Versteuerung einer Abfindung vom Arbeitgeber wie geht das?

3 Antworten

Voraussetzung ist, daß eine Zusammenballung von Einkünften vorliegt und es sich um eine tatsächliche Abfindung handelt.

Sofern der AG die Fünftelregelung nicht anwendet (was der Regelfall ist), dann wird diese mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung gestellt.

Dazu wird in Zeile 17 der Anlage N die Abfindung eingetragen (aus Lohnsteuerbescheinigung zu entnehmen); der entsprechende Aufhebungsvertrag/die Kündigung etc. ist der Steuererklärung beizufügen; es wird dann automatisch geprüft, ob die Fünftelregelung nach § 34 EStG zur Anwendung kommt.

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Die Abfindung steht in Zeile 19 der Lohnsteuerbescheinigung...

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Sorry die Abfindung , wenn mit dem letzten Gehalt ausbezahlt wird RICHTIG super vom FA versteuert. Über Steuererklärung gibt es fast nichts Zurück!!!! Eigene Erfahrung!!! Nur wenn man dann in Rente geht kann man mit einer satten Rückerstattung vom FA rechnen ( bei meiner Mama) Bei mir gab es gerade mal Ca 500 Euro zurück--> bei einem Steuerabzug von 17 000,-Euro ( in Worten: Siebzehntausend !!!!) im Monat der Abfindungszahlung .

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Dass allein durch Anwendung der Fünftelregelung nichts an Steuern zurückkommt, kann schon wahr sein - nämlich bei hohem normalen zu versteuerndem Einkommen. Allerdings gibt es dann immer noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten - die muss man allerdings (rechtzeitig) kennen und nutzen. Siehe z.B. http://www.abfindunginfo.de/abfindung-mit-ein-funftelregelung.html

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Ich glaube das mit deiner Abfindung steht auf dem LSt-Übermittlungsprotokoll 2013 (was an dich ausgehändigt wurde) aufgeführt,....

Und da ich so gläubig wäre, steht da vermutlich die Zeilenangabe drauf (ganz rechts außen, schwarzer länglicher Kasten mit sämtlichen gezahlten Beträge vom Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer) wo die Abfindung in Geldeswert eingetragen wäre....

Sooo, jetzt wäre die Frage: Welche Zeile, welcher Text in der Zeile, welcher Geldbetrag,

Denn so übernimmt das dann der Bürger in die Anlage N vornehmlich in die Software (mit dem Fenster was sich dann, so glaub ich öffnet "Lohnsteuerbescheinigung"), denn da müsstest du den maschinell erstellten Betrag übernehmen....

Sooo und wie das dann so wäre, der Vorteil von Software (vlt. Elster vom Finanzamt) so glaube ich, kann dir das sogar berechnen....

Bekommst du einen Herzinfarkt bei der Berechnung, sei es weil dir die Software eine Nachzahlung ausspuckt.... so könnte da ein ganz normaler Bruttobezug einmalig für das Kalenderjahr anhand der Einkommensteuerjahrestabelle der Berechnung unterworfen worden sein....

Kommt eine Erstattung heraus, wird der Betrag wohl ordentlich aufgeführt sein....

Ansonsten, modellt man das als Steuerpflichtiger (so glaube ich heißen diese Leute) das halt um, und trägt die Abfindung in der Lohnsteuerbescheinigung in die richtige Zeile ein...

Abfindungen die gezahlt werden vom AG, sind belegpflichtig, sprich, wenn du hierzu was schriftliches hast, so kopiert man das und fügt das dem Einkommsteuermantelbogen, den du vlt. unterschreiben musst dann bei....

somit kann dann trotz falschen Eintrages vlt. von dir aufgrund von Unkenntnis der Sachbearbeiter, das richtigerweise für sich in sein Programm einpflegen (muss dieser überprüfen und notfalls selbst korrigieren, ------> zu solchen Dingen erhält man dann irgendwann Auskunft spätestens im Steuerbescheid, wird davon dann berichtet, das was auch immer anders eingetragen wurde von Amtswegen)...

Insofern kannst du da nicht viel falsch machen und wenn der Sachbearbeiter Fragen hierzu hätte, so klären diese das gerne telefonisch oder auch schriftlich und fordern zu der Art und Höhe der Abfindung gerne Unterlagen /Auskünfte an.

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im Glaubensstil geschrieben, keine bewirkte sonstige Leistung

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@sindbadkaroL

Korrektur: 1. Satz in Verbindung mit dem Lohnsteuer-Übermittlungsprotokoll es hätte heißen müssen hierfür: LSt-Bescheinigung 2013

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@sindbadkaroL

Keine Ahnung in welcher Art und Weise deine Abfindung geflossen wäre, wäre hier und da maßgeblich, genau zu wissen: wie diese genau bezeichnet wäre und welche Gründe hier vom Interesse wären

Verhält sich oft so wenn Steuerpflichtige was auch immer gehört hätten, wie und was sie machen könnten, nur manchmal wäre das vom Gesetze nicht machbar und manchmal würde diese das selbst persönlich aufgrund von bestimmter Konstellationen nicht tangieren, das wissen wir aber hier leider nicht...

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Hallo, Ich habe eine Frage zur Besteuerung einer Abfindung im Jahr 2017. Welche legalen Möglichkeiten gäbe es bzgl. einer sanften Besteuerung dessen?

Ich brauche nur jemanden, der sich mit dem Thema der Besteuerung auskennt und daher diesen Sachverhalt besser einschätzen könnte. Normalerweise mache ich auch meine Steuererklärung immer selbst aber in diesem speziellen Fall werde ich dies wohl im nächsten Jahr einem Steuerverein oder Steuerberater übergeben. Ich will hier nichts falsch machen und womöglich auf legale Methoden der Besteuerung verzichten. Ich kenne mich damit nun leider gar nicht aus. Ich war noch nie in so einer Situation.

Mein Arbeitgeber hat mich zu Anfang August diesen Jahres gekündigt. Diese Kündigung wurde nun durch eine Kündigungsschutzklage überprüft und das Gericht stellte nun fest, dass diese Kündigung nicht wirksam ist. Mein Jahresgehalt liegt bei 48.000 Euro, ledig, St-Klasse 1.

Mein ehemaliger Arbeitgeber hat mir nun ein Aufhebungsangebot gemacht: Kündigung zum 28.02.17 und einer Abfindung mit 4.500 Euro.

Rein formal wäre ich dann auch offiziell und wahrhaftig arbeitslos und würde AG1, auf der Grundlage der letzten 12 Monate rückwirkend vom Februar 2017, beziehen. Grundlage hier wären tendenziell 4000 Euro brutto, um die 2400 Euro netto, AG1 würde dann bei 1411 Euro liegen.

Meine Frage:

Abfindungen sind grundsätzlich außerordentliche Einkünfte und müssen wie das Gehalt als Ersatz voll versteuert werden. Welche Konsequenz hatte dies nun für das Jahr 2017 in Bezug auf die Besteuerung dieser besagten Summe? Welche legalen Möglichkeiten hätte ich damit die Besteuerung nicht so hoch ausfällt, die Fünftel-Regelung mal ausgenommen.

Des Weiteren:

Ich werde doch jetzt viel schlechter steuerlich gestellt: Mein Arbeitgeber muss voraussichtlich alle aktuellen Gehälter der letzten Monate von August entsprechend nachzahlen (abzüglich der Zahlungen an die Arbeitsagentur - da ich zurzeit schon AG1 beziehe). Ich vermute dass er dies dann mit einer großen Gehaltsabrechnung machen wird und ich dadurch noch viel mehr Steuern bezahlen muss, als es sonst monatlich per Gehaltszahlung der Fall gewesen wäre.

Danke Ihnen für Ihre Einschätzung. Lieben Gruss

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Versteuerung Dienstwagen mit 1% Regelung, wie aber richtig?

Hallo zusammen, folgende Frage:

Man nehme an, ich verdiene 3000€ BRUTTO im Monat und habe Steuerklasse 1. Ich bekomme einen Dienstwagen im Wert von 25.000€ (Listenpreis) + Tankkarte und fahre zu 70% damit privat (erlaubt vom Arbeitgeber), entscheide ich mich für die 1% Regelung. Arbeitsweg einfach 20KM. Aber wie wird das genau gerechnet?

25.000€ - 1% = 250€ 

25.000€ x 0,03% x 20KM = 120€

Entsprich monatlich 370€ Brutto Geldwert. Diesen Wert bekomme ich auf mein Bruttogehalt. Also:

3000€ Brutto ohne Auto = 1920€ NETTO

3000€ Brutto + Auto 370€ = 2108€ NETTO - 370€ Geldwert = 1738€

182€ NETTO weniger so gesehen. Ist das korrekt gerechnet? Ist in dieser 1% Regelung alles mit drinnen an steuern oder erwartet mich vom Finanzamt auch noch pro Jahr was zum Zahlen? Wird es monatlichen so wie von mir gerechnet, vom Lohn abgerechnet oder wird dieser sogenannte Geldwert einmal im Jahr über das Finanzamt eingefordert?

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