Verstörter Hund - Was tun?

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7 Antworten

Hi,

willkommen im Club. Ich bin auch 16, und habe vor 2 Jahren auch meinen Hund aus dem Tierheim bekommen. Wir haben jetzt 2 Hunde.

Meinen Hund haben wir mit 4,5 Monaten bekommen, allerdings wurde er viel zu früh von der Mutter getrennt (wie wahrscheinlich auch deiner).

Viele Probleme von denen du berichtest kenne ich, und ich weiß auch wie schlimm es sich anfühlt, wenn der Hund zuckt und den Schwanz einzieht, wenn man ihn streichelt.

Als ersten Tipp möchte ich nochmal sagen, dass du unbedingt zu einem Hundetrainer gehen musst. Die ersten Stunden alleine und dann unbedingt in eine Gruppe, dein Hund braucht mehr soziale Kontakte. Was in der Hundeschule ein Vorteil ist, da die Leute dort auch vom Hundetrainer unterstützt werden richtig mit deinem Hund umzugehen. Der Besuch ist nicht abwendbar.

Wir waren in der Hundeschule und jetzt wissen wir, wie wir ihn in Situationen in denen er Panik bekommt, beruhigen können. Allerdings sind viele Sachen, wie zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren nicht möglich.

Als schnelle Tipps kann ich dir noch geben,

  1. Füttere deinen Hund aus der Hand, so kann er zu dir Vertrauen aufbauen.
  2. Trainiere viel mit deinem Hund im Haus, dort sollte er sich wohl fühlen und du kannst zumindest im Haus Trainingsfortschritte benutzen. (Was nicht heißt, dass du das Training draußen aufhören sollst.)
  3. Wenn andere Leute zu euch kommen und der Hund hat Angst vor ihnen, gib dem Hund eine Möglichkeit/Platz an dem er sich wohlfühlt. Lass nicht zu, dass die Hund Menschen sich diesem Platz nähern. Dann weiß sie dieser Platz ist sicher, und kann dort von ihrem Stress ausspannen.
  4. Lass deinen Hund neben dem (nicht im) Bett, auf seiner eigenen Decke schlafen. Allerdings sollte natürlich die Tür offen sein, sodass er raus kann, oder zumindest Wasser im Zimmer stehen.

Also, dass wars erstmal, wenn du noch weitere spezifische Fragen hast, oder auch einen großen Erfolg mit einer anderen Art Training erzielt hast, schreib mir (knodelchen@web.de). Schließlich muss mein Hund in 2,5 Jahren mit in die Studentenwohnung, in die Stadt. Da kann auch ich jeden weiteren Tipp gebrauchen.

Ich wünsche, dass dein Hund Vertrauen zu dir fasst und, dass euer Leben einfacher wird.

Minou

also zum dem ersten punkt habe ich eine lösung, die iegentlich nach einiger ezit sehr gut helfen müsste :) ihr solltet auf jeden fall euch versuchen eine person zu "orgaisieren" die euch dabei hilft (ein mann). er sollte zu euch kommen oder ihr begegnet ihm auf der starße und unterhaltet euch mit ihm. seine aufgabe ist es ruhig und bestimmt zu sein, den hund nciht ah´nzugucken nicht berühren. wenn er alleine mit dem hund ist nciht reden, wenn er zusammen mit dem euch da ist nicht mit dem hund reden!!! ganz wichitg. um den mann interesssanter zu machen steckt ihr dem mann am besten das lieblingsfutter in die tasche. der hund wird nach einiger zeit von alleine kommen. schnüffelt er an der person, hat er vertrauen zu ihr geschlossen. dann darf man dem hund zuwendung zeigen.um zu dem thema mit anderen hunden zu kommen: hat er auch angst vor eurem anderen hund? oder nur auf der straße? also um es allgemein zu fassen, falls er keine angst vor eurem zweiten hund hat: sucht euch einen ausgeglichenen hund, der lieb ist und auch wenn ein andere hund nervös und ängstlcih ist ruhig bleibt! die hunde sollten sich ohne leine begegnen und slebst aufeinander zugehen. noch besser wäre es, wenn ihr glecih mehrere hund hättet und sie zu erst auf ein eingegerenztes territorium machen würdet. dann solltet ihr euren hund dorthinführen. bevor ihr ihn zu den anderen hunden setz solltet ihr ihn erstmal entspannen lassen. wenn er entspannt ist, setz ihr ihn zu den aderen hunden. dann müsste er sih dem rudel fügen. und jetzt noch allgemein: streichelt euren hund nciht, wenn er angespannt, nervös oder ängstlich ist, das vertsärkt das verhalten nur. eure energie und euer ausdruck muss immer ruhig und ebstimmt sein, dann hat auch euer hund keine angst mehr. wenn es an der tür klingelt und er bellt, dann dreht ihr euch zum ihm und sagt shht. wenn er aufhört, dann lobt ihr ihn oder wendet euch der tür zu und lasst ihn außer beachtung. euer problem wird sein, dass er sich euch noch ncith vollständig unterworfen hat und denkt er müsste selbst manche situationen übernehmen. wenn ihr ihn dann in solchen situationen zurechtweist, weis er nicht, was er machen soll und nimmt eine ängsliche haltung an, weil es ihn überfordert. außerdem hört es sich so an, als ob ihr den hund vermenschlicht. er ist eine hund und keine mensch. trotz einer solchen vergangheit, darf man auf gar keinen fall mitleid zeigen, dass zeigt nur schwäche! er lebt im hier und jetzt und so sollte man auch mit ihm umeghen. einem hund verletz man keine gefühle, das einzoge was bei einem hund immer bleibt sind traumatische momente, wie die zeit, wo er so schlecht behandelt wurde. auch wenn man einen hund mal nicht streichelt, wenn er zu dir kommt und dich dazu auffordert, ist er nciht gleich traurig.

viel erfolg noch!!! und sonst holt euch professionelle hilfe!

ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen.

Such Dir in Deiner Nähe einen erfahrenen Hundetrainer. Die kleine Maus ist traumatisiert und braucht fachliche Hilfe. Bin überzeugt, dass Du Dir ganz viel Mühe gibst, doch brauchst Du Unterstützung. Vllt. können Bachblüten zusätzlich dem Tier helfen. Wenn es Dir Möglich ist, dann empfehle ich Dir einen guten Tierheilpraktiker mit tierpsychologischer Ausbildung.

Dein Hund wird dieses Trauma nur ganz langsam verlieren.Es ist wie bei den Menschen.Viele brauchen eine jahrelange Psychotherapie um Schreckliches aufarbeiten zu können.Und was man als Kind bzw. Welpe erfährt,das prägt .

Du musst mit deinem Hund viel Geduld haben ,den nur durch viel Liebe und Verständnis,wird er mit der Zeit seine Ängste besiegen können.Es gibt Tierpsychologen,aber die musst du halt bezahlen und es gibt auch homöophatische Mittel.Eine Bekannte von mir ist Tierheilpraktikerin.Wenn du möchtest,frage ich sie,welche Globuli für Chika geeignet wären.

Eig.solltest du in einer Hundeschule angemeldet sein (naja eher dein Hund) ....überleg mal.

Die Trainer helfen immer. Ich finde Hundeschule ist Pflicht. Denn es soll in Deutschland nicht so werden wie in den USA mit den Hunden

Weißt du hier im forum kennt niemand dich und deinen Hund. Es ist schwer dir dann zu helfen. ALso geh da hin wo man deinen Hund und dich kennen lernen kann(HUndeschule) und dort wird dir RICHTIG geholfen

Liebe grüße und viel Erfolg

Nervnichtdu 24.02.2013, 01:45

Einen Tipp habe ich aber: schau doch mal im tierforum de nach. Melde dich mal an, soweit ich weiß gibt es dort ein Hundeforum und dort wird gezielter und besser geholfen.

Hier in dem forum kann jeder eine Antwort geben ohne Ahnung zu haben.

LG

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Sei einfach stolz auf dich, dass du einem Hund geholfen hast! Iwann wird der Hund dir sehr dankbar sein, er braucht bloß seine Zeit! Respekt man! :)

Ein traumatisierter Hund ist genauso wie ein Mensch verstört und kann das Erlebte erstmal schwer verarbeiten. Unser Welpe war drei Monate alt,als er zu uns kam und hat in seinem sehr jungen Alter wohl einiges Unerfreuliches erlebt. Die Angst vor Männern,Kindern und lauten Geräuschen ist immer noch da - nach 2 Jahren. Das Vertrauen musst du erstmal komplett erreichen und sehr viel Liebe und Geduld in seine Erziehung mit einfließen lassen. Vieleicht kennt jemand in deiner Umgebung einen guten und sanften Hundetrainer und nicht jemand,der mit strengen Maßnahmen das erworbene Vertrauen wieder kaputt macht. Alles Gute und viel Erfolg für dich und deinen Hund.

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