Verstößt Menschenwürde gegen aktive Sterbehilfe oder enspricht sie ihn?

6 Antworten

Wie würdevoll ist es denn schon, in fast jeder Körperöffnung einen Schlauch stecken zu haben und in seinem eigenen Körper gefangen zu sein. Nicht nur vorübergehend sondern monate-, jahrelang.
Ich wäre froh, würde mir auch ohne Patientenverfügung jemand den Stecker ziehen und nicht mich mit allen technischen Möglichkeiten, mich mit aller Gewalt in diesem Leben halten, weil er dazu verpflichtet ist.

Die Ärzte wissen meist recht gut, wo eine Behandlung noch sinnvoll ist. Den Angehörigen ist es oft nicht genug. Oder sie wollen die Verantwortung nicht tragen.

Ich für mich kann sagen, mir wäre vieles erspart geblieben, wäre ich ein Paar Jahrzehnte früher geboren. Dann wäre ich nicht mehr hier, sondern als Baby verstorben. Nun habe ich - wenn nichts schnelleres dazwischenkommt - ein Ende im Spital vor mir, nach Luft schnappend wie ein Fisch auf dem Trockenen. Langsames Ersticken....

Egal - ein Problem, nicht dein Problem.

Wenn dann andersrum ob "Sterbehilfe gegen die Menschenwürde verstößt" sonst macht es keinen Sinn. 

Wenn man darüber nachdenkt sollte man in der Lage sein die Schwierigkeit dabei selbst zu erkennen. Das Thema wurde ja auch schon sehr oft und ausgiebig in Talkshows, Zeitungen und in der Gesellschaft diskutiert. 

Es ist eben ein Konflikt. Es gibt sicherlich Fälle, wo es Sinn macht dem Wunsch eines Menschen zu entsprechen, weil es objektiv für ihn keine Hoffnung mehr gibt und er sterben möchte, genauso gibt es Fälle, wo jemand aufgrund einer Krankheit physisch oder psychisch eine derpressive Phase hat und sich nur vorübergehend wünscht zu sterben, aber noch sehr schöne Zeiten erleben könnte, wenn er weiterlebt. Wer will das entscheiden? Du kannst ja nicht jeden Menschen, der das sagt, umbringen. Fast jeder einzelne Mensch hat im Leben irgendwann einmal einen Selbstmordgedanken. Und selbst bei Kranken und Alten ist es schwer Depression von echtem Wunsch zu unterscheiden man kann ja nicht in die Zukunft blicken und auch nicht in die Köpfe von Menschen. Manchmal müssen schwer kranke Menschen heftige Medikamente nehmen und bei schon viel schwächeren Medikamenten verbieten wir z.B. das Autofahren, aber bei enorm viel stärkeren soll man einfach ja sagen joar der kann im Moment klar genug denken um eine Entscheidung zu treffen, die nicht rückgängig zu machen ist. Also schwierig. Gibt eben solche und solche Fälle und die eigentliche Frage ist wie man das unterscheiden will. Aber es ist ja jetzt nicht so, dass es gar keine Möglichkeit aktuell gibt. Selbstmord steht nicht unter Strafe in Deutschland. Das klingt komisch, ist aber wichtig, weil wenn du jemandem dabei hilfst sich selbst umzubringen dann kannst du auch nicht dafür bestraft werden weil der Selbstmord an sich gar keine Straftat ist. Nur aktive Sterbehilfe ist aktuell eben sehr umstritten und auch schwierig da man eben mehrere Argumente abwägen muss, die alle richtig sind. Es gibt gute Gründe dafür und gute Gründe dagegen. 

Einen Menschen ohne Sterbehilfe leiden zu lassen verstößt auf jeden Fall gegen die Menschenwürde.

Einem Arzt, der aus Mitleid gerne helfen würde, strafrechtlichen Druck zu machen, das verstößt gegen die Menschen würde.

... aber das war eindeutig nicht gefragt.

ggf. war es so gemeint ....

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