

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Yokad1609 01.09.2014, 14:29

Ich bin nicht alleine, wohne mit meinem Freund zusammen.. Aber ihn will ich auch nicht ständig damit belasten.

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als mein vater verstarb, war ich zwei jahre jünger als du. du musst unbedingt trauern und solltest die trauer dir und anderen gegenüber nicht verstecken. wenn du keine leute kennst denen du genug vertraust, solltest du dir einen psychologen suchen (psychologe, nicht psychiater. mit dem psychologen machst du z.b. eine gesprächstherapie, der psychiater ist eher dafür zuständig dir medikamente zu verordnen und diagnosen zu stellen). schon alleine, dass dich deine traurigkeit loswerden willst, ist komisch. sie ist ganz normal. pass bloß auf mit unterdrücken, ich habe es nämlich damals unterdrückt und hab deswegen später psychische probleme entwickelt. wenn's notwendig ist, musst du dir eine auszeit nehmen und das mit der arbeit regeln, also akzeptieren, wenn du grade nicht mehr alles so weitermachen kannst wie vorher. ansonsten hilft es vielleicht etwas, wenn du abgesehen von deiner trauer dich nicht so in negative gedanken reinsteigerst, egal wie mies und unfair der tod jetzt war. als mein vater verstarb sind alle rumgelaufen und jammerten, wie furchtbar und schlimm das denn sei. das macht es aber nur schlimmer und hilft gar nicht beim verarbeiten. versuche den tod an sich als nichts schlimmes zu sehen und "lebe" weiterhin die verbindung zu deiner mutter, denn du kannst sie spüren, auch wenn sie gerade nicht vor dir steht. sehe es z.b. so, dass die verbindung über den tod hinaus geht, dann kannst du dich weiterhin mit ihr verbunden fühlen.

Mein aufrichtigstes Beileid zum Tod deiner Mutter.

Ich denke, dass es auf jeden Fall falsch ist, wenn man versucht, seine Traurigkeit, besonders am Anfang, in den Griff zu bekommen. Es ist meist zu raten, dass man seinen Gefühlen freien Lauf lassen sollte. Das heißt: Wenn du weinen musst, dann weine. Lasse deinen Gefühlen freien Lauf. Wenn du nämlich versucht, deine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen, also sich nicht, besonders in der Anfangszeit, zulässt, dann stauen sich diese Gefühle innerlich an.

Auf jeden Fall würde ich dir raten, mit einem Psychologen über dieses Problem zu reden. Dieser kennt sich in diesem Fachgebiet gut aus und kann dir auch entsprechend helfen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

LG Markus

Deine Tränen sind in Ordnung. Weine dich aus wann immer du willst. Und dann denke daran, wie sich deine Mutter DEIN Leben gewünscht hat. Sicher wollte sie, dass du glücklich lebst und nicht ewig trauerst. Erfülle ihr den Wunsch.

Yokad1609 01.09.2014, 14:14

Danke für die Worte!

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Ein wenig zu spät aber ich denke ich kann hier auch noch anderen helfen...

So eine Trauer ist völlig normal auch das es erst ein wenig später eintritt da man anfängt die Person zu vermissen WICHTIG! Trauere mit den Angehörigen oder jemand der er versteht und unterdrücke das ganze nicht... Rede offen mit Freunden oder Familienmitgliedern und sage ihnen was du empfindest lass es sich nicht in dich "Fressen" das führt nur zu Depressionen.

Also erstmal tut mir das mit deiner Mutter für mich Leid. Ein Psychater kann anders als ein Psychologe Medikamente verschreiben. Ich würde zu einem Psychologen gehen. Ich wünsche dir alles Gute.

Yokad1609 01.09.2014, 14:22

Dann werde ich mir einen Psychologen suchen! Dankeschön!

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Die Zeit heilt alle Wunden... und hinterlässt leider Narben. Du wirst es überwinden aber nie vergessen - Mein herzliches Beileid.

Yokad1609 01.09.2014, 14:15

Vielen dank, Hazardious.

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Du musst traurig sein! Da musst du leider durch! Das wird auch leider noch länger anhalten. Ich glaube, du hast es erst verdrängt und jetzt kommt es durch! Du hast mein tiefstes Mitgefühl. Ich kenne das leider zu gut! Hast du denn Jemanden, der dich etwas trösten kann?

Yokad1609 01.09.2014, 14:22

Ich habe noch eine Oma und einen Onkel, wir sind aber leider keine Familie die Gefühle öffentlich zeigen können.. Danke.

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Das tut mir sehr leid :(

Wichtig ist jetzt aber, dass Du die Trauer zulässt. Weinen befreit und das brauchst Du jetzt. Nicht dagegen ankämpfen.

Ein Psychologe kann Dir bei der Bewältigung Deiner Trauer aufjedenfall weiterhelfen.

(Grobe Erklärung: Psychiater sind Fachärzte und Psychologen haben eben Psychologie studiert. Der eine erkennt, welche Nerven in Kopf verknotet sind, der andere erkennt starke Depressionen anhand von Symptomen)

Yokad1609 01.09.2014, 14:16

Dankeschön. Dann werde ich mir einen Psychologen suchen.

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Ersteinmal wünsche ich mein Beileid.... Und meinen größten Respekt an dich! Es muss sicherlich hart für dich sein.... Es ist total in Ordnung seine Gefühle zu zeigen! Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen und was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Sie wird immer in dir ruhen! Geh vielleicht raus,auch wenn es dir schwer fällt... Gott ist grade in dunkler Zeit eine große Stütze. lg...

du brauchst nur den Psychologen...was du da machst : du redest mit ihm und er hört dir zu und hilft dir mit seinen tipps...

Yokad1609 01.09.2014, 14:23

Okay danke!

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Mein Beileid, das ist ein furchtbarer Verlust...

Bitte suche dir professionelle Hilfe - und zwar sobald es geht.

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