Versteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft wieviel bekomme ich asgezahlt?

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Hallo truckerfreddy1,

ich gehe davon aus, die Frage ist so zu verstehen, dass der Ex das Haus zu einem Bargebotvon 161.500 € ersteigert hat, wobei er im geringsten Gebot die Grundschuld derBank über 112.000 € als bestehenbleibendes Recht – an Zahlungs statt – übernommenhat. Dann hat er wirtschaftlich betrachtet also insgesamt 273.500 € geboten.Außerdem gehe ich von der Annahme aus, dass das Haus Ihrer Frau und dem Ex zuje ½ gehört hat. 

Eine detaillierte Erläuterung zum geringsten Gebot finden Sie unter http://www.teilungsversteigerung.net/">www.teilungsversteigerung.net

Der Ex hat nun also an das Gericht die 161.500 € zu zahlen (zuzüglich 4% Zinsen vomZuschlag bis zum Verteilungstermin). Das ist die Teilungsmasse. Daraus entnimmtdas Gericht die Kosten des Verfahrens (ca. 6.000 €). Dann bleiben also ca.156.000 € als Übererlös. Der Übererlös steht den beiden Alteigentümerngemeinschaftlich zu, also Ihrer Frau und dem Ex. „Gemeinschaftlich“ heißt abernicht etwa automatisch jeder die Hälfte. Das Gericht wird den Übererlös nurdann auskehren, wenn die beiden sich darüber einig sind, wie er aufgeteiltwerden soll. Ansonsten wird das Gericht den Übererlös bei derHinterlegungsstelle des Gerichts hinterlegen – dann wird Ihre Frau anschließendeinen Prozess gegen den Ex führen müssen wegen der Aufteilung des Erlöses. 

Wenn die beiden sich einig werden, den Übererlös hälftig zu teilen, dann bekommtIhre Frau also ca. 78.000 € aus dem Übererlös. 

Dann ist da ja noch die Grundschuld, die der Ex übernommen hat. Darum kümmert das Gerichtsich nicht weiter. Das muss zwischen dem Ex, der Bank und Ihrer Frau geklärtwerden. Der Ex wird sicherlich die Grundschuld ablösen. Dazu muss er an dieBank also 112.000 € zahlen; denn er löst ja die Grundschuld ab, nicht aber dieDarlehensschuld. 

Die Bankwird die erhaltenen 112.000 € dazu verwenden, das Restdarlehen von 53.000 € zutilgen. Dann bleiben also noch 59.000 € übrig. Die kann die Bank natürlichnicht einfach behalten, sondern hat sie im Weg des Rückgewährsrechts an dieAlteigentümer auszukehren – aber wiederum gemeinschaftlich, also nicht etwaautomatisch jedem die Hälfte. Auch hier werden die beiden sich also wiedereinig werden müssen (oder ansonsten prozessieren müssen). Bei hälftigerAufteilung könnte Ihre Frau hier also noch mal mit weiteren 29.500 € rechnen. 

VieleGrüße 

KlausDreyer

P.S.:An AnReRa: Es ist völlig ok, wenn Sie von Teilungsversteigerungen nichts verstehen – es gibt nur sehr wenige Menschen, die davon etwas verstehen. Aber warum meinen Sie, sich hier als Ratgeber aufschwingen zu können, wenn Sie doch von der Sache keine Ahnung haben, und im Wesentlichen nur Unsinn reden?

Vielen Dank Herr Dreyer für ihre Super Antwort, Sie haben mir sehr geholfen.

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Unter der Voraussetzung das das Haus beiden zu gleichen Teilen gehört hat:

(Kaufpreis - offene Grundschuld - Gebühren ) / 2

Zu den Gebühren kann ich Dir nicht sagen ...
Aber es gibt
 Versteigerungsgebühren
 evtl. Gerichtsgebühren
 Bankgebühren
 Notargebühren etc ...

und das Finanzamt will u.U. auch noch was haben ...

Aber Du bekommst das Geld ja auch nicht, sondern Deine Frau. Je nach Ehe (Zugewinn oder Gütertrennung) hast Du aber vielleicht was davon ...

Hallo das habe ich wohl etwas falsch beschrieben wir also ich und Meine Frau wollten wissen welcher erlös ihr zusteht. Bei den Gebühren rechne wir mal das meine Frau wohl um die 3000€ bezahlen muss. Was wir aber nicht verstehen ist das mit dem geringsten Gebot und der Grundschuld?

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@truckerfreddy1

Hm, Deine Frau baut/kauft mit dem Ex-Partner ein Haus und bestellt eine Grundschuld, ohne zu wissen was sie da tut ?

Die Grundschuld ist für die Bank - die den Kredit gegeben hat - quasi die Sicherheit. Kann der Kreditnehmer nicht zahlen, dann bekommt die Bank bei einem Verkauf im Prinzip mindestens diese Summe.
Dadurch das der Kredit schon zum Teil zurückgezahlt ist,steht der Bank - ebenfalls im Prinzip - nur noch die restliche Kreditsumme zu (zuzüglich einer evtl. Gebühr für die verfrühte Rückzahlung) .
Im Normalfall lässt man die Grundschuld (über Notar) austragen, wenn der Kredit abbezahlt ist.


Stell Dir einfach mal vor, dass ein Fremder das Haus gekauft hätte. Dann muss zunächst mal der Kredit komplett zurückgezahlt werden. Dass bedeutet jeder zahlt zunächst die Hälfte von 53000 EUR (also 26500 EUR) an die Bank. Dann bekommt jeder die Hälfte der Kaufsumme von Käufer.

Zum Thema Versteigerung.
Bei einer (Zwangs-)Hausversteigerung fängt man nicht mit einem 1 EUR Gebot an. Das Gericht legt (per Gutachten) eine Mindestsumme fest (ich meine 50% vom ermittelten Wert). Findet sich kein Bieter, der Mindestens diese Summe bietet, wird die Versteigerung zunächst abgebrochen.
Es gibt dann einen weiteren Termin, bei dem das Mindestgebot auf 30% des Wertes festgelegt wird.


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Eigentümergrundschuld Anforderung nach Rechtskräftige Zuschlag?

Sehr geehrte Damen und Herren, 

ich habe eine Frage zu einem Betrag, den ich an die Erbengemeinschaft zahlen soll, von der ich ein Haus im Rahmen einer Teilungsersteigerung gekauft habe. 

Die Rechtslage ist mir nicht klar und daher bitte ich Sie hiermit um Rat. 

Zum Sachverhalt: 

Ende 2017 habe ich im Rahmen einer Teilungsversteigerung ein Haus von einer Erbengemeinschaft ersteigert. Bei der Versteigerung war keine person v. Erbengemeinschaft, kein Gläubiger anwesend, also, nur ich und die Rechtspflegerin.Die Rechtspflegerin, die die Versteigerung durchführte, benannte im Versteigerungstermin, dass es im Grundbuch ein bestehen bleibendes Recht in der Abt.x zugunsten eines Bank (Gläubiger) in Höhe von 30t€ gäbe. Laut telefonische info hat die Rechtspflegerin erfahren das die Schulden beglichen, aber, noch im Grundbuch eingetragen sind. Natürlich kann sie darüber kein Sicherheit geben. Neben dem höchsten Gebot (Kaufpreis des Hauses) sei dieser Betrag dazugerechnet worden. Zuschlag+ 30t€ also. Angefordert wurde von mir nur der Betrag des höchsten Gebots. Diesen hatte ich vor dem Verteilungstermin an das Gericht überwiesen. Den Beschluss mit der „Bestehen bleibende Rechte an XY Gläubiger“ habe ich bekommen und es ist mittlerweile Rechtskräftig. Habe d. „Grunderwerbsteuer“ bezahlt und warte auf den Grundbucheintrag. Die Gläubiger (Bank) haben mir mittlerweile bestätigt das es SCHULDENFREI ist und ich ein 2. Löschungsbewilligung bekommen kann. Die Schuld wurde von den Vorbesitzern bereits voll getilgt, aber die Löschung im Grundbuch NICHT durchgeführt. Die Löschungsbewilligung ging vor Jahren an die Kreditnehmer/in per Einschreiben.

Gestern erhielt ich vom Rechtsanwalt Parteien der Erbengemeinschaft eine Zahlungsaufforderung (€ 30t ). 

Der Rechtsanwalt formuliert:…es handelt sich um sogenannte Eigentümergrundschulden, die durch die Versteigerung für Sie wieder Fremdgrundschulden geworden sind…Der Erbengemeinschaft steht daher der Betrag von € 30t zu. „Meine Frage lautet: ist dies rechtens? Habe ich den Betrag zu bezahlen? 

1-Dürfen/KÖNNEN die den Grundschuld NACH dem ZUSCHLAG auf Egentümergrundschuld umschreiben???

2-Heute haben wir den Grundbuchauszug bekommen. im Grundbuch ist ein "REICHHEIMSTÄDTE" eingetragen. Dies soll ein grosser Vorteil für uns sein...Was wir nicht verstehen ????3-Im Grundbuch : "Löschungsbewilligung..." aber nicht i Ab IV gelöscht

3- unser RA hat die mit d Hinweis auf RHStaedte angeschrieben. Jetzt, besteht d Gegner trotzdem a. 30t€. Mit der begrundung "Zuzahlungspflicht §50 RVG".

Denn meines Laienwissens nach muss hinter einer Grundschuld eine offene Forderung stehen. Bin jedoch im Zweifel ob die Erbengemeinschaft Anspruch auf diesen Betrag hat.Wie soll ich mich im einen, wie im anderen Fall verhalten? 

Vielen Dank im Voraus und 

Mit freundlichen Grüßen 

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